Werden die hessischen Hochschulen kaputtgespart?
Institute und Studiengänge schließen, Lehrstühle fallen weg: An den hessischen Unis werden die Folgen des Sparkurses sichtbar. Manche Alarmmeldung erweist sich allerdings als übertrieben.
Die Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft will ihren Studiengang Grabungsarchäologie streichen, obwohl Archäologen auf dem Arbeitsmarkt händeringend gesucht werden.
Institute und Studiengänge schließen, Lehrstühle fallen weg: An den hessischen Unis werden die Folgen des Sparkurses sichtbar. Manche Alarmmeldung erweist sich allerdings als übertrieben.
Die hessischen Unis müssen sparen. Das hindert einige von ihnen aber nicht daran, zum Wintersemester neue Studiengänge einzuführen.
Nach der Einstellung eines Studiengangs ist in den Ingenieurwissenschaften der Hochschule Rhein-Main ein Streit entbrannt. Drei Professoren sehen den Fachbereich im Niedergang; Dekan und Präsidentin weisen das zurück.
Unsere Autorin ist die Erste in ihrer Familie, die studiert. Hier schreibt sie, wie verunsichert sie anfangs an der Uni war – und wie es sich anfühlt, wenn alle über Sommerreisen sprechen, die man sich selbst nicht leisten kann.
Unorganisiert, faul, fordernd: Zümrüt Gülbay-Peischard, Professorin für Wirtschaftsrecht, macht ihrem Ärger über die aus ihrer Sicht schwindende Leistungsbereitschaft von Studierenden Luft – und spricht über die Verantwortung der Eltern.
Immer mehr Universitäten führen den integrierten Jura-Bachelor in Deutschland ein. Der Trend könnte dazu beitragen, den Fachkräftemangel im juristischen Bereich zu bekämpfen – insbesondere dort, wo zwar juristisches Grundwissen gefordert, aber kein Staatsexamen nötig ist.
Ulrich Ronellenfitsch ist Chirurg und Oberarzt und verdient rund 10.000 Euro netto im Monat. Hier erzählt er, warum er das angemessen findet und wie sein Arbeitsalltag aussieht.
Kinder von Akademikern, die eine Ausbildung machen, gelten oft als Bildungsabsteiger. Dabei kann das ein guter Weg sein, wie die Praxis zeigt.
Die Akademisierung der Freizeit: An den Hochschulen werden in diesem Wintersemester so viele Studiengänge wie nie zuvor angeboten. Wer hat da noch den Überblick?
Das hessische Wissenschaftsministerium winkt die Einstellung des Studiengangs Angewandte Mathematik an der Hochschule Rhein-Main durch. Im Licht der vorausgegangenen Ereignisse wirft das Fragen auf.
An hessischen Hochschulen gibt es mehr als 200 Angebote mit weniger als zehn Anfängern im Jahr 2023. Scheint so, als lasse sich hier vieles einsparen. Aber so einfach ist die Sache nicht.
Jahrelang hatte die Mathematik an der Hochschule RheinMain gute Einschreibezahlen. Jetzt soll sie aus undurchsichtigen Gründen eingestellt werden, drei Professoren wehren sich. Die Chronik eines Versagens.
Was haben ein Hund und die KI gemeinsam? Warum ist der Umgang mit der vermeintlichen Zaubermaschine viel herausfordernder als gedacht und wo bringt sie tatsächlich einen Mehrwert? Um diese Fragen geht es im Live-Podcast an der Technischen Hochschule Köln.
Im Studium voll aufgehen, sich mühelos konzentrieren, die Zeit vergessen – davon träumen viele. Doch wie kann man bloß den berühmten Lernfluss erreichen?
Allein 10.000 grundständige Studiengänge gibt es in Deutschland. Wie sollen sich Schulabgänger zurechtfinden? Ein früher Blick in die Arbeitswelt kann helfen.
Fachhochschulen und Universitäten bieten eine schwer zu überblickende Zahl betriebswirtschaftlicher Studiengänge an. Doch sollten Bachelor-Studenten sich wirklich schon so früh spezialisieren? Ein Gastbeitrag.
In Zeiten von KI ergebe das Anfertigen von Bachelorarbeiten nur noch wenig Sinn – so argumentiert die Fakultät für BWL an der Wirtschaftsuni in Prag. Künftig soll es sie dort nicht mehr geben.
Immer mehr Hochschulen stellen auf englischsprachige Veranstaltungen und Studiengänge um. Eine Studie aus Schweden zeigt, dass Studenten dadurch schlechtere Leistungen erzielen. Geht die Entwicklung also zu weit?
Von Computer Science bis hin zu Robotik: Zukunftsfragen und Technologien wie Künstliche Intelligenz werden immer mehr zum Thema in den Hörsälen.
Nur sehr wenige Menschen steigen bis in die Vorstandsetage eines Dax-40-Konzerns auf. Umso spannender ist, welche Bildungswege die Chefs dort gegangen sind.
Es ist kein Scheitern, sich nach wenigen oder auch mehreren Semestern einzugestehen, dass man im falschen Studiengang steckt. Ein neues Fach sollte immer eine Option sein – sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind.
Universitäten müssen um Studenten konkurrieren. Gerade das Thema Nachhaltigkeit steht im Fokus. Deshalb gibt es jetzt sogar grüne Maschinenbauer.
Alexander Dornieden studiert an der EBS Universität in Oestrich-Winkel. Er mag die Ruhe in den Weinbergen – aber eines vermisst er.
Die Gießener Universität lässt Studenten in einem neuen interdisziplinären Studiengang über Lehrinhalte mitreden. Sie will nicht zuletzt Arbeiterkinder anlocken. Die Einschreibefrist endet am 20. September.
Studiengänge werden nach wie vor in eine bestimmte Schublade gesteckt. Warum auf den ersten Blick gegensätzliche Fächer oft erstaunlich gut zusammenpassen können.
Seit Corona hat sich die Orientierungsnot bei Schülern und Studierenden vergrößert. Viele wissen nicht, welches Fach sie wählen sollen. Das Land und die Hochschulen versuchen, mit Unterstützungsangeboten gegenzusteuern.
In zulassungsbeschränkten Studiengängen wie Medizin ist es oft schwierig, an eine andere Uni zu wechseln. Eine Möglichkeit: Studierende tauschen mit Kommilitonen in ihrer Wunschstadt.
Arbeit mit erfahrenen Jazzmusikern, die Begegnung mit der hr-Bigband: Das bietet der neue Studiengang „Bigband“ der Musik-Hochschule Frankfurt.
Nachdem über einen integrierten Bachelorabschluss (LL.B.) im Jurastudium in den letzten Monaten emotional diskutiert wurde, gilt es nun, das in weiten Teilen positiv aufgenommene Vorhaben eines Jura-LL.B. weiterzudenken. Der Reformbedarf der juristischen Ausbildung ist aber nicht auf das Einführen eines LL.B.s beschränkt.
Der duale Ausbildungszweig „Studium Plus“ erhält finanzielle Förderung vom Land. Präsenzveranstaltungen und digitales Lernen sollen ausgeglichener werden.
BWL, Jura oder Politikwissenschaften kennt jeder. Mit Figurentheater oder Pferdewissenschaften sieht das anders aus. Studenten mit Nischenstudium erzählen von Vorurteilen und Vorteilen.
Friedemann Eichhorn, der Direktor der Studiengänge, zählt den Generationenvertrag zu den Prinzipien der Kronberg Academy: Ältere und Junge lernen voneinander.
Dass sie sich deutlich seltener für technische Berufe entscheiden, bringt nicht nur ihnen selbst Nachteile. Wenn Frauen und Mädchen nicht besser gefördert werden, wird unsere Zukunft um einiges düsterer aussehen.
Das Netzwerk Plurale Ökonomik bemängelt Einseitigkeit in der VWL. Im Gespräch erklären zwei Vorstandsmitglieder, warum das nichts mit Mathefaulheit zu tun hat und was sich aus ihrer Sicht ändern muss.
Der Kampf um Studienplätze in der Medizin ist erbittert, Bestnoten am Gymnasium sind die Voraussetzung. Eigentlich. Hanna hat nur die Hauptschule besucht und kann trotzdem von der eigenen Praxis träumen. Ein Porträt.
Medizin gilt als harter Studiengang. Aber ist Germanistik so viel einfacher? Lässt sich das überhaupt vergleichen? Vier Studierende und ein Wissenschaftler berichten, was sie für schwierig oder leicht halten.