Cem Özdemir: „Autoritäre kennen unsere Schwächen besser als wir ihre“
Auf dem F.A.Z. Kongress warnt der grüne Noch-Landwirtschaftsminister vor dem politischen Kontrollverlust der demokratischen Mitte.
Auf dem F.A.Z. Kongress warnt der grüne Noch-Landwirtschaftsminister vor dem politischen Kontrollverlust der demokratischen Mitte.
Peter Navarro ist Trumps treuer Architekt der Handelspolitik. Seine aggressive Zollpolitik könnte die EU bald erschüttern.
Trump erklärt kritische Berichterstattung über ihn für illegal. Sein Vizepräsident wirft Deutschland vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Was dieses Grundrecht in Amerika bedeutet.
Der Karneval im Nordosten Brasiliens ist mehr als ein farbenfroher Tanz in den Straßen von Recife – es geht um das afrikanische Erbe und darum, religiösen Rassismus zu bekämpfen
In Folge 333 sprechen wir mit Professor Claus Kreß über die Einigung auf ein Sondergericht zum russischen Angriff auf die Ukraine. AfD-Politiker Tobias Matthias Peterka konfrontieren wir mit Fragen zu den rechtspolitischen Forderungen seiner Partei.
Gottesdienste und Feste unter Polizeischutz, Provokationen schon im Kindergarten: Mitglieder der Jüdischen Gemeinde in Wiesbaden haben nicht das Gefühl, ihre Religion offen leben zu können. Den Slogan „Nie wieder ist jetzt“ halten sie mittlerweile für eine Worthülse.
Es gibt kaum Anknüpfungspunkte der AfD zu den Parteien der Mitte. Ausgerechnet die Migrationspolitik bildet eine Ausnahme. Zumindest auf dem Papier.
Eines der ältesten Menschenrechte würde durch die Widerspruchslösung aufgeweicht. Die Organspende wäre keine Spende mehr.
Der Hindunationalismus nutzt das rituelle Bad im Ganges, bei dem es am Mittwoch durch eine Massenpanik zu Toten kam, für seine politischen Zwecke. Indien hat den Pfad der „Einheit in Vielfalt“ verlassen.
Wer Dinge darstellt, gewinnt Macht über sie: Kunst lenkt unsere Wahrnehmung. Ein Blick auf die Darstellungsformen des historischen Antisemitismus an den Beispielen Aron Abrahamsz und Joseph Süskind Oppenheimer.
Ghadir al-Khayer lebt im Kernland der Alawiten. Wie viele hier ist er hin- und hergerissen zwischen der Freude über das Ende des Regimes und der Angst vor den Islamisten. Eindrücke aus dem Heimatort des Assad-Clans.
Bewusst hatte sich eine Hamburger Kita im vergangenen Jahr gegen einen Weihnachtsbaum entschieden. Ein Gärtner stellte ihr nachts dennoch einen aufs Gelände – auch ein Zaun hielt den Mann nicht auf. Nun landete der Fall vor Gericht.
Das Schulwesen in Frankreich hat auf den Mord an Samuel Paty reagiert. Doch es ist falsch verstandene Toleranz, wenn Lehrer hinnehmen, dass muslimische Schüler ihre religiöse Identität über alles andere stellen.
In Dänemark wird Integration belohnt, ihre Verweigerung bestraft. Das zeigt Wirkung. Dänischen Gangs fehlt inzwischen der Nachwuchs – sie heuern schwedische Jugendliche an.
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum fragt nach dem Wesen der Aufklärung: Ist sie historisch geworden oder immer noch aktuell? Die Ausstellung lässt beide Deutungen zu. Das macht sie interessant.
Seit das unter Extremismusverdacht stehende Zentrum der Islamischen Kultur in Frankfurt vor zwei Monaten geschlossen wurde, betet die Gemeinde auf der Straße. Gegen das Verbot zieht sie vor Gericht – und rechnet sich Chancen aus.
Der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle wirbt dafür, den Schutz jüdischen Lebens als Staatsziel in die Verfassung zu schreiben. Gegner sagen, es gebe schon genug Schutz.
Hessen will im Schulunterricht die Werteerziehung stärken. Schüler sollen einen respektvollen Umgang miteinander einüben. Und die Eltern?
Der hessische Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann sieht die freiheitliche demokratische Grundordnung unter Druck. Durch die Aktivitäten islamischer Extremisten, aber auch durch Spionage und Cyberangriffe vonseiten Russlands.
Ist es „eine extremistische Organisation des Islamismus“ oder ein friedliches religiöses Zentrum? Die Gemeinde der Imam Ali-Moschee protestiert in Frankfurt vor den Toren ihres geschlossenen Gotteshauses.
Die Lautsprecher des iranischen Mullah-Regimes in Frankfurt werden endlich zum Schweigen gebracht. Sie haben zu viele Muslime mit einer Ideologie indoktriniert, die unsere freie und offene Gesellschaft ablehnt.
Durch wachsende Spannungen und Polarisierungen in der Gesellschaft droht der Ausgleich von Freiheitsgarantien leerzulaufen. Die Lösung könnte in der freien geistigen Auseinandersetzung liegen.
Warum nicht schon früher? Die Frage kann Innenministerin Nancy Faeser im Falle islamistischer Umtriebe wie jener rund um die „Blaue Moschee“ in Hamburg nur ungenügend beantworten.
Nur wenige Juden, die Opfer von Antisemitismus werden, erstatten Anzeige. Viele gehen davon aus, dass das ohnehin zu nichts führt.
Erst kamen Hugenotten, dann Waldenser. Beide Male nahmen hessische Fürsten Tausende der französischen Glaubensflüchtlinge auf. Zu den unbekannteren Ansiedlungen gehört das vor 325 Jahren begründete Waldensberg.
Der Abriss der ehemaligen Druckerei Dondorf, eines bedeutenden Zeugnisses der Frankfurter Geschichte, ist vom Tisch. Künftig sollte dort an zwei Männer erinnert werden, die eine gemeinsame politische Idee verfolgten.
Er werde die Freiheit der Religion „aggressiv verteidigen“ versprach Donald Trump auf einer Veranstaltung von einflussreichen Evangelikalen. Deshalb müssten sie ihn wählen.
Vom Kindergarten bis zur Universität müssen die biblischen Zeilen künftig in allen Unterrichtsräumen des US-Bundesstaats angebracht sein. Bürgerrechtsgruppen wollen klagen.
Am Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Im Leben vieler Menschen nimmt der Fußball eine quasireligiöse Stellung ein. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat diese Bedeutung in einer jüngeren Entscheidung verkannt.
Offene Propaganda für eine Ordnung, die dem Grundgesetz Hohn und Andersgläubigen das leben abspricht, muss erstickt werden.
Die Bluttat von Mannheim erfordert es, nicht nur über Abschiebungen neu nachzudenken – sondern auch über religiös motivierten Extremismus.
Die „Bürgerbewegung Pax Europa“ nimmt differenzierte Islamkritik für sich in Anspruch. Die Zweifel daran hängen mit dem in Mannheim attackierten Michael Stürzenberger zusammen.
Schulklassen und viele Passanten haben die Veranstaltungen des interreligiösen Dialogzelts am Main besucht, das sich in diesem Jahr dem Grundgesetzjubiläum widmete. Die Diskussionsrunden sind auch online zu sehen.
Wenn es um Europa geht, sind sich Deutschlands Bürger über alle Landesteile und sozialen Schichten hinweg nur in einem einig: dass die EU großen Einfluss auf unser Leben hat.
Die Zahl der judenfeindlichen Vorfälle in Hessen ist 2023 stark gestiegen. Der Antisemitismusbeauftragte fordert ein strengeres Strafrecht.
Die Kalifatsforderungen in deutschen Städten gehen auf die islamistische Gruppe Hizb-ut-Tahrir zurück. Welche Weltanschauung steht dahinter? Ein Gastbeitrag.