Vatikan bestätigt Wucherpfennig jetzt doch als Hochschulrektor
Mit seiner positiven Einstellung zur Homosexualität hat der Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig den Vatikan gegen sich aufgebracht. Doch nun hat der Heilige Stuhl eingelenkt.
Mit seiner positiven Einstellung zur Homosexualität hat der Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig den Vatikan gegen sich aufgebracht. Doch nun hat der Heilige Stuhl eingelenkt.
Im katholischen Polen beleuchtet der Kinofilm „Kler“ Straftaten des Klerus. Er entfacht eine Debatte über sexuellen Missbrauch, die längst überfällig war.
Nach der Lehre der katholischen Kirche wird Jesus Christus durch die substantielle Verwandlung von Brot und Wein im Gottesdienst gegenwärtig. Ein Biochemiker erklärt nun, wieso sich gerade der Wein fürs Heilige eignet.
Italien muss laut einem EuGH-Urteil Grundsteuern von der katholischen Kirche nachzahlen lassen. Doch die Regierung sieht in dem Thema ein heißes Eisen.
In der katholischen Kirche dürfen Priester in der Regel nicht heiraten. Der Vertreter des Vatikans in Deutschland spricht sich nun dafür aus, diese Praxis zur DIskussion zu stellen.
Sexueller Missbrauch durch katholische Priester war in Polen bislang nicht thematisiert. Ein Kinofilm bricht nun das Schweigen und empört viele Geistliche.
Der ehemalige Jesuiten-Rektor Ansgar Wucherpfennig verteidigt seine Aussagen zur Homosexualität und beruft sich auf Papst Franziskus. Zuvor hatte er den Zorn des Vatikans auf sich gezogen.
Im Streit mit dem Patriarchat von Konstantinopel hat die Russische Orthodoxe Kirche ihren Gläubigen den Besuch von Gottesdiensten in Kirchen des Patriarchats untersagt. Es geht dabei nicht um Glaubensfragen – sondern um Einfluss.
Wegen seiner positiven Einstellung zur Homosexualität hat Ansgar Wucherpfennig den Zorn des Vatikans auf sich gezogen. Nun hat der ehemalige Jesuiten-Rektor seine Aussagen verteidigt.
In offenen Gesellschaften hat sich die Einstellung zur Homosexualität grundlegend verändert – nur nicht im Vatikan.
Katharina Kasper gründete die Ordensgemeinschaft Dernbacher Schwestern und setzte sich für Alte und Kranke ein. Jetzt wurde die deutsche Nonne heiliggesprochen, ebenso wie Bischof Romero und Papst Paul VI.
Am Sonntag wird der Papst die Gründerin der Dernbacher Schwestern Katharina Kasper heiligsprechen. Was für viele Menschen Hokuspokus ist, ist für den Vatikan eine ernste Angelegenheit – Protokoll eines bürokratischen Verfahrens
Nachdem der Vatikan eine weitere Amtszeit des Rektors der Hochschule Sankt Georgen verhindert hat, herrscht Unruhe auf dem Campus. Die Unterstützer des Jesuitenpaters, der sich für Homosexuelle eingesetzt hat, laufen Sturm gegen die Entscheidung.
Im Februar noch war der Jesuitenpater für eine weitere Amtszeit als Rektor der katholischen Hochschule Sankt Georgen gewählt worden. Doch positive Aussagen zur Homosexualität haben Ansgar Wucherpfennig nun den Job gekostet.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche. Es ist ihre Unfähigkeit, die eigenen pathogenen Strukturen zu erkennen und zu erörtern.
Die Einigung zwischen dem Vatikan und China über die Ernennung von Bischöfen ist historisch – und höchst umstritten. Vielen Gläubigen geht Papst Franziskus zu weit, es hagelt Kritik.
Der Dirigent des Päpstlichen Chores ist zurückgetreten, da gegen ihn ermittelt wird. Für 75.000 Dollar soll er sogenannte „Touristenpakete“ angeboten haben – das Geld landete aber auf einem privaten Konto.
Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegenüber Bischof McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig. Denn Franziskus hat ihm viel zu verdanken.
Obwohl Verhandlungen zwischen dem Vatikan und der chinesischen Regierung über eine Wiederaufnahme der 1951 abgebrochenen Beziehungen laufen, reißen die Behörden in China Kirchen nieder und drangsalieren Gläubige.
Ein Kaplan missbraucht über zwei Jahrzehnte lang Minderjährige. Doch statt aufzuklären, versetzt die Bistumsleitung den Mann immer wieder – und er findet neue Opfer. Eine Rekonstruktion aus dem September 2018.
Zunächst äußerte sich Papst Franziskus zu den Missbrauchsvorwürfen nur vorsichtig. Doch nachdem immer mehr Fälle durch Untersuchungsausschüsse aufgedeckt wurden, reagiert das katholische Kirchenoberhaupt mit einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.
Der Text spricht für sich selbst: Egal, welche Süppchen im Vatikan gekocht werden – das päpstliche Schweigen inmitten der Missbrauchsskandale wirkt verheerend.
Papst Franziskus schweigt zu den schweren Vorwürfen des einstigen Nuntius Viganò. Diesen sehen manche in der Kurie als Whistleblower – andere als einen Putschisten.
Lange Zeit war in Irland Nationalbewusstsein vom Katholizismus kaum zu trennen. Vielleicht war der Vertrauensverlust der Kirche dort deshalb besonders groß. Papst Franziskus muss sich bei seinem Besuch der Kritik stellen.
Der Papst bittet am zweiten Tag seiner Irland-Reise abermals um Vergebung für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen. Doch ein hoher Geistlicher erhebt im Fall des früheren Erzbischofs McCarrick schwere Vorwürfe gegen ihn.
Jahrzehntelang wurden Kinder in Irland durch katholische Priester missbraucht. Einige von den mittlerweile Erwachsenen, darunter Marie Collins, trifft der Papst während seines Besuches in Irland. Vorwürfe und Schmerz sitzen tief.
Die katholische Kirche in Irland ist gespalten. Konservative beklagen eine „schleichende Akzeptanz“ von Homosexualität – und sehen in ihr gar eine Ursache der Missbrauchsfälle. Kirchenkritiker boykottieren den Papst-Besuch.
Der irische Premierminister Varadkar will ein „neues Kapitel“ in der Beziehung zum Vatikan aufschlagen – und dessen Einfluss minimieren. Der Papst betet für die Missbrauchsopfer und verspricht Hilfe.
In einem Brief an alle Christen hat Papst Franziskus Fehler im Umgang mit Missbrauchsfällen eingestanden und um Vergebung gebeten. Seiner Meinung nach gebe es für Missbrauch in der Kirche vor allem eine Ursache.
Zwei Tage nach dem erschütternden Bericht zu Missbrauchsfällen in der amerikanischen Kirche reagiert auch der Vatikan.
Laut amerikanischen Ermittlungsbehörden soll die Katholische Kirche Jahrzehntelang Missbrauchsfälle vertuscht haben. In einem Statement von Papst Franziskus heißt es, die Vorfälle seien „beschämend und traurig“.
Über 300 Priester sollen in den vergangenen Jahrzehnten Kinder sexuell missbraucht haben. Der Papst stellt sich an die Seite der Opfer und findet deutliche Worte.
Die Kirche will sich nun „mit Entschiedenheit“ für die Abschaffung der Todesstrafe in der ganzen Welt einsetzen. Bereits 2015 hatte Papst Franziskus sie vehement abgelehnt.
Der Erzbischof Philip Wilson wurde vor einigen Wochen wegen der Vertuschung von Missbrauchsfällen zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Nun hat der Papst seinen Amtsverzicht angenommen.
Papst Franziskus hat den Rücktritt des prominenten amerikanischen Kardinals McCarrick angenommen, dem der Missbrauch Minderjähriger vorgeworfen wird. Der Schritt hat vor allem symbolische Bedeutung.