Nicaragua setzt diplomatische Beziehungen zum Vatikan aus
Die Verfolgung von Regimegegnern in Nicaragua nimmt immer heftigere Züge an. Nach Kritik von Papst Franziskus kappt Machthaber Daniel Ortega die Beziehungen zum Vatikan.
Die Verfolgung von Regimegegnern in Nicaragua nimmt immer heftigere Züge an. Nach Kritik von Papst Franziskus kappt Machthaber Daniel Ortega die Beziehungen zum Vatikan.
Franziskus hat sich dem Null-Toleranz-Prinzip gegen Missbrauch verpflichtet. Manche Täter erfahren dennoch erstaunlich viel päpstliche Nachsicht – wenn sie ihm weltanschaulich oder persönlich nahestehen.
Die letzte Vollversammlung des Synodalen Wegs ist am Wochenende zu Ende gegangen. Das katholische Reformprojekt hat weitreichende Beschlüsse gefasst – die allerdings keine unmittelbare Rechtswirkung haben.
Vor zehn Jahren übernahm Jorge Mario Bergoglio das Papstamt. Zum Jubiläum gibt es zahlreiche Feiern in seiner Heimat Argentinien. Viele dort verehren ihn wie einen Heiligen.
Die Mitglieder des Reformprojekts diskutierten sehr emotional über das Frauenpriestertum. Eine breite Mehrheit stimmte dafür, Franziskus zu bitten, die Begründungen für den Ausschluss von Frauen einer Prüfung zu unterziehen.
Bei der fünften Vollversammlung des Reformprojekts „Synodaler Weg“ sprach sich eine deutliche Mehrheit der Bischöfe für eine Abschaffung des verpflichtenden Zölibats für Priester aus. Und beim Thema Frauen gab es eine Überraschung.
Priestertum für Frauen, Segensfeiern für Homosexuelle, Ausnahmen vom Zölibat: Diese Fragen stehen beim „Synodalen Weg“ im Mittelpunkt – der von Rom weiter mit Ablehnung begleitet wird.
Die deutsche Kirchenreform scheint mit Volldampf in die Sackgasse zu fahren. Aber wie kann Lehrentwicklung gelingen? Michael Seewald untersucht Kriterien des Dogmenwandels, zuletzt anhand der Fußnotenpolitik des Papstes.
„Nichts als die Wahrheit“ nun auf Deutsch: Georg Gänsweins Buch über sein Leben mit Papst Benedikt XVI. verspricht aufschlussreiche Interna, hat jedoch ein Rollenproblem.
In Portugal hat eine Kommission den kirchlichen Missbrauch untersucht. Dafür haben die Bischöfe ihre Archive bereitwillig geöffnet. Ihre Reaktion auf das Ergebnis löst jedoch Unmut aus.
Ein Immobiliengeschäft mit einem Verlust von 134 Millionen Euro hat Folgen: Papst Franziskus entzieht den vatikanischen Behörden die finanzielle Selbstbestimmung.
Trotz Sturm und rauer See sind im Mittelmeer Flüchtlingsboote unterwegs. Am Sonntag kam es nun zu einem besonders tragischen Unglück.
Europas Katholiken sind in der Reformdebatte tief gespalten. Die Kirchen in Osteuropa lehnen Veränderungen ab. Was bedeutet das für den „Synodalen Weg“?
Rhetorischer Überfluss umspielt eine Offenbarung des Schweigens: Bonns kabarettistische Karnevalisten nehmen im Pantheon-Theater Abschied von Benedikt XVI.
Die russische Propaganda tobt sich auf einem neuen Feld aus. Sie fälscht Titel von Satireblättern wie „Charlie Hebdo“, „Mad“ und „Titanic“. Die Botschaft lautet: Die Ukrainer seien Nazis, und die Europäer hätten die Ukrainehilfe satt. Ein Gastbeitrag.
Kurz nach seinem Treffen mit Franziskus hat Präsident Salva Kiir Mayardit Dutzende Gefangene begnadete, darunter auch zum Tode verurteilte. Der Papst rief zum Eintreten für Grundrechte in Südsudan auf.
Kurz nach seinem Treffen mit Franziskus hat Präsident Salva Kiir Mayardit Dutzende Gefangene begnadete, darunter auch zum Tode verurteilte. Der Papst rief zum Eintreten für Grundrechte in Südsudan auf.
Nach Kongo besucht Papst Franziskus auf seiner Afrikareise Südsudan. Der jüngste Staat der Welt hat einen blutigen Bürgerkrieg hinter sich und ist immer noch von Krisen geschüttelt.
Die einen sehen in Kardinal George Pell einen „Giganten der katholischen Kirche“. Für die anderen war er ein konservativer Kulturkämpfer. Die beiden Sichtweisen trafen nun bei der Trauerfeier in Sydney aufeinander.
Bei seinem Besuch in der Demokratischen Republik Kongo prangert der Papst das „Gift der Gier“ an, das zur Ausbeutung des Kontinents führe. Vielen spricht er damit aus dem Herzen.
Nach fast 40 Jahren besucht erstmals wieder ein Papst Kongo. Es ist ein Großereignis, über das sich nicht alle freuen.
Kardinal Ouellet hatte sich zuletzt an den deutschen Katholiken abgearbeitet. Sein Nachfolger Prevost könnte den Blick auf die Bischöfe der Weltkirche weiten.
Papst Franziskus steht in Kinshasa am Anfang einer mehrtägigen Afrikareise. Franziskus ist der erste Papst, der den Kongo seit Johannes Paul II. im Jahr 1985 besucht. Auch der Südsudan wird Teil des Aufenthaltes sein.
Papst Franziskus reist nach Afrika, wo inzwischen jeder fünfte Katholik lebt, und lobt den „geistigen Reichtum“ des Kontinents. Doch in Kongo und in Südsudan erwarten ihn eine schwierige politische Lage.
Wieder einmal wollen Papst und Kardinäle den Synodalen Weg stoppen. Als wenn dieser nicht ohnehin in einer Sackgasse enden sollte.
Keine Sühne für sexuellen Missbrauch: Ein slowenischer Priester mit guten Verbindungen zu Franziskus wird zur Höchststrafe verurteilt – und sofort begnadigt.
Franziskus hat nun keinen emeritierten Papst Benedikt mehr neben sich. Sein Pontifikat dürfte dadurch nicht leichter werden.
In einer Kirche in Kongo tötet eine Bombe mindestens zehn Menschen – zwei Wochen vor dem Besuch des Papstes im Land. Eine islamistische Terrorgruppe hat sich zu dem Attentat bekannt.
Vor fast 40 Jahren verschwand die 15 Jahre alte Emanuela Orlandi spurlos. Seitdem blühen in Rom die Verschwörungserzählungen. Nun geht der Strafverfolger des Vatikans der Sache nach.
In seinem kurz nach dem Tod Benedikts XVI. erschienenen Buch kritisiert dessen Privatsekretär Papst Franziskus nicht offen - der Nachfolger wird auf andere Weise ins Zwielicht gerückt.
Die Predigt von Papst Franziskus in der Totenmesse für Benedikt XVI. hat auf katholischer wie evangelischer Seite Kritik ausgelöst. Ihr scheinbar unpersönlicher Ton enthält eine theologische Botschaft.
Georg Gänsweins Buch über seine Jahre an der Seite von Benedikt XVI. ist in Italien erschienen. Es gibt Einblicke in den Prozess der Entfremdung zwischen den „zwei Päpsten“.
Als Finanzchef war George Pell jahrelang die Nummer drei im Vatikan. Die Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs sendete 2019 Schockwellen in den Kirchenstaat. Nun ist Pell im Alter von 81 Jahren gestorben.
Die Mönche des Klosters Montecassino südlich von Rom hatten ursprünglich einen Deutschen zum neuen Abt gewählt. Aber der Papst lehnte den Kandidaten ab. Jetzt hat Franziskus einen Italiener an die Spitze der Abtei berufen.
Dichte Erzählungen über die Krise des Glaubens und der Kirchen: Gesammelte Aufsätze des Soziologen Franz-Xaver Kaufmann.
Nun kann Papst Franziskus Reformen anstoßen, die sein Vorgänger noch zu verhindern wusste. Doch er muss noch immer viele Widerstände überwinden. Denn die katholische religiöse Rechte bleibt stark.