Ein Gewölbekeller voller Geschichten
Beim „METAhub“-Projekt wird nach jüdischen Spuren im Frankfurter Stadtraum gesucht. Nun endet es mit einem Festival. Dessen Höhepunkt ist ein vergessener Gewölbekeller der Judengasse.
Beim „METAhub“-Projekt wird nach jüdischen Spuren im Frankfurter Stadtraum gesucht. Nun endet es mit einem Festival. Dessen Höhepunkt ist ein vergessener Gewölbekeller der Judengasse.
Der arabisch-israelische Krieg von 1948 brachte Israel die Unabhängigkeit und den arabischen Staaten eine schmachvolle Niederlage. Das Schicksal der damals vertriebenen Araber und Juden nährt bis heute den Nahostkonflikt.
Nach dem Überfall der Hamas explodierten förmlich Israelhass und Antisemitismus.
Im aktuellen Gutachtenverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) wird gegenüber Israel abermals der Apartheidvorwurf erhoben. Dessen völkerrechtliche Prüfung ist komplexer als die Anhörungen vermuten lassen.
Die Juden in der Schweiz fühlten sich zumindest vor physischen Attacken sicher. Doch eine Bluttat und andere Vorfälle nach dem 7. Oktober zeigen: Dem ist nicht mehr so. Nun ist die Politik gefragt.
Perfekt ausbalanciert, aber fast apathisch eilt Igor Levit durch die „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Michael Barenboim und Natalia Pegarkova-Barenboim entdecken in der gleichen Musik etwas ganz anderes.
Am Konflikt zwischen Israel und Palästinensern soll letztlich Europa schuld sein. Interessant, aber unterkomplex interpretiert.
Den Opfern Gesicht und Stimme geben: Das neu eröffnete nationale Holocaustmuseum in Amsterdam konfrontiert die Niederlande mit ihrer historischen Mitschuld.
Geheime Keller, eine Grabstätte, ein hohler Baum: 50.000 polnische Juden überlebten den Holocaust in Verstecken. Natalia Romik dokumentiert im Jüdischen Museum Frankfurt die Orte und Geschichten der Untergetauchten.
Orthodoxe Jüdinnen proben den Aufstand: Im Kampf gegen ihre Ehemänner rufen sie in der New Yorker Hochburg des Patriarchats zum Sexstreik auf.
Vom Unterschied zwischen Treue und Glauben. Anmerkungen zum ersten Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Die Grüne Jugend prangert Straßen an, die aus ihrer Sicht nach Antisemiten benannt sind – darunter nach Theodor Fontane. Die Fontane-Biographin Regina Dieterle erklärt, wie antisemitisch der Autor war und ob er Schullektüre bleiben sollte.
Theodor Fontane wird für Romane wie „Effi Briest“ und „Der Stechlin“ gefeiert. Privat äußerte er sich antisemitisch. Was bedeutet das für unseren Blick auf den Autor?
Eine Frankfurter Tagung wird aus Angst vor Antisemitismusvorwürfen abgesagt. Kann man in Deutschland wirklich nicht mehr über Postkolonialismus sprechen, wie die Veranstalter behaupten?
Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“, wurde 1783 nach einem Schauprozess getötet. Die Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann hat den Justizmord nun detailreich ausgeleuchtet.
Das Festival lit.Cologne eröffnet mit einer überfälligen Debatte über den Judenhass. Der Auftakt mit Nele Pollatschek, Michel Friedman und Robert Habeck setzt gleich die richtigen Akzente.
Die Grüne Jugend Hessen markiert mit Hinweisschildern Straßen, die nach Ansicht der Jugendorganisation antisemitische Namensgeber haben. Deren alltägliche Präsenz zeige, dass Judenfeindlichkeit kein „importiertes“ Phänomen sei.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute im Angesicht des Nahostkonflikts um die heikle Frage, was es heißt, das Leid der anderen zu betrachten. Dazu ein Blick auf den UN-Bericht zu sexuellen Gewalttaten durch die Hamas und ein Erlebnisbericht eines gläubigen Juden, der in Berlin antisemitisch beleidigt wurde.
Ein in Zürich attackierter Jude ist außer Lebensgefahr. Der Tatverdächtige soll in einem Video von seiner Absicht gesprochen haben, viele Juden zu töten.
Ein Messerangriff auf einen jüdischen Mann in Zürich sorgt für Entsetzen. Laut Zeugen rief der jugendliche Täter zuvor „Tod allen Juden“. In der Schweiz häufen sich antisemitische Vorfälle seit Beginn des Gazakriegs.
Antisemitische Muster setzen sich fort: Über ein Glasfenster von Heinz Hindorf im Wormser Dom und den Werdegang des Künstlers.
Warum mir die satirischen Waffen die liebsten im Arsenal des Schriftstellers sind: Dankesrede für die Verleihung des letztjährigen Kurt-Tucholsky-Preises.
Ein Gespräch mit dem israelischen Dramatiker Joshua Sobol über die Ideologie der Hamas, eine mögliche Rolle Israels nach dem Krieg und die Chancen für einen eigenen Palästinenserstaat.
Schon seit Jahrzehnten gärt der Konflikt über die Wehrdienstbefreiung ultraorthodoxer Juden in Israel. Nun macht der Verteidigungsminister eine brisante Ankündigung.
Nur zwanzig Jahre nach Alfred Döblins Besuch in Polen waren die Menschen, die ihn faszinierten, ermordet. Doch die politischen Beobachtungen, die der Schriftsteller damals machte, haben ihre Gültigkeit behalten.
Jüdische Hochschullehrer haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen Antisemitismus zu kämpfen. Julia Bernstein und Roglit Ishay berichten, wie Judenfeindlichkeit auch an Universitäten um sich greift.
Der Zentralrat der Juden ordnet die Ausbildung von liberalen und konservativen Rabbinern in Potsdam neu. Dazu wird eine Stiftung gegründet.
Was läuft schief in den Debatten seit dem 7. Oktober, warum wächst der Judenhass? Eine Konferenz des Zentralrats der Juden beschäftigt sich in Frankfurt mit dem Hamas-Massaker und dessen Folgen.
In seinem Versteck in den Niederlanden schrieb und illustrierte Curt Bloch im Zweiten Weltkrieg seine eigene Satire-Zeitschrift, das „Onderwater-Cabaret“. Die Hefte haben sich erhalten. Das Jüdische Museum Berlin stellt sie aus.
Auf dem G-20-Außenministertreffen in Rio de Janeiro saßen Baerbock und Lawrow am selben Tisch. Wird die G20 zum Forum der Konfliktbewältigung?
Der Holocaust-Vergleich des brasilianischen Präsidenten Lula hat in Israel Empörung ausgelöst – und führt nun zu einem handfesten diplomatischen Streit zwischen den beiden Ländern.
Der ungeniert zur Schau gestellte Antisemitismus in deutschen Hörsälen baut auf das schiefe Theoriegebäude der postkolonialen Bewegung. Ein Gastbeitrag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung.
Der brasilianische Präsident Lula da Silva vergleicht den Krieg Israels in Gaza mit dem Holocaust. Das ruft nicht nur in Israel große Empörung hervor – und zerstört Brasiliens Ambitionen als internationaler Vermittler.
Die Leiterin des Jüdischen Museums Frankfurt ist Zielscheibe von Hassreden während einer Lesung in einem Berliner Museum geworden. Inzwischen ermittelt die Polizei. Wie hat Mirjam Wenzel den Vorfall erlebt? Was zieht sie für Konsequenzen für sich selbst – und für ihr Haus?
300 Demonstranten ziehen im Gedenken an die Opfer des Hanauer Anschlags durch Frankfurt. Dabei beschimpfen sie die Polizei und rufen umstrittene Parolen.
Das LKA Hessen warnt: Volksverhetzung wird zum Jugendtrend. Bei einer Filmvorführung in Wiesbaden sollen Jugendliche die Zahl der ermordeten Juden beklatscht haben, in einer Schule riefen Schüler fremdenfeindliche Parolen.