Fremde Heimat: Ungarn in Siebenbürgen
1920 musste Ungarn Siebenbürgen an Rumänien abtreten. Die ungarische Minderheit fühlt sich dort bis heute nicht recht zu Hause. Eine Reise in das Szeklerland.
1920 musste Ungarn Siebenbürgen an Rumänien abtreten. Die ungarische Minderheit fühlt sich dort bis heute nicht recht zu Hause. Eine Reise in das Szeklerland.
Ein Polizist verweigert seiner Kollegin aus religiösen Gründen den Handschlag. Für den Beamten könnte das ernste Konsequenzen haben. Nun reagiert auch die Politik darauf.
Der Mormone Winston Blackmore soll 24 Frauen geheiratet haben, sein Kollege James Oler fünf. Das Urteil gegen die beiden hat in Kanada große Bedeutung für die Religionsfreiheit.
Der 20. Juli 1944 steht für den Widerstand gegen Hitler. Auch im Grundgesetz gibt es ein Widerstandsrecht. Es schließt die Gewalt gegen den freiheitlichen Staat aus. Ein Gastbeitrag.
In Belgien verbietet ein Gesetz die Vollverschleierung im öffentlichen Raum. Zwei Musliminnen klagten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen das Verbot – ohne Erfolg.
Karlsruhe weist den Eilantrag einer Rechtsreferendarin zurück, ein Kopftuch im Gericht tragen zu dürfen. Wie kann die Information über die religiöse Zugehörigkeit einer Amtsperson die Rechte derer verletzen, die auf ihre neutrale Amtsausübung vertrauen?
Träger des Gemeinwesens dürfen ihre Anschauungen nicht nach außen tragen. Deshalb muss die Religionsfreiheit hinter die Pflicht zur staatlichen Neutralität zurücktreten.
In hessischen Gerichtssälen gilt für Juristen Kopftuchverbot. Eine Referendarin ist dagegen vor das Bundesverfassungsgericht gezogen – vergeblich.
Die Schweiz gilt als äußerst liberal, wenn es um die Überwachungs- und Sicherheitspolitik geht. Für den gemeinsamen Kampf gegen den islamistischen Terror soll sich dieser Kurs nun ändern.
Abgesagte Wahlkampfauftritte, Nazi-Vergleiche, das Flüchtlingsabkommen – das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland ist gestört. Ein Studentenaustausch-Programm will Abhilfe schaffen. Eindrücke vom Auftakt.
Das Grundgesetz garantiert Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Doch wer seine politische Haltung zu offen zur Schau stellt, kann Ärger mit dem Arbeitgeber bekommen.
Einst kamen sie aus Rumänien, Jemen oder Libyen – nun sind sie Deutsche. Im Rathaus von Saarbrücken feiern etwa 50 Personen ihre neue Staatsbürgerschaft. Aus der FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut – Deutschland vor der Wahl“.
Das Weiße Haus hatte seinen Einreisestopp für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern abgemildert. Ein weiteres Gericht gibt sich auch damit nicht zufrieden. Was ist die Begründung der Richter in Seattle?
Sie schüren Angst vor Muslimen und schimpfen über Migration: Sind deswegen alle AfD-Anhänger Nazis? Ganz so einfach ist es nicht, zeigt Teil 5 unseres Lexikons für Erstwähler.
Die amerikanische Regierung sucht nun Hilfe beim Supreme Court, um Präsident Trumps Einreisestopp für Menschen aus sechs überwiegend islamisch geprägten Ländern doch noch durchzusetzen. Droht dort die endgültige Niederlage?
Wenn es um Recht und Politik geht, leiden Christen und Muslime gleichermaßen unter Realpolitik. Allerdings, wie der Kirchentag in Berlin zeigt, aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Für die Rechtsreferendarin geht es um Religionsfreiheit. Die Justizministerin pocht auf die Neutralität der Gerichte. Der VGH stellt jetzt klar: Repräsentanten der Justiz ist das Tragen eines Kopftuchs auf der Richterbank nicht erlaubt.
Eigentlich will der amerikanische Vize-Präsident nur eine Rede vor Studenten halten. Die Reaktion vieler Zuhörer ist nicht die erwartete – und hinterlässt einen „tief erniedrigten“ Mike Pence.
Die „Initiative kulturelle Integration“ hat in Berlin 15 Thesen für gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgestellt. Vor allem am Religionsverständnis scheiden sich die Geister.
Der Finanzpolitiker Jens Spahn rebelliert mit kalkulierten Angriffen gegen die Kanzlerin – und ist damit so präsent wie niemand sonst in der CDU. Trägt ihn diese Taktik ins Kanzleramt?
Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im vergangenen Sommer haben türkische Soldaten in Deutschland Asyl beantragt – einige nun wohl erfolgreich. Die Anerkennung ist diplomatisch heikel.
Trotz der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe durch den Obersten Gerichtshof wollte sie Homosexuelle nicht trauen. Jetzt erwartet die Standesbeamtin ein Prozess.
Selbst wer den Begriff „Leitkultur“ für altbacken hält, kann nicht bestreiten: Die Deutschen macht etwas Bestimmtes aus. Es ist wichtig, sich seiner selbst bewusst und sicher zu sein – solange man sich damit nicht über Staat und Recht stellt.
In einer Predigt hatte Papst Franziskus die Zustände in Flüchtlingszentren mit Konzentrationslagern verglichen und dafür Kritik geerntet. Er hält an seinem Vergleich fest. Er gelte jedoch nicht überall.
Bei seiner Ägypten-Reise verzichtet Franziskus auf offene Kritik – er will den Dialog und die bedrängten Christen nicht gefährden. Die Lage seiner Glaubensbrüder bleibt prekär.
Wie wäre es, wenn alle Frauen aus Solidarität mit Musliminnen Kopftuch tragen? Österreichs Bundespräsident Van der Bellen könnte sich das vorstellen. Wir haben einen anderen Vorschlag.
„Nicht mit dem Grundgesetz vereinbar“: Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hält nichts von einem generellen Kopftuchverbot. In einem Interview kritisierte er auch die geplante Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft.
Für billigen Protest gegen die AfD sind die Kirchen leicht zu haben. Über den militanten Islam wollen sie lieber nicht sprechen – obwohl das nötig wäre.
Wer keiner Konfession angehört, aber mit einem Kirchensteuerpflichtigen verheiratet ist, zahlt oft indirekt auch selbst Kirchensteuer. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über eine entsprechende Klage entschieden.
Das „Islamgesetz“ ist wieder einmal erfolgreich zerredet worden. Konstruktive Gegenvorschläge gab es nicht.
Auch wenn es sich einige CDU-Politiker wünschen: Die Bundesregierung plant derzeit kein Islamgesetz. Ein früherer CDU-Generalsekretär hält die Forderung sogar für eine „populistische Schnapsidee“.
Niemand in Deutschland muss seine Sitten und Bräuche aufgeben – im Gegenteil. Doch, wer Zwangsehen von Minderjährigen duldet, missachtet schon den gesellschaftlich notwendigen Minimalkonsens.
Während die Kirchen die Religionsfreiheit hochhalten und für eine offene Gesellschaft eintreten, will die AfD genau das Gegenteil. Kirchenleute und Rechtspopulisten sind sich trotzdem manchmal ähnlicher, als ihnen lieb sein kann.
Die Reise der DFB-Elf ins autoritär geführte Aserbaidschan war eine Pflicht in der WM-Qualifikation. Dass die Verbandsführung aber nicht einmal eine eigenständige Minimalposition zu den dortigen Zuständen bezieht, bietet Platz für Spekulationen.
Der Bundestag trägt zur Legendenbildung bei, wenn er einen engen Bezug Luthers zur Moderne herstellt. Das Freiheitsverständnis des Reformators ist mit den Freiheitsrechten der liberalen Demokratie nicht zu verwechseln. Ein Gastbeitrag.
Eigentlich darf doch jeder tragen, was er will. Nur bei Kopftüchern gibt es darüber immer wieder Streit – und die Queen darf ihres trotzdem weiterhin tragen. Worüber regen sich denn alle so auf?