Juristin mit Kopftuch darf nicht Richterin werden
Eine Juristin darf nicht Staatsanwältin oder Richterin werden, wenn sie darauf besteht, ihr Kopftuch im Gerichtssaal zu tragen. Das haben Verwaltungsrichter entschieden.
Eine Juristin darf nicht Staatsanwältin oder Richterin werden, wenn sie darauf besteht, ihr Kopftuch im Gerichtssaal zu tragen. Das haben Verwaltungsrichter entschieden.
Papst Leo XIV. trat in der Türkei gegenüber Erdogan zurückhaltender auf als sein Vorgänger. Aber zu hoch hängen sollte man die Unterschiede nicht.
Auf seiner ersten Auslandsreise besucht Papst Leo XIV. gleich zwei muslimisch geprägte Länder: die Türkei und Libanon. Dabei will er vor allem an die Christen appellieren. Vor Ort dominieren unterschiedlichste Konflikte.
Anke Steinecke ist Chefjuristin des größten Publikumsverlages der USA, Penguin Random House. Der Verlag klagt in etlichen Bundesstaaten gegen Bücherverbote. Und versucht es an Schulen mit Aufklärung.
Dem Islamismus in Deutschland werde zu wenig Beachtung geschenkt, sagt der Bundesinnenminister. Das soll sich mit einem neuen Beraterkreis ändern.
Campus der Gegenaufklärung: Steve Bannon plant eine Akademie für Europas rechte Elite, mitten im Eichenwald in einem alten italienischen Kloster soll eine „geistige Gladiatorenschule“ entstehen. Was hat er dort vor? Und was wird gelehrt?
Donald Trump hat gedroht, zum Schutz der Christen mit „gezückten Waffen“ in Nigeria einzumarschieren. Das geht sogar den Bischöfen des Landes zu weit.
In der Türkei interessieren sich immer mehr junge Leute für das Christentum – und wollen konvertieren. Das hat mit der Politisierung des Islams zu tun.
Die Warnung von Jürgen Habermas vor einer Verflachung der christlichen Glaubensgehalte zieht Kreise. Aber sind wir in seiner Lesart nicht alle Postmetaphysiker?
Viktoria Stadtlander hatte unter ihrem Pseudonym „Hanna Hansen“ schon viele Berufe. Sie war Schönheitskönigin und Model, DJane und Kickboxerin. Jetzt macht sie Werbung für Verfassungsfeinde.
Das afrikanische Land weist Donald Trumps Rede von einem Genozid an Christen und die Drohung mit einem Militäreinsatz zurück. Man will die USA aber nicht weiter verärgern.
Der US-Präsident wirft der Regierung Nigerias vor, zu wenig dagegen zu tun, dass Islamisten in dem Land Christen töteten. Jetzt spricht Trump eine Drohung aus.
Erstmals nach langer Verbannung wurde die Liturgie der Tradition wieder im Petersdom gefeiert. Ein kräftiges römisches Signal, dessen Reichweite abzuwarten bleibt.
Karlsruhe betont mit seinem Diakonie-Urteil den Spielraum der Kirchen – der EuGH hatte im selben Fall die staatlichen Kontrollmöglichkeiten hervorgehoben. Droht ein Konflikt wie einst bei der EZB?
Probleme mit islamisch begründetem Extremismus müssen mit allen Mitteln des Rechtsstaats angegangen werden. Für einen Generalverdacht gegen die muslimische Bevölkerung gibt es aber keinen Grund. Er ist sogar gefährlich.
Die Demokraten veröffentlichen eine angebliche Zeichnung Donald Trumps mit Geburtstagsgrüßen an Jeffrey Epstein. Der amerikanische Präsident spricht von einer Fälschung.
Widerrede gegen den ungenannten Foucault: Julien Freunds Geschichte der „Dekadenz“ aus dem Jahr 1984 ist neu aufgelegt worden.
Auch normative Wahrheiten haben eine Geschichte: Thomas Nagel stellt seinen moralischen Realismus auf die Probe. Und zeigt, wo die reine Vernunft zugunsten von Urteilen in konkreten Situationen zurücksteht.
Das jüngste Urteil des Wiesbadener Verwaltungsgerichts ist ein wichtiges Signal für die Bildungspolitik in Hessen und darüber hinaus. Es bestätigt die Trennung von bekenntnisorientiertem Religionsunterricht und unabhängigen staatlichen Angeboten – und das ist gut so.
Zu Tode hungern, um Jesus zu folgen: Die Gräueltaten einer Hungersekte lassen Kenia nicht los. Ihr Anführer steht derzeit in Mombasa vor Gericht. Doch noch immer wurden Hunderte Leichen nicht identifiziert.
Eine kleine Stadt im Süden Spaniens fasst einen Beschluss, der es in sich hat. Und das ganze Land debattiert über Religionsfreiheit.
Widerspruch gegen Friedrich Wilhelm Graf in der Debatte über die Positionen von Frauke Brosius-Gersdorf: Das Naturrecht ist nicht willkürlich, sondern die christliche Form der Anerkennung der Eigenlogik des Rechts.
In Bayern gibt der Verwaltungsgerichtshof zwei Klägerinnen recht, die gegen ein Kruzifix in ihrer Schule vorgingen. Der Chef der CSU-Landtagsfraktion äußert sich zu möglichen Folgen für den bayerischen „Kreuzerlass“.
Auch in Deutschland gibt es viele Unterstützer für das tibetische Streben nach Unabhängigkeit. Doch die Repressionen Chinas lassen nicht nach. Bewirkt das Engagement dennoch etwas?
Der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehle gegen zwei Taliban-Anführer erlassen. Die Verfolgung von Frauen und Mädchen sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Als Kleinkind kam der Dalai Lama in seine Position, sein Leben ist geprägt vom Einsatz für sein Volk. Der geht womöglich noch lange weiter: Er habe geträumt, dass er 113 Jahre alt wird.
Expressive Freiheiten, staatliche Kulturförderung und der Kampf gegen Antisemitismus.
Demokratie, Wissenschaft und Kunst brauchen die Offenheit aller Argumente. In Deutschland müssen nach den Vorgaben des Grundgesetzes alle Bürger gehört werden.
Der alte Vorsitzende der Jugendorganisation der CDU in Hessen ist inzwischen Generalsekretär der Landespartei. Sein Nachfolger Lukas Brandscheid lenkt den Fokus auf Werte wie Recht und Ordnung.
Marc Zitzmann nennt mich einen Reaktionär, weil ich seine naive Sicht auf den islamischen Fundamentalismus nicht teile. Hätte er mein Buch nur gelesen. Eine Replik.
Ein Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln offenbart, wie die katholische Kirche vermeintliche Unschärfen im staatlichen Recht ausnutzt. Wo Religionsfreiheit draufsteht, ist nicht immer Religionsfreiheit drin – Gerichte sollten sich nicht täuschen lassen.
Ein Vereinsverbot, strengere Grenzkontrollen und das AfD-Gutachten – der neue Bundesinnenminister ist gleich gefordert. Außerdem: Die Prozesstricks der katholischen Kirche.
Donald Trump hat sich in einem von Künstlicher Intelligenz erzeugten Bild als Papst gezeigt, sagt aber, er habe damit nichts zu tun. Sein Favorit im Konklave, Kardinal Timothy Dolan aus New York, kritisiert die Selbstdarstellung.
Kulturkrieger und Missionare der gutwilligen Vermittlung: Die Kardinäle aus den Vereinigten Staaten spiegeln das Spektrum der Positionen und Generationen einer polarisierten Kirche. Ihr Einfluss reicht weit über nationale Grenzen hinaus.
Dass nur eine Minderheit der Kirchenmitglieder an einen personalen Gott glaubt, soll kein Hinweis auf ein aktuelles Verblassen tradierten Glaubens sein? Eine Antwort auf Friedrich Wilhelm Graf.
Der gesundheitlich angeschlagene Papst Franziskus hat den Ostersegen persönlich gespendet. Seine Osterbotschaft ließ er verlesen. Darin beklagte er Kriege und die Verbreitung des Antisemitismus.