Mehr Munition, weniger Diplomatie
Präsident Trump verprellt mit Sturheit und Richterschelte viele Republikaner. Dabei braucht er sie für seine Pläne zum „Abbau des Verwaltungsstaats“. Wie lange geht sein Politikstil noch gut?
Präsident Trump verprellt mit Sturheit und Richterschelte viele Republikaner. Dabei braucht er sie für seine Pläne zum „Abbau des Verwaltungsstaats“. Wie lange geht sein Politikstil noch gut?
Es ist ein Urteil, das vielen Unternehmen in Europa neue Freiheit bei der Durchsetzung betriebsinterner Regeln über religiöse Symbole gibt. Der Staat darf das nicht.
Donald Trump versetzt mit seiner Einwanderungspolitik die halbe Welt in Schrecken. Doch im Grunde schreibt er mit seinem xenophoben Nationalismus nur amerikanische Traditionen fort. Ein Gastbeitrag.
Religiöse Zeichen dürfen grundsätzlich am Arbeitsplatz getragen werden. Aber Arbeitgeber können das Tragen von Kopftüchern untersagen. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat auch Folgen für christliche Symbole.
Wie reagieren Türken in Deutschland auf die Politik von Recep Tayyip Erdogan? Bei Frank Plasberg wird deutlich, dass es einigen schon lange nicht mehr um Integration geht.
Geert Wilders wächst mit der Zahl seiner Feinde. Er lebt an einem geheimen Ort in den Niederlanden. Er glaubt, Muslime hätten das Land gekapert. Und er will es zurückerobern – schon den blonden Frauen zuliebe.
Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei wachsen. Maybrit Illner versucht, die komplexe Gemengelage zu entwirren. Aber hat sie dafür die richtigen Gäste eingeladen?
Die Bundeskanzlerin reist nach Ägypten und Tunesien. Beide nordafrikanischen Staaten sollen helfen, Libyen zu stabilisieren, um der Migrationskrise beizukommen. Doch vor allem ein Gastgeber erweist sich als undurchsichtiger Verhandlungspartner.
Der Moscheeverein „Fussilet 33“ ist Treffpunkt für viele radikale Islamisten. Nun wurde der Verein verboten. Doch die Arbeit für die Ermittler beginnt erst. Wohin floß das Geld des Vereins?
Der Niederländer Geert Wilders hat von allen Rechtspopulisten Europas die wirtschaftsfreundlichste Agenda. Doch sein Lieblingsthema überlagert alles: Kampf dem Islam.
Ditib-Imame haben in Deutschland lebende Personen dem türkischen Amt für Religionsfragen (Diyanet) als Anhänger der Gülen-Bewegung gemeldet.
Die EU ist ein wunderbar utopisches Gebilde. Um ihre Haltbarkeit zu testen, wird von allen Seiten auf sie eingedroschen. Die Hoffnung aber, es werde irgendetwas besser werden, wenn jeder wieder seinen Kopf in seinen eigenen Sand steckt, führt in die Irre. Von Marius Ivaškevičius
In der Runde fehlte für ein Quartett aus besorgten Ruheständlern nur Peter Scholl-Latour. Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz wirkt die außenpolitische Diskussion in Deutschland seltsam weltfremd.
„Es geht hier nicht um den Valentinstag, sondern um den Verfall der Sitten“, sagt der Bürgermeister der indonesischen Stadt Makassar. Dort und an anderen Orten gab es Kondom-Razzien.
Eine Lehrerin trägt Kopftuch und möchte in der Grundschule unterrichten. Sie bekommt eine Absage. Dafür muss ihr das Land Berlin jetzt eine Entschädigung zahlen – und macht ihr ein Angebot.
Warum der einflussreiche polnische PiS-Chef Kaczynski sich eine europäische Atommacht wünscht und einen Sieg Merkels und wieso er gegen Schulz ist. Das F.A.Z.-Interview zum Nachlesen.
Jetzt könnte es schnell gehen: Ein Mitglied von Trumps Kabinett nennt ein Datum für die Fertigstellung der Grenzmauer zu Mexiko. Unter einer Bedingung.
Trumps Dekret hat bei vielen für Verunsicherung gesorgt: Für wen gilt das Einreiseverbot, für wen nicht? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Ohne pädagogischen Umerziehungsfuror: Samuel Schirmbeck plädiert für eine realistische Islamkritik, die sich nicht von falschen Forderungen politischer Korrektheit beeindrucken lässt.
Einen Monat nach dem Terroranschlag in Berlin hat Bundestagspräsident Lammert die besonnene Reaktion der Bürger gelobt. „Terror zielt darauf ab, demokratische Gesellschaften zu erschüttern, zu lähmen, zu destabilisieren. Dieses Ziel haben die Terroristen in Deutschland nicht erreicht.“
Auch muslimische Mädchen müssen beim Schwimmunterricht mitmachen: Das hat ein europäisches Gericht entschieden. Bei den alltäglichen Konflikten hilft das Urteil nicht.
Im Saarland bringt sich die Parteispitze der CDU für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf in Stimmung. Die Kanzlerin richtet in ihrer Rede eine Botschaft an Pegida und Co.
Ist Gott reformierbar? Und wenn ja, wie? Der französische Imam Tareq Oubrous zeigt, wie man religiöse Gebote mit dem kulturellem Wandel versöhnt.
Zwei muslimische Familien in Basel melden ihre Töchter vom gemischten Schwimmunterricht ab. Jetzt hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg gegen sie entschieden.
Vizekanzler Sigmar Gabriel versucht den Kampf gegen den Islamismus kulturell zu führen. Die Religion will er dabei außen vor halten. Wie soll das möglich sein?
Wie geht man mit Leuten um, die eine Straftat nicht begangen, aber angekündigt haben? In Zeiten des Terrors islamistischer Attentäter in Europa muss der Staat nicht nur wachsam sein, sondern auch handeln.
Jerusalem hat erstmals einen Weihnachtsmarkt. Doch so ganz einfach ist es nicht mit dem Christfest – sind Weihnachtsbäume nun koscher oder nicht?
Im Grundgesetz steht das Gebot religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates nicht. Woraus wird dieser objektivrechtliche Grundsatz also hergeleitet? Was bedeutet er inhaltlich genau? Gibt es Einwände? Kann er in den aktuellen Debatten weiterhelfen?
Nach einer Sitzung mit der türkischen Schulleitung und der Leitung der deutschen Lehrer haben sich beide Seiten darauf geeinigt, Weihnachten doch im Unterricht zu behandeln. Ein türkischer Abgeordneter warnte vor „Missionierung“.
Der Streit über weihnachtliche Lehrinhalte an einem deutsch-türkischen Elitegymnasium sorgt für heftige Kritik: Bundespolitiker werfen dem türkischen Präsidenten Erdogan einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit vor.
Nach Berichten, dass Weihnachten an einer deutsch-türkischen Schule nicht mehr Unterrichtsgegenstand sein soll, haben deutsche Politiker die Einbestellung des Botschafters gefordert. Das Gymnasium widersprach der Verbotsmeldung jetzt.
Die CSU hält den „politischen Islam“ für die größte aktuelle Herausforderung. Doch statt Vorurteile gegen Muslime in Deutschland zu schüren, sollten Politiker das Toleranzprinzip stärken. Ein Gastbeitrag.
Christen seien die am stärksten verfolgte religiöse Gemeinschaft, ist für ein christliches Hilfswerk klar. Hundert Millionen Menschen seien – auch in Europa – betroffen, schätzt die Organisation.
Der Grünen-Politiker Volker Beck hat versucht, juristisch gegen Morddrohungen durch Pegida-Anhänger vorzugehen. Über die Entscheidungen der zuständigen Staatsanwaltschaften äußert er sich enttäuscht.
Wenn islamische Symbole im öffentlichen Dienst „üblich“ wären, dann lebten wir in einem anderen Land. Und dann würde auch kein Verfassungsgericht mehr helfen.
Niqab im Kindergarten, Burka im Gerichtssaal – die Abwägung zwischen der Religionsfreiheit und anderen Grundwerten darf nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Ein Gastbeitrag