Papst äußert sich zu Nicaragua – nach Kritik von allen Seiten
Das Regime in Nicaragua setzt Kirchenvertreter unter Druck. Kritiker hatten das Schweigen von Papst Franziskus bemängelt. Nun meldet sich dieser zu Wort.
Das Regime in Nicaragua setzt Kirchenvertreter unter Druck. Kritiker hatten das Schweigen von Papst Franziskus bemängelt. Nun meldet sich dieser zu Wort.
Die Hürlimann-Apokalypse: Mit „Der Rote Diamant“ hat der Schweizer Schriftsteller ein Meisterwerk geschaffen. Es beruht auf eigenen Erfahrungen, führt seine Erzählung aber weit über alles hinaus, was man erwarten darf.
Lange hatte Franziskus darauf bestanden, zuerst nach Moskau und dann nach Kiew zu reisen. Nun scheint ein Besuch in der Ukraine an die erste Stelle zu rücken.
Indigene in Nord- und Südamerika fordern eine Aufhebung der päpstlichen „Entdeckungsdoktrin“ aus dem 15. Jahrhundert. Der Heilige Stuhl vertröstet sie mit der Ausarbeitung einer neuen Erklärung.
Es verdichten sich die Hinweise, dass der Papst demnächst in die Ukraine reist. Bis dahin müssen aber noch einige Fallstricke beiseite geräumt werden. Sie berühren Grundprinzipien vatikanischer Außenpolitik.
Die politischen Kontroversen um diesen Papst sind mit Sicherheit noch nicht zu Ende: David Kertzer legt eine teils aus neuen Quellen gearbeitete Darstellung der Politik von Pius XII. in den Kriegsjahren vor.
Das Opus Dei wurde von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. stark gefördert. Franziskus erteilt der erzkonservativen katholischen Gemeinschaft nun einen Dämpfer.
Der Vatikan hatte den „Synodalen Weg“ jüngst kritisiert. Papst Franziskus bezeichnete es nun als „Fehler“, dass die Erklärung namentlich nicht gezeichnet sei.
Viele Katholiken in Deutschland waren empört darüber, dass der Vatikan das Reformprojekt „Synodaler Weg“ kritisiert – dazu noch mit einer Erklärung, die nicht namentlich gezeichnet ist. Der Papst hat das jetzt als „Fehler“ eingestanden.
Franziskus hat es gegenüber Indigenen in Kanada getan. Die Päpste vor ihm waren aber überaus sparsam mit Bitten um Vergebung. Vor allem der Schutz der Institution war immer überaus wichtig.
In Kanada sollten Indigene an die „christliche Zivilisation“ herangeführt werden. Für das erlittene Leid hat Papst Franziskus nun um Verzeihung gebeten.
Der Vatikan hat sich eine neue Anlagestrategie gegeben. Sie zielt auf Applaus ab, ist aber zutiefst scheinheilig.
Für den Papst ist diese Reise von großer Bedeutung. Bei seinem Besuch in Kanada wird Franziskus die Indigenen um Vergebung für das Verhalten der katholischen Kirche bitten.
Die jüngste Erklärung aus dem Vatikan zum Reformprojekt Synodaler Weg hat den Streit zwischen dem Vatikan und der katholischen Kirche in Deutschland neu befeuert.
Unverständnis und Empörung über Kritik des Heiligen Stuhls am Reformprozess.
Kein Sonderweg für deutsche Katholiken: Laien und Bischöfe zeigen sich erstaunt über die Rüge, die der Vatikan erteilt hat – aus ihrer Sicht beweist der Brief des Papstes „keinen guten Stil“.
Der Vatikan will sein Geld zukünftig nicht mehr in spekulative Investments anlegen.
Die Rauchsäule ist vom Vatikan aus zu sehen, in Teilen Roms regnet es Asche vom Himmel. Der Zivilschutz unterstützt die Feuerwehr mit Löschflugzeugen.
„Wer abtreibt, tötet“: Papst Franziskus hatte schon vorher in harschen Worten Schwangerschaftsabbrüche kommentiert. Jetzt geht er auf das Urteil des Supreme Court in den USA ein.
Der Vatikan verkauft eine umstrittene Luxusimmobilie in London mit 134 Millionen Euro Verlust. Spendengelder wurden bei dem Geschäft offiziell nicht eingesetzt.
Wie groß die Summen sind, die die deutschen Bistümer als „Peterspfennig“ an den Vatikan überweisen, war bislang nur ungefähr bekannt. Die F.A.Z. hat erstmals die Gesamtsumme ermittelt.
Tesla-Chef Elon Musk gilt als unreligiös. Warum der reichste Mann der Welt diese Woche das Oberhaupt der katholischen Kirche aufsuchte bleibt unklar.
Die Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“ ist bekannt, jetzt kommt der „L'Osservatore di Strada“ hinzu. Ein Blatt, produziert von denen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Sie sollen in den Mittelpunkt rücken.
Die SED hat, wie man heute weiß, immerhin eines ihrer Ziele erreicht. Das Gebiet der ehemaligen DDR ist weitgehend entkirchlicht. Eine Geschichte der Kirchen in beiden Teilen Deutschlands bis 1990.
Jedes Jahr bittet der Vatikan zum Namensfest von Peter und Paul um den sogenannten Peterspfennig. Eigentlich soll er unmittelbar in Hilfsprojekte fließen. Aber dort kam 2021 nur ein kleiner Teil an.
Die schönste Geschichte der Welt: Mit dem Schlüsselwart dürfen ab sofort jeden Monat zehn Glückliche durch die menschenleeren Sammlungen der Päpste wandeln. Unser Autor war einer von ihnen.
Der Ukrainekrieg sei zu komplex um zwischen „Guten und Bösen“ zu unterscheiden, sagt Papst Franziskus. Er berichtet von einem Treffen mit einem Staatschef vor dem russischen Überfall – den Namen lässt er offen.
Der Übertritt des Generalvikars Andreas Sturm zu den Altkatholiken enthüllt die Illusionen des reformkatholischen Milieus.
Der im Alter von 94 Jahren verstorbene Kardinal Angelo Sodano diente unter den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. als Staatssekretär. Er galt damit als Nummer zwei im Kirchenstaat.
Den Krieg gegen die Ukraine findet Franziskus nicht gut. Aber zu einer klaren Benennung des Angreifers kann er sich nicht entschließen. Sein Verhältnis zu Putins geistlichem Stichwortgeber Kyrill bleibt „sehr gut“.
Kardinal Zen gilt als Fürsprecher der Demokratiebewegung in Hongkong. Seine vorübergehende Festnahme wird in Kirchenkreisen als „Schuss vor den Bug“ gewertet – bald steht die Verlängerung des Abkommens zwischen China und dem Vatikan an.
Papst Franziskus will unbedingt nach Moskau reisen, um Putin zu einer Beendigung des Krieges zu bewegen. Aber der zeigt kein großes Interesse an einem Treffen.
Papst Franziskus will Putin zu einem Ende des Ukrainekrieges bewegen. Dafür würde er mit vatikanischen Traditionen brechen und nach Moskau reisen. Aber er wartet vergeblich auf ein Signal aus dem Kreml.
Viele Katholiken fragen sich, warum Franziskus nicht Russland als Angreifer nennt. Ist der Papst ein Putin-Versteher?
Es ist ein Schritt der Versöhnung nach Jahren des Schweigens. Der Papst entschuldigt sich bei Kanadas Indigenen für den Tod und Missbrauch Tausender Kinder in katholischen Einrichtungen.
Der Pontifex sprach am Ostermontag im Vatikan. Auf dem Petersplatz hatten sich tausende junge Pilgerinnen und Pilger zu einer Gebetswache versammelt, das erste mal seit Pandemiebeginn. Mit Blick auf Corona und dem Krieg in der Ukraine zeigte sich Papst Franziskus besorgt.