Die Regierung und die Zuwanderung
Deutschland braucht Fachkräfte. Das Einwanderungsgesetz wird trotzdem nicht beliebt sein. Die Regierung hat Vertrauen verspielt.
Deutschland braucht Fachkräfte. Das Einwanderungsgesetz wird trotzdem nicht beliebt sein. Die Regierung hat Vertrauen verspielt.
Das Eckpunktepapier des neuen Einwanderungsgesetzes für Fachkräfte erntet gemischte Reaktionen. Was sagen die Unternehmen?
Selbst als gefragte Fachfrauen in Branchen mit Fachkräftemangel verdienen sie seltener ein Spitzengehalt als Männer. Doch Frauen können selbst an den entscheidenden Stellschrauben drehen.
Sollen abgelehnte Asylbewerber bleiben dürfen, wenn sie wertvolle Fachkräfte für den Arbeitsmarkt sind? Die Arbeitgeberverbände fordern mehr Rechtssicherheit für Auszubildende.
Mehr als 81.000 ausländische Fachkräfte sind bislang mit einer sogenannten Blauen Karte der EU nach Deutschland gekommen. Und viele von ihnen bleiben dauerhaft.
Ein Förderprogramm der Landesregierung soll Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive auf eine Ausbildung vorbereiten. Die Integration stellt eine große Aufgabe dar.
Wer gute Fachkräfte halten will, muss ihnen etwas bieten. Das gilt vor allem für deren Familien. Viele Unternehmen organisieren deswegen Ferienkurse für Mitarbeiterkinder.
Woher sollen die Handwerker, Altenpfleger, Lokführer und Softwareentwickler kommen, die Deutschlands Unternehmen dringend brauchen? Klar ist: Anwerben aus dem Ausland wird diese Lücke nicht schließen.
Start-ups sind cool und innovativ. Bieten sie ihren Mitarbeitern aber auch bessere Konditionen, als traditionelle Arbeitgeber?
Mehr als ein halbes Jahr bleiben Stellen in der Altenpflege unbesetzt. Vor allem mangelt es an qualifizierten Fachkräften. Die Situation wird sich in Zukunft weiter verschärfen.
In Deutschland entstehen schneller neue Stellen, als Arbeitskräfte hinzukommen. Was tun?
Im Silicon Valley sind Fachkräfte dringend gesucht. Ob Yoga-Lehrer oder Marketingangestellte - viele Fachfremde schulen um. Es lockt das große Geld.
17.000 offene Pflege-Stellen – wo sollen so viele Fachkräfte herkommen? Die Gehälter klingen jedenfalls nicht verlockend, zeigt eine neue Analyse.
Facharbeiter werden knapp. Industrie und Handel sehen deswegen die Hochschulen stärker in der Pflicht: Sie sollten ihre akademischen Absolventen besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.
Immer mehr Betriebe finden einfach kein Personal mehr, hat eine Umfrage des DIHK ergeben. Die Experten warnen davor, was daraus folgt - nicht nur für die Firmen selbst.
Den Krankenhäusern in Deutschland fehlen Pflegekräfte. Deshalb werben sie im Ausland Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Doch die bürokratischen Hürden sind hoch.
Der öffentliche Dienst ist für IT-Fachkräfte wenig attraktiv. Verdi will nun vor allem Hilfsarbeiten aufwerten. Die Behörden hoffen unterdessen, Fachkräfte durch Sonderzulagen anlocken zu können.
Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. Deshalb legen die Groko-Sondierer nun die Grundlagen für ein lange erwartetes Vorhaben.
Fast 60 Prozent der Beschäftigten, die aus Asylstaaten stammen, arbeiten als qualifizierte Fachkraft. Ein Viertel davon kommt aus Syrien. Auffällig hoch ist auch der Anteil unter den Afghanen.
Viele Fachkräfte haben bei Bewerbungen keine Lust mehr, ein Anschreiben zu formulieren. Und überraschend viele Personalentscheider finden das in Ordnung.
Der deutschen Wirtschaft fehlen so viele Fachkräfte in den naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen wie noch nie. Die starke Zuwanderung verhindert eine noch größere Lücke.
Von einer „chaotischen“ hin zu einer „geordneten“ Zuwanderung: Parteichef Christian Lindner macht die Einwanderungspolitik zu einem „Prüfstein“ für Koalitionsgespräche. Was will der Liberale erreichen?
Die einen sind zu alt für einen Job, den anderen fehlt das Fachwissen: Bis 2030 könnten in Deutschland drei Millionen qualifizierte Arbeitnehmer fehlen, geht aus einer neuen Studie hervor.
Das Bundeskabinett legt einen Fortschrittsbericht 2017 zum Fachkräftemangel vor, Bundesbank und Bafin veröffentlichen eine Umfrage zu Banken im Zinstief und Air-Berlin-Interessent Wöhrl und Ryanair-Chef O’Leary kommen nach Berlin.
Die Hälfte des Pflegepersonals muss aus Fachkräften bestehen. Doch von denen gibt es viel zu wenige. Das führt so weit, dass in Altenheimen eigentlich vorhandene Plätze unbesetzt bleiben.
In der Pflege fehlt es deutschlandweit an Fachkräften. Um mehr Menschen in den Beruf zu locken, wird Geld allein jedoch nicht reichen. Ein paar Vorschläge.
Die Union will die Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern neu regeln. Als Vorbild dient ihr die „Westbalkanregelung“. Doch die hat ihre Mängel.
Lieber München als Rosenheim, lieber Düsseldorf als Dormagen: In der Landeshauptstadt eines Bundeslands zu arbeiten lohnt sich in Sachen Gehalt - jedenfalls fast immer.
Fast 900.000 Asylsuchende kamen im Jahr 2015 an. Hochqualifizierte und Fachkräfte aber kommen nur wenige. Die Grünen fordern jährliche Quoten.
Amerika und Australien locken mehr Migranten mit Uni-Abschluss an. Deshalb will Brüssel die Regeln für die Blue Card deutlich lockern – sogar für Flüchtlinge.
Baden-Württemberg führt ein Punktesystem ein, mit dem Fachkräfte aus dem Ausland gezielt angeworben werden sollen.
Es ist eine kleine Revolution: Andrea Nahles stellt ein Punktemodell vor für die Zuwanderung von Fachkräften. Ein Bundesland soll es ab Herbst testen.
Es ist ein mieses Zeugnis, das die Wissenschaftler vom Institut der Deutschen Wirtschaft der Regierung ausstellen: Ihre Rente mit 63 sei „verheerend“. Sie entziehe dem Arbeitsmarkt immer mehr naturwissenschaftlich-technische Fachkräfte.
Der Markt für Erzieher ist leergefegt, den Kitas gelingt es kaum, Fachkräfte zu bekommen und auch zu halten. Eltern sehen das Kindeswohl gefährdet und die Aufsichtspflicht verletzt.
Fachkräfte sind gesucht - Flüchtlinge kommen. Das ist kein Gegensatz, aber eine Herausforderung. Denn die von uns so dringend gesuchten Fachkräfte schauen genau darauf, wie wir mit Flüchtlingen umgehen.
Schon drei Jahre ist das Gesetz alt, das dafür sorgen sollte, dass Abschlüsse aus dem Ausland in Deutschland besser anerkannt werden. In der Realität hapert es gewaltig. Warum ausländische Ärzte noch immer oft als Taxifahrer arbeiten müssen.