Wenn der Bewerber zum König wird
Die Corona-Pandemie hat den Arbeitskräftemangel verschärft. Personal ist in andere Berufe gewechselt. Gerade Gastwirte und Tourismusanbieter legen sich krumm, um Mitarbeiter zu gewinnen.
Die Corona-Pandemie hat den Arbeitskräftemangel verschärft. Personal ist in andere Berufe gewechselt. Gerade Gastwirte und Tourismusanbieter legen sich krumm, um Mitarbeiter zu gewinnen.
Die Lehrkräftelücke ist ein Dauerproblem. Der Beruf wird immer unattraktiver – und Besserung ist weiterhin nicht in Sicht. Das liegt auch an absurden Versuchen der Bundesländer.
Noch kommen Meister oder Geselle, um die neue Heizung zu montieren oder den Boden zu fliesen. Doch auch das Handwerk wird digitaler.
Mit einem neuen Punktesystem will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Zuwanderung von Fachkräften voranbringen.
Alle Industrieländer brauchen ausgebildete Arbeiter. Deshalb suchen die Regierungen in Australien und Singapur nach Rezepten, um Ausländer anzuwerben. Nicht alle aber sollen bleiben.
Die Bundesregierung möchte die Zuwanderung künftig mit einem Punktesystem steuern. Das ist eine gute Idee. Für jede Tätigkeit eignet es sich aber nicht.
Dem Blumenhandel gehen die Nachwuchskräfte aus – und auch die Blumen. Zwei beliebte Geschäfte im Frankfurter Nordend haben deswegen aufgegeben.
Die meisten Handwerker haben reichlich zu tun. Weil Fachkräfte fehlen, können sie kaum noch Aufträge annehmen. Azubis haben sie einiges zu bieten. Doch Vorbehalte schrecken junge Menschen oft ab.
Dass sie sich deutlich seltener für technische Berufe entscheiden, bringt nicht nur ihnen selbst Nachteile. Wenn Frauen und Mädchen nicht besser gefördert werden, wird unsere Zukunft um einiges düsterer aussehen.
Nie war es leichter, einen Job zu finden als jetzt. Nach einer aktuellen Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat die Zahl der freien Stellen einen Rekordwert erreicht.
Städtetagsvorsitzender fordert größere Kitagruppen und die Einstellung von nicht fertig ausgebildeten Erzieherinnen.
Dienstwohnungen können dabei helfen, Fachkräfte zu gewinnen oder langfristig zu binden. Das Thema Mitarbeiterwohnen wird wieder interessanter.
„Vom Dachdecker bis zum Softwareentwickler“, fast überall fehlen Fachkräfte, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung. Zu allem Überfluss könnte auch die erhoffte Erholung am Ausbildungsmarkt ausbleiben.
Zum Ende des Jahres will der Bund überraschend das Förderprogramm für Sprach-Kitas auslaufen lassen. Ein Gespräch mit der Erziehungswissenschaftlerin Yvonne Anders über die Folgen.
Reformen wie die „Blue Card“ zeigen erste Wirkung. Es kommen mehr Spezialisten aus Nicht-EU-Ländern an. Aber nach wie vor macht Erwerbsmigration nur einen Bruchteil der Einwanderung aus.
In manchen Branchen lässt sich in Helferjobs mehr verdienen, als Fachkräfte in anderen Branchen erhalten. Das ist ein Ergebnis einer neuen Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Ob Flughafenchaos oder verkürzte Öffnungszeit der Bäckerei: Überall fehlt Personal. Viele Betriebe bemühen sich um Ersatz im Ausland – aber die Zuwanderung scheitert oft am Ämterdickicht.
Der Personalmangel ist in aller Munde. Daher ist dieses Forschungsergebnis besonders spannend: Eine Helfertätigkeit kann deutlich mehr Gehalt abwerfen als eine Arbeit als Fachkraft. Bloß auf die Branche kommt es an!
Der Fachkräftemangel hält an. Tilman Frank, studierter Mediziner, betreibt eine Personalagentur, um die Nachfrage zu decken, dabei setzt er auch auf das Ausland. Die Stadt Mainz muss gerade entscheiden, was sie mit ihren Gewerbesteuereinnahmen der Firma Biontech anfangen sollte. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Fachkräfte aus dem Ausland, könnten den Arbeitsmarkt entlasten. Doch Zuwanderer haben manche Hürde zu überwinden.
Mit Römheld-Produkten werden Bauteile etwa im Autobau fixiert. Gesellschafterin Julia Reichert im Gespräch über den Verbrenner, Gummibärchen und die wachsende Rolle von Tiktok als Lockmittel bei der Talentsuche.
Die Bertelsmann-Studie zeigt, dass Tausende Fachkräfte für die Ganztagsbetreuung in Hessen fehlen.
Rund 100.000 pädagogische Fachkräfte fehlen laut einer Studie in Grundschulen und Kindertagesstätten zur Umsetzung der Ganztagsbetreuung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen Ost und West.
Der FDP geht es bei der Gesetzgebung zur Erleichterung der Einwanderung von ausländischen Fachkräften nicht schnell genug. Sie macht Druck und schlägt ein Punktesystem vor.
Die Bundesregierung und die Unternehmen müssen endlich entschlossen handeln, um mehr Fachkräfte im Ausland zu gewinnen - und sie dann auch zu halten.
Weder Unternehmen noch Politik oder Schulen bemühen sich ausreichend um weibliche Talente. Ein Gastbeitrag der Präsidentin der Gesellschaft für Informatik.
Weil sich die Psychosoziale Fachkraft auf dem Land schon in den Odenwälder Kommunen des Landkreises Bergstraße bewährt hat, wird nun auch im Ried mit Christine Adler-Schäfer eine solche unterwegs sein.
Der Fachkräftemangel könnte die Entwicklung von Unternehmen in Rhein-Main behindern, zeigt eine Umfrage.
Leider doch nicht auf: Jede zweite Kindertagesstätte kann ihre Kapazitäten wegen des anhaltenden Fachkräftemangels nicht vollständig auslasten. Das geht aus einer neuen Umfrage hervor.
Ein geballter Alarmruf lässt aufhorchen: Der Mangel an Fachkräften verschärft sich drastisch, zeigen zwei neue Studien. Vor allem im MINT-Bereich fehlt Personal. Das bleibt für Unternehmen und Politik nicht ohne Folgen.
Die Arbeitsagenturen verzeichnen nach der Corona-Pandemie eine positive Entwicklung. Zugleich warnen sie vor Fachkräftemangel und anderen Bedrohungen für die Wirtschaft.
Deutschland leistet sich einen mangelhaften Unterricht in den wirtschaftlich wichtigen MINT-Fächern. Die Lage dürfte sich weiter verschlechtern.
Deutschland braucht mehr Fachkräfte. Doch es werden viel weniger Ausbildungsverträge geschlossen als vor der Pandemie – und Besserung ist wohl so schnell nicht in Sicht.
Die Pandemie ist längst nicht vorüber. Doch das Leben normalisiert sich und auch der Arbeitsmarkt. Das zeigt, welche Probleme dort drohen.
Bis zum Jahr 2026 werden in Hessen etwa 150 000 Fachkräfte fehlen. Dagegen wollen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen etwas unternehmen.
Der Arbeitsvermittler Heyjobs wendet sich an Fachkräfte und will mit Hilfe eines Investors führende europäische Plattform werden. Im F.A.Z.-Gespräch erläutert der zuständigen Manager die Pläne des Unternehmens.