Kritik am Kreuzweg des Papstes
Auch am Ostermontag ruft Papst Franziskus zum Frieden auf – ohne Russland als Aggressor zu benennen. In der Ukraine hat er schon vorher für Verärgerung gesorgt.
Auch am Ostermontag ruft Papst Franziskus zum Frieden auf – ohne Russland als Aggressor zu benennen. In der Ukraine hat er schon vorher für Verärgerung gesorgt.
Im Zeichen des Krieges in der Ukraine: In Rom haben die Gedenken zum Tode Jesu begonnen. Eine Friedensgeste irritierte im Vorfeld. Papst Franziskus wirbt für eine diplomatische Lösung – und kritisiert, dass es Flüchtlinge verschiedener Klassen gibt.
Der Papst vermeidet es, den russischen Aggressor Putin und dessen spirituellen Hintermann Kirill beim Namen zu nennen. Er muss sich endlich bedingungslos an die Seite der Opfer stellen.
Den Krieg gegen die Ukraine hat Franziskus verurteilt. Er hat aber weder Russland noch Putin namentlich kritisiert. Trotzdem wird das Kirchenoberhaupt von Moskau nicht als wirklicher Verhandlungspartner anerkannt.
Die Pop-Punk-Ikone hat sich mit dem Musiker Mod Sun verlobt, Rihanna ist eine der reichsten Frauen ohne Erbschaft, und Ye fühlt sich vom Ranking des „Forbes“-Magazins unterschätzt – der Smalltalk.
Papst Franziskus erwägt einen Besuch in Kiew. Er wirbt aber auch hartnäckig um den militaristischen Patriarchen von Moskau und Russland, Kirill. Mit seinem Schweigen über den Aggressor droht der Papst sich selbst zu beschädigen. Ein Gastbeitrag.
Jörg Ernesti führt durch hundertfünfzig Jahre wechselvoller vatikanische Außenpolitik.
Der Kölner Kardinal Woelki trennt sich von seinem wichtigsten Mitarbeiter. Die Umstände sind dubios. Dem Vatikan wirft Woelki Illoyalität vor.
Die Kirchen sprechen beim Thema Sterbehilfe nicht mit einer Stimme. Katholiken geben oft den Protestanten die Schuld daran. Aber so einfach ist es nicht.
Der Vatikan und der Papst setzen auf Moskaus Patriarchen Kirill als Friedensstifter. Doch Russlands Orthodoxe Kirche ist eng mit Putin und dem Kreml verbunden.
Papst Franziskus weiht die Ukraine und Russland dem „Unbefleckten Herzen Mariens“. Dabei stützt er sich auf die Berichte über Marienerscheinungen in Fatima. Kritiker sagen, er benenne den Aggressor nicht klar.
Einblicke in die Zeit, als die Jesusbewegung begann: Reinhard Kratz legt eine überaus anregende neue Darstellung der Schriftfunde von Qumran vor.
Franziskus baut die Zentrale der Weltkirche um. Das Vorhaben verfolgt er schon seit Beginn seines Pontifikats. Die neue Kurienverfassung zeigt, wohin er die Kirche führen will.
Im Ukrainekrieg scheint sich der Frontverlauf nur noch wenig zu bewegen. Wirtschaftsminister Habeck ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Und: In Bad Kreuznach beginnt der Prozess um den tödlichen Schuss nach einem Maskenstreit.
Seit Jahren erwartet: Der Vatikan hat ein neues Grundgesetz veröffentlicht, mit dem Papst Franziskus die Verwaltung des Heiligen Stuhls reformieren will. Eine der Neuerungen ist, dass auch Frauen künftig Einrichtungen leiten können.
Papst Franziskus verstärkt seine Bemühungen um ein Ende des Kriegs in der Ukraine – und spricht dabei auch mit Patriarch Kirill. Sie kommen überein, dass die Kirche in dem Konflikt „die Sprache Jesu“ sprechen müsse.
Urbizid: Die Städte der Ukraine waren in den drei Jahrzehnten der Freiheit und Unabhängigkeit aufgeblüht und zu sich gekommen. Putins Krieg gegen sie richtet sich zugleich auch gegen alles, was Europa je zustande gebracht hat.
Für Papst Franziskus ist es mehr als peinlich, dass ein Gericht in Argentinien einen Freund wegen sexueller Übergriffe verurteilt hat. Denn der Papst hatte für den Geistlichen im Vatikan einen Posten geschaffen.
Der frühere italienische Innenminister ist eigentlich für seine Nähe zum russischen Präsidenten bekannt. Nun will er selbst an die ukrainische Grenze fahren, um Kriegsflüchtlinge nach Italien zu holen.
Papst Franziskus appelliert an den russischen Präsidenten, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Für Verhandlungen sei es „nie zu spät“. Sogar die verfeindete ukrainische Kirche ist sich in dieser Frage einig.
Der Kölner Erzbischof kehrt an diesem Aschermittwoch nach fast fünf Monaten aus seiner „geistlichen Auszeit“ zurück. Niemand weiß, wie es im Bistum mit ihm weitergehen soll.
Seit zwei Jahren sind die vatikanischen Bestände zu Pius XII. zugänglich. Mit der Erfassung der von einem eigenen Büro bearbeiteten Bittgesuche verfolgter Juden könnten sich Rolf Hochhuths Vorwürfe erledigen.
Coache deinen Nächsten wie dich selbst: Nach mehrmonatiger „geistlicher Auszeit“ soll Kardinal Woelki am Aschermittwoch wieder die Amtsgeschäfte im Erzbistum Köln übernehmen. Dafür soll er nun fit gemacht werden.
Die Ukraine ist enttäuscht über die Reaktion des Papstes zum Überfall Putins auf die Ukraine. Doch Franziskus träumt von einem historischen Besuch in Moskau und einem Treffen mit dem Patriarchen Kyrill.
Kardinal Woelki wies ihnen die Tür, dafür brachten sie den vormaligen Papst Benedikt zum Sprechen. Jetzt sollen die Münchner Juristen der Kanzlei WSW sogar in Spanien aushelfen.
Joseph Ratzinger hat nach seiner Zeit in München viel unternommen, um den Missbrauch in der katholischen Kirche zu bekämpfen. Zu spät, zu wenig? Sein Motiv war vor allem ein theologisches. Ein Gastbeitrag.
Zwölf Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchs-Skandals am Canisius-Kolleg in Berlin hat die katholische Kirche ihre Glaubwürdigkeit nicht zurückgewonnen: Ein Gespräch mit Pater Klaus Mertes SJ, dem Zeugen der ersten Stunde.
Selbst das engste Beratergremium Woelkis, der Erzbischöfliche Rat,hat sich laut einem Bericht fast einstimmig gegen die Rückkehr des Kardinals ausgesprochen. Woelki befindet sich derzeit noch in einer fünfmonatigen Auszeit.
Die Priesterweihe für Frauen wurde in anderen Ländern schon früh gefordert. In Deutschland wollen die Bischöfe jedoch keinen Sonderweg beschreiten.
Sie will Mauern einreißen und Europa und Afrika kulturell verbinden – aber in der Debatte über die Documenta setzt sie auf ein Expertengremium: Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
Der Wirbel um die Papst-Premiere in einer politischen Talkshow des italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks war groß. Doch viel mehr als ein Austausch von Höflichkeiten kam nicht zustande.
Die Reformen, die der Synodale Weg anpreist, sind überfällig. Aber sind sie auch realistisch?
Nun fordern auch Bischöfe grundstürzende Reformen der Kirche: Ämter auf Zeit, verheiratete Priester. Aber auch das Reformprojekt Synodaler Weg ist außer Kontrolle geraten.
Der Mann, der Kardinal Woelki den Rücktritt nahelegt, ist nicht irgendjemand, sondern ein Vertrauter des Papstes. Jetzt wird es eng – und spannend.
Er gilt als als Radikaler im Dienst der Kirche: Der Limburger Altbischof Franz Kamphaus wird 90 Jahre alt