Für Microsoft darf man überall arbeiten
Drei Standorte werden geschlossen und alle Mitarbeiter haben die Freiheit, auch von zu Hause aus zu arbeiten. So lautet das neue Konzept bei Microsoft Deutschland. Yahoo hat das Home-Office verboten.
Drei Standorte werden geschlossen und alle Mitarbeiter haben die Freiheit, auch von zu Hause aus zu arbeiten. So lautet das neue Konzept bei Microsoft Deutschland. Yahoo hat das Home-Office verboten.
Viele Unternehmen in der Region bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Gleich ganz auf Büros zu verzichten, wie es Microsoft in Bad Homburg plant, traut sich aber sonst niemand.
Bei Microsoft können alle Mitarbeiter in Deutschland künftig selbst bestimmen, ob sie zu Hause oder im Büro arbeiten wollen. Dabei werden die Standorte in Böblingen, Bad Homburg und Hamburg aufgelöst.
Arbeiten von zu Hause oder von unterwegs wird immer normaler. Ein Drittel aller Berufstätigen macht den Job regelmäßig außerhalb des Büros. Tendenz: steigend. Über die Chancen und Risiken eines mobilen Arbeitsstils.
Auf der Münchner DLD-Konferenz versuchen Managerinnen und Spitzenpolitikerinnen das schiefe Bild von Frauen in den Medien wieder geradezurücken. Doch die Antworten auf viele Fragen bleiben sie schuldig.
Die Generation Y gilt als verwöhnt und anspruchsvoll. Doch gerade junge Migranten treten im Arbeitsleben oft ganz anders auf. Sie haben das Gefühl, sich stärker anstrengen zu müssen.
Während die Politiker über Quoten streiten und darüber, wie sie den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz einlösen sollen, der von August an gelten wird, kämpfen manche Eltern Tag für Tag um die Betreuung ihrer Kinder. Die Geschichte eines Balanceakts.
Nach Feierabend endet die Arbeit nicht: Drei Viertel aller Beschäftigen in Deutschland sind weiter über Mobiltelefon und per E-Mail erreichbar. Viele sind es auch nachts.
Mehr Muße! Mehr Zeit für mich! Nach nichts sehnen sich die Deutschen mehr. Und weil Müßiggang ziemlich stressig ist, hilft eine ganze Industrie bei der Entschleunigung nach.
Arbeitnehmer sollten täglich eine Stunde lang Telefon und E-Mail-Benachrichtigungen ausstellen und ein „Bitte-nicht-stören“-Schild an die Bürotür hängen. Sie würden so produktiver, behauptet der Psychologieprofessor Cornelius König.
Gute Mitarbeiter arbeiten gern zu Hause und dort auch schneller.
Der Trend zum Home Office bricht ab. Die ersten Konzerne holen ihre Leute ins Büro zurück. Die Redaktion ist uneins. Diskutieren Sie mit!
Wer auf dem Weg zur Kaffeeküche seine Kollegen trifft, kommt auf neue Ideen. Gute Mitarbeiter arbeiten gern zu Hause und dort auch schneller.
In der Blütezeit des Netzlebens entwickeln sich Arbeitsverhältnisse, ohne sich jemals begegnet zu sein. Den Netzkollege gibt es nur per Email, ohne Stimme oder Körper. Was recht angenehm ist.
Aufstieg als Familiensache: Nathalie Benedikt ist gerade einmal 36 Jahre alt und Finanzvorstand eines börsennotierten Unternehmens. Kinder und Karriere kann sie vereinbaren. Weil ihr Mann für sie kürzertritt.
Von den Freiheits-Utopien, die sich einst mit dem Computer-Arbeitsplatz im eigenen Haus verbanden, ist wenig geblieben. Im Büro arbeitet es sich offenbar besser und effizienter.
Diversity-Management“, wie die Förderung von Frauen in der Wirtschaft gerne genannt wird, haben sich mittlerweile die meisten Unternehmen auf die Fahnen
Kasper König hat dem Zentralarchiv in Köln seine gesammelten Papiere zur Erschließung überlassen. Was für ein Glücksfall für uns Zeitgenossen!
Elf Wochen nahm sich Jörg Schmadtke eine Auszeit. Nun kehrt der Manager von Hannover 96 zurück. So ein eigenwilliges Arbeitsplatzmodell gab es im eitlen Getöse des Profisports auf diesem Niveau noch nie.
Alles machen sie uns madig. Alles wollen die Volkserzieher uns verbieten: Rauchen, Trinken, Süßigkeiten, Radeln ohne Helm und Derivate ohne Sicherheitsnetz.
Die Kanzlerin hat die Woche immerhin schon mal kurz reingeschaut. Nachsehen, ob die Blumen gegossen sind und die Schachdame abgestaubt wurde.
Der klassische Arbeitsplatz im Büro hat in vielen Unternehmen ausgedient. Viele Mitarbeiter können ihren Job heute von überall aus erledigen. Wer häufig das Home Office nutzt, kann einiges von der Steuer absetzen.
Die Stadt Frankfurt hat den ersten Business Women’s Day organisiert und erfolgreiche Frauen als Vorbilder präsentiert, darunter Liselotte Hjorth, einzige Frau im Vorstand der SEB AG.
In Frankfurt haben zwei neue „Coworking-Spaces“ ihre Türen geöffnet. Daran knüpft sich eine Frage: Sind solch flexible Bürogemeinschaften nur eine Modeerscheinung?
Kira arbeitet schon als Therapiehund, Jason ist erst in der Bewerbungsphase. Zur Arbeit gehen sie beide gern.
Eine Flucht aus der Unfreiheit des Arbeitsplatzes ist in der Welt, in der wir heute leben, nicht möglich. Unsere Büros kommen in der Literatur dieses Frühjahrs nicht gut weg.
Die Mehrheit der Väter hätte gern mehr Zeit für die Familie - und arbeitet stattdessen noch mehr. Wer ist schuld an der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit?
Rund 15 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten per „Homeoffice“, Tendenz steigend. Aber wer hat für die Kosten eines solchen Teleheimarbeitsplatzes aufzukommen?
Wenn der Schreibtisch zwischen Stapeln und Krimskrams im Chaos versinkt, hilft die Aufräumexpertin. Ein Praxistest.
Demenz wird in einer alternden Gesellschaft zur Volkskrankheit. Pharmakonzerne sehen darin ein Geschäftsfeld, Angehörige eine psychische Last.
Altwerden, ohne alt zu sein - das wünschen sich viele. Fest steht: Die Menschen in Deutschland werden im Durchschnitt immer älter. Viele sind - auch im hohen Alter - noch körperlich und geistig fit. Altwerden ist für sie etwas Schönes.
Wie ihre Papier-Pendants machen digitale Visitenkarten ein Entree für Neukontakte. Sie können aber noch viel mehr - und man kann mit ihnen viel mehr falsch machen.
Einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt man nicht bei jedem Kontakt, auch nicht bei jedem Erstkontakt. Ersatzweise werden unter anderem zu diesem Zweck Visitenkarten genutzt, die heute eigentlich nicht mehr Visitenkarten heißen sollten, ...
Die globalisierte Ökonomie macht es nötig, neue Kommunikationstechnik möglich: Wir werden künftig viel mobiler arbeiten als die Generation unserer Eltern. Ob das unser Leben bereichert oder belastet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem aber davon, ob wir durch die Mobilität freier oder aber noch fremdbestimmter werden.
Früher mussten sich Bewerber von der Masse absetzen. Nun werden Arbeitgeber auffällig. Wer kennt auf Anhieb fünf Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau? - Eben. Obwohl es hierzulande 6274 davon gibt, die letztes Jahr 190 Milliarden Euro umsetzten, sind kaum welche wirklich bekannt. Selbst Weltmarktführer sind oft nur regionale Größen. Im Wettbewerb um fähige Nachwuchskräfte ist das ein Nachteil. Auffallen ist die Devise.
Wer sein Arbeitszimmer auch privat nutzt, kann es jetzt trotzdem von der Steuer absetzen. Diese Entscheidung des Finanzgerichts Köln (Urteil vom 9.5.2011, Az. 10 K 4126/09) wird viele Heimarbeiter freuen - schließlich hat nicht jeder Platz für ein eigenes Arbeitszimmer.