Altersermäßigung für Lehrer gehört abgeschafft
Hessische Lehrer müssen nach ihrem 55. Geburtstag weniger unterrichten. Dass ihre Verbände an diesem Privileg festhalten, scheint nicht einmal die Opposition zu beeindrucken – aus guten Gründen.
Altklausuren helfen in der Vorbereitung. Aber in den meisten Bundesländern sind sie nicht frei verfügbar. Viele Schüler kaufen sie im Stark-Verlag – ein Vorgehen, das Fragen aufwirft.
Hessische Lehrer müssen nach ihrem 55. Geburtstag weniger unterrichten. Dass ihre Verbände an diesem Privileg festhalten, scheint nicht einmal die Opposition zu beeindrucken – aus guten Gründen.
Die Kita-Landeselternvertretung in Hessen hat 20.000 Eltern gefragt, wie zufrieden sie mit der Betreuung ihrer Kinder sind. Mit der Qualität sind die meisten einverstanden, doch die Hälfte der Befragten hat einen höheren Betreuungsbedarf und Schwierigkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren.
Grundschullehrer in Hessen werfen Eltern vor, Lehrer als Servicekräfte für Erziehungsfragen zu missbrauchen. Sie fordern vom Land mehr Personal und kleinere Klassen.
Der hessische Kultusminister denkt daran, das Referendariat von 21 auf 18 Monate zu verkürzen. Die Interessenvertreter sehen die Ausbildung der Lehrkräfte vor dem Kahlschlag. Sind die Befürchtungen berechtigt?
Neuer Ranzen, Hefte, Schullektüren – der Schuljahresbeginn kostet durch Preisanstiege immer mehr. Sozialverbände fordern freie Lernmittel für alle. Wo Familien jetzt schon sparen können.
Der Lehrermangel, die neuen Regeln zur Handynutzung und Baumängel beschäftigen vor dem Schulanfang Gewerkschaft, Eltern und Schüler. Sie fordern das Land zum Handeln auf.
Hessens Hochschulen drohen Kürzungen. An den Hochschulstandorten Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Marburg, Fulda und Wiesbaden gehen Studierende und Beschäftigte gegen die Sparpläne auf die Straße.
Bald greift der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Doch den Kommunen fehlt Unterstützung von Bund und Land.
Die Sparpläne der hessischen Landesregierung könnten Hessens Hochschulen ein Milliardendefizit bescheren. Dagegen machen die Gewerkschaften mobil: Rund 3000 Menschen sind am Mittwoch ihrem Protestaufruf gefolgt.
Überlastung gefährdet die Unterrichtsqualität. Die Gewerkschaft GEW fordert vom Land dringend Maßnahmen wie eine Kürzung der Unterrichtsverpflichtung
Bund und Länder investieren viele Millionen Euro in Spitzenforschung an Universitäten. Manche halten das für fragwürdige „Elitenförderung“. Doch wer so denkt, liegt in mehrfacher Hinsicht falsch.
Kurz vor der Bundestagswahl zeichnet sich ab: Auch viele Jugendliche sympathisieren mit der AfD. Lehrer berichten von Rechtsextremismus im Klassenzimmer. Hat die politische Bildung an Schulen versagt? Eine Erkundung.
Sie arbeiten vom Morgen bis in die Nacht, klagen über Burnout und kommen auch in die Schule, wenn sie sich krank fühlen. Viele Schulleiter klagen über eine hohe Arbeitsbelastung. Aber sie machen weiter, weil sie etwas bewegen können.
Fünf Jahres ist es her, seit das Corona-Virus aufkam. Vor allem junge Menschen spüren bis heute die Folgen der damaligen Maßnahmen, denn nachholen, was sie in jenen Jahren verpasst haben, konnten sie kaum.
Kurz nachdem Wirtschaftsminister Habeck eine düstere Prognose abgegeben hat, trumpfen Verdi, DBB Beamtenbund und GEW mit einer saftigen Lohnforderung auf. Sie ist in mehrfacher Hinsicht absurd.
Die Debatte über Schulbesuche von Jugendoffizieren ist neu entbrannt. Das hessische Kultusministerium will mehr davon, aber die Bildungsgewerkschaft GEW ist strikt dagegen. Sie befürchtet, so würden Minderjährige für den Wehrdienst angeworben.
In Südhessen haben Jugendliche die Schule verlassen, ohne dass ihnen der Nationalsozialismus im Unterricht begegnet ist. Steht das Thema zu spät auf dem Lehrplan?
Der Lehrkräftemangel in Hessen spitzt sich nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW zu. Sie fordert die Landesregierung auf, ihren eigenen Koalitionsvertrag ernst zu nehmen.
Die Gewerkschaften GEW und Verdi haben zu Protesten gegen drohende Einsparungen an hessischen Unis aufgefordert. Hunderte Studenten und Hochschulmitarbeiter sind dem Aufruf gefolgt.
Den hessischen Hochschulen drohen in diesem und dem nächsten Jahr Einsparungen. Gewerkschafter warnen vor den Folgen. Eine Gruppe könnte besonders betroffen sein.
Die Gewerkschaften erhöhen den Druck im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes in Hessen. In Frankfurt gingen am Dienstag 3500 und in Kassel 1200 Menschen auf die Straße. Am Donnerstag gehen die Verhandlungen in die dritte Runde..
An den 1800 öffentlichen Schulen in Hessen sind rund 200 Leitungsfunktionen nicht besetzt. Woran das liegt, war Thema einer Tagung in Marburg.
Die Urteile gegen den Lehrer Luca S. provozieren bei der Gewerkschaft GEW heftige Reaktionen. Derweil bedauern Schulleiter und Eltern, dass dieser wohl kein Lehrer mehr werden kann, kritisieren allerdings auch die Aufrufe der Protestgruppe.
Der Anspruch der OECD, aus den PISA-Daten zu lernen und Verbesserungen im Bildungswesen anzustoßen, ist schwieriger einzulösen, als oft angenommen. Ein Gastbeitrag.
Mehr als 40 Wissenschaftler wollen die Digitalisierung in Schulen und Kitas aussetzen. Sie warnen vor seelischen und kognitiven Gefahren. Doch das hessische Kultusministerium sieht auch Chancen.
Studenten der Goethe-Universität protestieren am bundesweiten Hochschulaktionstag für faire Arbeitsverhältnisse an der Universität.
GDL-Chef Weselsky zettelt einen Bahnstreik an, weil er die Arbeitszeiten für alle reduzieren will. Warum bevormundet er die Arbeitnehmer so?
In den Sondierungsgesprächen mit der SPD hat die CDU in Hessen eine für sie wichtige Position durchgesetzt: dass hessische Behörden auf Sternchen und Ähnliches verzichten. Lehrerverbände sind erfreut, die GEW nicht.
In Offenburg wird ein Jugendlicher in seiner Klasse erschossen, in Hamburg werden Lehrer mit Pistolen bedroht. Was ist an deutschen Schulen los?
Kurze Verträge, Bezahlung knapp über dem Mindestlohn und Aufgaben, die eigentlich Festangestellte erledigen sollten: Viele studentische Hilfskräfte sind unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Ihre Gewerkschaftsvertreter fordern einen Tarifvertrag und drohen mit Streik.
Früher galt Unterrichten mitunter als lockerer Halbtagsjob. Heute heißt es oft, der Beruf mache krank. Wie viel arbeiten Lehrer wirklich?
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rechnet selbst. Damit der Unterricht sich nicht verschlechtert, fehlten Tausende Lehrkräfte.
Viele Schulgebäude in Hessen sind marode: Auf fünf Milliarden Euro schätzt die Gewerkschaft GEW den Investitionsstau. Manche Schulträger tun sich mit hohen Ausgaben hervor – trotzdem kann es dort gravierende Mängel geben.
Von einer Plakat-Kampagne des Kultusministeriums in Stuttgart fühlten sich unzählige Lehrer diskreditiert. Ihnen würde Faulheit unterstellt. Das Plakat soll nun geändert werden.
Als Konsequenz aus dem IQB-Schock startet NRW nach den Sommerferien mit verbindlichen Lesezeiten für Grundschulen – wann die ebenfalls dringend nötige Förderung beim Schreiben und Rechnen beginnen soll, bleibt unklar.
Gilt der Genderstern in Klausuren als Fehler? Oft fehlen dazu Vorgaben. In Baden-Württemberg etwa fordern manche Klarheit.