Manager als Geiseln
In Frankreich sind abermals Führungskräfte von wütenden Arbeitern als Geiseln genommen worden. Knapp 30 Stunden hielten Arbeiter einer Reifenfabrik zwei Manager fest, um höhere Abfindungen zu erzwingen.
In Frankreich sind abermals Führungskräfte von wütenden Arbeitern als Geiseln genommen worden. Knapp 30 Stunden hielten Arbeiter einer Reifenfabrik zwei Manager fest, um höhere Abfindungen zu erzwingen.
Viele Beschäftigte sind dank Computer und Smartphone im Standby-Modus. Volkswagen schaltet darum abends einfach den Server ab. Vorbild für ein Gesetz? Oder ist das gar nicht notwendig?
Die Politik plant eine Frauenquote für Unternehmen. Doch auch in Städten und Gemeinden haben Frauen nur selten das sagen. Aber es gibt auch Ausnahmen.
Führungskräfte können vieles – nur als Bewerber sind sie oft nicht zu gebrauchen. Wie sich arbeitslose Manager neu orientieren und dabei von alten Privilegien Abschied nehmen.
MÜNCHEN, 26. NovemberJeffrey Immelt nimmt sich viel Zeit. Für einen Vorstandsvorsitzenden von General Electric (GE) mit engem Terminkalender ist das nicht ...
PARIS, 17. NovemberEr trägt Anzug, geht mittags zu Geschäftsessen in schöne Restaurants, er reist beruflich quer durch Europa, und er teilt sich mit anderen ...
Egal ob es um den F.A.Z.-Index geht oder um die kleine Biotechnologiefirma Evotec: Im Oktober haben beide wichtige Meilensteine auf dem Weg nach oben genommen. Hoffnung auf tolle Erfindungen und die Geldpolitik sind die Gründe.
Der Anteil weiblicher Führungskräfte in den städtischen Gesellschaften und Eigenbetrieben der Stadt Frankfurt liegt weit unter 30 Prozent. Diese Quote hatte sich die Stadt vor zwei Jahren selbst auferlegt.
Noch immer wird in Unternehmen nach durchsetzungsstarken Persönlichkeiten gesucht. Viele Frauen tun sich damit schwer, sagt die Politologin Anja Bultemeier im Interview.
Als erste strategisch wichtige Entscheidung von Joe Kaeser gilt ein neu geordneter Vertrieb in den 200 Ländern, in denen der Konzern präsent ist. So will Siemens wieder nah am Markt sein.
Im Zuge des Stellenabbaus möchte die Commerzbank auch den Vorstand verkleinern und sich von zwei Mitgliedern trennen. Doch der Streit könnte sich auch nach der Aufsichtsratssitzung an diesem Montag noch wochenlang hinziehen.
Fred Goodwin hat die Royal Bank of Scotland an den Rand der Pleite manövriert. Er selbst „begnügt“ sich nun mit 340.000 Pfund Jahresrente. Britannien diskutiert, ob ein Gehaltsbonus ein Menschenrecht ist.
hpe./ham. MÜNCHEN/FRANKFURT, 23. September. Die Bayern LB, mehrheitlich im Besitz des Freistaats, ist eine politische Bank.
Zwei Manager-Selbstmorde in der Schweiz machten in der jüngsten Vergangenheit Schlagzeilen. Beide hängen offensichtlich mit Stress im Beruf zusammen und werfen ein Schlaglicht auf die hohe Arbeitsbelastung von Führungskräften.
chs./du. PARIS/ZÜRICH, 30. August. In den Aktionärskreis des französischen Kosmetikherstellers L’Oréal könnte demnächst Bewegung kommen.
Bahnchef Grube ruft die urlaubenden Mainzer Stellwerker jetzt schon persönlich an. Doch auf die Dauer kann nur der Einsatz von neuerer Technik weiteres Chaos abwenden.
„Eine gesetzliche Quote führt nicht zu dem gewünschten Erfolg“, warnt die neue Chemie-Arbeitgeberpräsidentin Margret Suckale im Interview mit der F.A.Z. Ein „gegenseitiges Abwerben“ von weiblichen Führungskräften könne „nicht die dauerhafte Lösung sein“.
Die Essener Funke Mediengruppe dominiert mit der WAZ das Ruhrgebiet. Mit den von Springer erworbenen Zeitungen und Magazinen rückt sie auch in die Hauptstadt.
Deutschlands Führungskräfte haben Nachholbedarf. Das hat das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) festgestellt. Nur 69 Prozent der Arbeitnehmer erfahren einer IW-Studie zufolge immerhin manchmal Unterstützung durch ihren Chef.
Die re:publica ist mehr als eine Netzkonferenz. Auf ihr werden drängende Fragen unserer Zeit von einem ihrer Antriebe aus diskutiert: der Digitalisierung.
In der Debatte um den Anteil von Frauen in Führungspositionen hat Kanzlerin Merkel das Tempo kritisiert, in dem sich Unternehmen wandeln. Für steuerliche Änderungen, die dabei hilfreich sein könnten, zeigte sich Merkel offen.
Das juristische Hick-Hack um die abgesetzte hessische LKA-Präsidentin geht weiter. Wegen uneidlicher Falschaussage steht Sabine Thurau vor Gericht. Aber sie verhehlt nicht, dass sie wieder an die Spitze des LKA zurück will.
Bei ihrem verspäteten Fedcup-Debüt muss Mona Barthel gleich gegen die ehemalige Weltranglistenerste Ana Ivanovic antreten. Angelique Kerber bestreitet das zweite Einzel.
In der Finanzbranche mangelt es an Frauen. Nicht in den Filialen, aber in den Führungszirkeln. Nun kommt Bewegung in die Chefetagen. Branchenprimus Deutsche Bank holt die ehemalige Finanzchefin von JPMorgan in den Aufsichtsrat.
In der Debatte über Managergehälter gibt es ein Phänomen: Zwar sagen die meisten Menschen, dass Manager viel zu viel verdienen. Aber es gibt auch Führungskräfte, die exorbitant viel Geld bekommen ohne dafür kritisiert zu werden. Und das hat einen einfachen Grund.
Als Folge neuer Boni-Regeln sollen Spitzenmanager der Deutschen Bank höhere Fixgehälter bekommen. Die beiden Chefs der Bank verdienen zusammen derweil so viel wie Vorgänger Ackermann alleine.
Nicht nur Facharbeiter, auch Manager sollen bei BMW in Zukunft länger arbeiten. Laut Medienberichten will der Automobilhersteller die oberste Führungsebene bis zum 62. Lebensjahr im Job halten.
Nur zwei Prozent aller Führungskräfte sind nach Feierabend nicht für Kollegen und Geschäftspartner zu erreichen. Die Vermischung von Beruf und Privatleben hat unangenehme Folgen.
Haben wir die richtigen Chefs? Seit einigen Wochen gibt es eine angeregte Debatte zu dem Thema. Allerdings: Immer geht es um „die da oben ohne Visionen“. Es fehlen die Gegenmeinungen. Ein Gastbeitrag des BWL-Professors Christian Scholz.
In Banken machen traditionell Wirtschaftswissenschaftler Karriere. Doch in manchen Instituten bekommen auch Kunsthistoriker, Bauingenieure und Theologen eine Chance.
Goldman Sachs hat dieses Jahr 70 Manager zu „Partnern“ ernannt - ein Zeichen für den Sparkurs, den die Großbank fährt. Weniger waren es noch nie seit dem Börsengang vor 13 Jahren.
Geschäftsführerin Sheryl Sandberg und weitere Manager haben Anteilsscheine von Facebook verkauft. Sie nutzen damit die Gelegenheit, seitdem sie das dürfen.
Frau Strack war mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet. Doch trotz ihrer zweifellos hohen Kompetenzen zogen regelmäßig hochgewachsene, schlanke Männer in die Führungsetagen ein. Für Frau Strack hatten sie nur ein mitleidiges Lächeln übrig.
Murk war er immer dabei, wenn es neue Posten zu verteilen gab. Wer „Visionen“ von ihm erwartet hätte, wäre enttäuscht worden. Doch keine erwartete so etwas von ihm.
Fach- und Führungskräfte konnten sich in den vergangenen Jahrzehnten über deutliche Gehaltssteigerungen freuen. Variable Gehaltsbestandteile und Dienstwagen sind dabei immer wichtiger geworden.
Besonders die IT-Branche klagt immer wieder, es fehle an Fach- und Führungskräften. Sind die Unternehmen dann aber auch bereit, mehr für die so gesuchten Mitarbeiter zu bezahlen? Eine neue Gehaltsstudie sagt: ja!