Wie Deutschland Fachkräfte abschreckt
Im Pflegesektor oder in Technologiefirmen: Deutschland fehlen Fachkräfte. Doch Bürokratie und lange Bearbeitungszeiten machen Bewerbern aus dem Ausland den Weg nach Deutschland schwer.
Im Pflegesektor oder in Technologiefirmen: Deutschland fehlen Fachkräfte. Doch Bürokratie und lange Bearbeitungszeiten machen Bewerbern aus dem Ausland den Weg nach Deutschland schwer.
Erst war Präsident Macron gegen feste Quoten zur Regulierung der Einwanderung. Doch nun vollzieht er eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. Es geht ihm vor allem darum, diejenigen ins Land zu lassen, die die Wirtschaft braucht.
Ein Vogelsberger Familienbetrieb hat 2016 mit seiner Belegschaft ein gemeinsames Zukunftskonzept entwickelt. Dass Fachkräftemangel für das Unternehmen kein Thema ist, liegt nicht nur an den Sonderleistungen für die Mitarbeiter.
Die Förderung von Sprachkursen im Ausland lohnt sich, zeigt eine neue Studie – und zwar nicht nur mit Blick auf den Wettbewerb um Fachkräfte
Deutschland ist beliebt bei Arbeitnehmern – allerdings vor allem für Fachkräfte aus dem EU-Ausland. Aus Nicht-EU-Staaten kommen hingegen nur wenige.
Fachkräfte sind in manchen Branchen noch immer Mangelware. „Hauptsache schrill“ scheint daher das Motto vieler Anwerbeversuche zu sein. Aber ist das wirklich ratsam?
Mit zunehmender Berufserfahrung steigt meist das Einkommen. Doch die Gehaltssprünge fallen je nach Branche und Qualifikation sehr unterschiedlich aus.
Bald tritt das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz in Kraft. Bisher müssen Bewerber oft monatelang auf einen Termin bei deutschen Auslandsvertretungen warten.
Auch Handwerker und Fachkräfte erhalten Bafög. Zuletzt ist ihre Zahl binnen Jahresfrist in Hessen gestiegen. Auffällig: Es bemühen sich deutlich mehr Frauen sich um das frühere „Meister-Bafög“.
Deutschland öffnet sich stärker für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten. Zuviel versprechen sollte man sich von dem neuen Gesetz nicht.
Sieben Gesetze, die die Einwanderung neu regeln sollen, sind am Freitag vom Bundesrat verabschiedet worden. Zwar gab es auch Kritik an den Kompromissen, doch fehlte die Mehrheit für eine Nachverhandlung.
Wie können Bauern mehr Bioprodukte für Südhessen erzeugen und alle Beteiligten davon profitieren? Die „Ökolandbau- Modellregion“ soll das in den nächsten zwei Jahren herausfinden.
Was wird aus dem deutschen Arbeitsmarkt? Der Fachkräftemangel ist viel größer als gedacht, geht aus einer Analyse hervor, die der F.A.Z. vorliegt.
Soldaten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie. Amazon hat sogar einen eigenen „Military Recruiter“. Doch wie gelingt der Wechsel ins zivile Berufsleben?
Deutsche Haushalte beschäftigen hunderttausende Pflegekräfte illegal. Viele Altenheime suchen verzweifelt nach Personal. Experten warnen: In der Pflege droht der Kollaps.
Viele Krankenhäuser begegnen dem Fachkräftemangel in der Pflege, indem sie Personal aus dem Ausland rekrutieren. Die Göttinger Uni-Klinik gehört auch dazu.
In vielen Bereichen gibt es momentan einen Mangel an Fachkräften – ein Einwanderungsgesetz soll nun helfen. Doch weil die Zeitarbeitsbranche nicht vom erleichterten Zuzug aus dem Ausland profitieren soll, ist der Unmut groß.
Ob Fliesenleger, Kraftfahrer oder Fleischer: Die Konjunktur flaut ab, doch der Fachkräftemangel verschärft sich. Die Arbeitsagentur zählt jetzt 86 Mangelberufe. Helfen bald die Geflüchteten?
Die neuen Pläne der Regierung zur Fachkräfteeinwanderung stoßen auf unterschiedliche Resonanz: Die Kommunen warnen vor „Illusionen“, das Handwerk hofft auf eine Linderung seines Nachwuchsmangels.
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz senkt die Zugangshürden für ausländische Arbeiter aus fernen Gegenden deutlich. Für diese neue Offenheit gibt es nachvollziehbare Gründe. Die Grenzziehung wird aber strittig bleiben.
Die Bundesregierung hat das bis zuletzt strittige Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. Der vom Kabinett gebilligte Entwurf soll den Zuzug von Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten erleichtern.
Kurz vor der wohl letzten Kabinettssitzung des Jahres gibt es doch noch einen Kompromiss: CDU, CSU und SPD einigen sich auf einen Entwurf für ein Gesetz, das qualifizierte Arbeitskräfte ins Land locken soll.
Das Einwanderungsgesetz kann die Situation für Fachkräfte nicht im Alleingang lösen. Entschlossen anwerben, aber auch entschlossen nachjustieren – das wäre der richtige Weg.
Die Migration nach Deutschland war 2015 und 2016 vom Flüchtlingszuzug geprägt. 2017 dominiert laut einer Studie wieder die Einwanderung aus EU-Ländern. Und: Es kommen mehr Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland.
Über dieses Thema wird immer wieder heftig gestritten: Gibt es einen Fachkräftemangel in Deutschland? Eine neue Umfrage unter Finanzvorständen zeigt jedenfalls: Schon lange war die Furcht davor nicht mehr so so groß.
Deutschland sucht händeringend Fachkräfte im Ausland. Doch die werden dringend zu Hause gebraucht. Indes entsteht ein Schaden, der der gesamten Wirtschaftsleistung Lettlands entspricht.
Fachkäfte, wie Meister und Techniker, fehlen in Deutschland. Besonders der Mittelstand kann seine Stellen oft nicht besetzen, sagt eine Studie.
Die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig, dass sie erstmals nach der deutschen Einheit die 5-Prozent-Marke knacken. Gleichzeitig werden so viel Fachkräfte wie nie gesucht. Deutschland steht vor einer doppelten Herausforderung.
Die Arbeitslosenquote ist in Hessen auf einem historischen Tief. Doch der Fachkräftemangel trübt die guten Aussichten. Kann Einwanderung die Lücke schließen?
Bayern will mit einer neuen Initiative mehr Fachkräfte anlocken. Im Blick hat man vor allem lokales Potenzial: Frauen, Alte und Arbeitslose. Aber auch im Ausland sucht man nach Fachkräften.
Die Vermengung von Asylrecht und Fachkräften hat beides diskreditiert: das Asylrecht und die Einwanderung. Wird das Einwanderungsgesetz daran etwas ändern?
Die Eckpunkte für das neue Gesetz sehen vor, auch beruflich qualifizierten Fachkräften und nicht nur Akademikern aus Staaten außerhalb der EU den Zuzug nach Deutschland zu erleichtern. In der Regel soll ein konkretes Arbeitsplatzangebot die Voraussetzung sein.
Junge Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Wie sie ihre Zukunft einschätzen und welche Berufsgruppen besonders gefragt sind.
Die Kultur, die Sprache, die Menschen: Ausländischen Fachkräften gefällt das Leben in Deutschland nicht. Einer beschreibt es sogar als „ein sehr kaltes und sozial isolierendes Land“.
Eigentlich steigt die Arbeitslosigkeit im August. Viele Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen melden sich zunächst arbeitslos. Dass in Hessen weniger Menschen als im Juli einen Job suchen, hängt nicht nur mit den frühen Sommerferien zusammen.
Wer Fachkräfte anwerben will, muss klare Bedingungen formulieren – ob mit oder ohne Punktesystem. Bisher scheint sich die deutsche Politik allerdings nicht einmal über die grundlegende Frage einig zu sein.