Wir müssen das Licht entzünden
Nirgends auf der Welt sind Juden sicher. Das führt uns das Attentat in Sydney wieder vor Augen. Man könnte die Hoffnung verlieren. Doch das kommt nicht in Frage.
Nirgends auf der Welt sind Juden sicher. Das führt uns das Attentat in Sydney wieder vor Augen. Man könnte die Hoffnung verlieren. Doch das kommt nicht in Frage.
Der antisemitische Angriff von Sydney traf ein fröhliches Fest. Dabei erinnert Chanukka an eine Zeit der Not. Öl spielt bei den jüdischen Bräuchen eine zentrale Rolle.
Das ideale Geschenk für Weihnachtsmuffel, für Leute mit Köpfen in Wolken, für Verwandte und Verwöhnte? Zehn Empfehlungen – und ein neues Literaturrätsel.
In Worms und Frankfurt treffen Schüler aus Israel und Deutschland zusammen. Sie spüren der jüdischen Geschichte nach. Die israelischen Schüler sagen, was sie umtreibt und überrascht hat – und wie die Lage in Israel ist.
Trotz des Waffenstillstands in Gaza machen Palästina-Aktivisten weiterhin an Hochschulen mobil. Ihre Aggressivität habe sogar noch zugenommen, meinen zwei Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus.
Litauens Sozialdemokraten sind ein Regierungsbündnis mit einer rechtsradikalen Partei von verurteilten Holocaust-Leugnern eingegangen. Dagegen organisiert die Künstlerszene des Landes Widerstand.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Tonspuren des Schweigens: Das Jüdische Museum Berlin zeigt unveröffentlichte Materialien zu Claude Lanzmanns Film „Shoah“ aus dem Nachlass des Regisseurs.
Seit dem Messerangriff auf ihn am Holocaust-Mahnmal in Berlin kann der Spanier Iker M. kaum noch am Leben teilnehmen. Jetzt will er persönlich im Prozess aussagen.
Der Islam ist nicht zwangsläufig judenfeindlich. Das legt Mouhanad Khorchide in seinem neuen Buch dar. Und er geht noch einen Schritt weiter.
Zum 100. Geburtstag des Filmemachers Claude Lanzmann macht das Jüdische Museum Berlin erstmals das Audio-Archiv zu Lanzmanns epochalem Dokumentarfilm „Shoah“ zugänglich.
„Wer bin ich?“: Der Journalist Paul Lendvai sucht nach seiner Identität zwischen den beiden Heimatländern Österreich und Ungarn, dem Judentum und Europa.
Der Brandenburger BSW-Fraktionsvize tritt nach einem umstrittenen Holocaust-Tweet zurück. Doch die Gründe liegen tiefer.
Von der fein austarierten Ruhe auf dem Tempelberg: Evangelikale Pilger aus den USA sind die ersten Touristen, die zurück nach Israel kehren. Wir haben sie auf ihrem Weg durch Jerusalem begleitet.
Bei einem Besuch in Berlin wird ein Tourist aus Spanien mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nun kommt der mutmaßliche Täter vor Gericht.
Im Westjordanland vertreiben radikale Siedler immer mehr Menschen. Um das zu verhindern, bewachen israelische Aktivisten palästinensische Dörfer – rund um die Uhr.
Das „theologisch-politische Problem“, das schon Leo Strauss beschäftigte, prägt auch heute die Kontroverse um den Staat Israel: Heinrich Meier widmet sich dem Denken des berühmten Philosophen in einer textnahen Exegese.
Das Auktionshaus Felzmann in Neuss wollte am Montag Dokumente von NS-Opfern versteigern. Nach Protesten aus Polen und des Auschwitz-Komitees wurde die Auktion nun gestrichen.
Der Amerikaner Nick Fuentes ist erst 27 Jahre alt. Mit seinen ultra-rechtsextremen Thesen versetzt der sogar die Anführer der MAGA-Bewegung in Schrecken – und mit seinem Erfolg.
Ein Auktionshaus plant, Zeugnisse des Holocaust zu versteigern. Das Internationale Auschwitz-Komitee reagiert – und fordert eine Absage.
Die oft antisemitisch gefärbten Proteste an deutschen Universitäten gehen auch nach der Waffenruhe im Nahen Osten weiter. Boykottaufrufe, Raumkonflikte und Beschlüsse zugunsten von BDS zeigen: Das Problem ist kein Berliner Sonderfall.
„Juden haben hier Hausverbot!!!“, schrieb ein Ladenbesitzer an sein Schaufenster. Jetzt hat ihn die Staatsanwaltschaft Flensburg angeklagt.
Ein Jude, schrieb der liberale Rabbiner Leo Baeck, fragt nicht, was er glauben soll, sondern was er tun soll. Was sollen wir heute tun? Eine Rede, die am 9. November in der Frankfurter Synagoge nicht vollständig vorgetragen werden konnte.
Ein Gespräch mit der Überlebenden des Massakers vom 7. Oktober an der FU Berlin muss verlegt werden. Die Universität scheint dafür ein zu gefährlicher Ort zu sein.
Donald Trumps MAGA-Lager streitet über Judenhass, nachdem Tucker Carlson den Neonazi Nick Fuentes hofierte. Doch Antisemitismus gehört genau wie Rassismus zur eigenen Bewegung.
Susanne Siegert klärt bei Tiktok und Instagram über den Holocaust und NS-Verbrechen auf. Wie gelingt ihr der Spagat zwischen Aufmerksamkeit und Pietät? Und was macht sie besser als die Bildungsinstitutionen?
Einfach nur „Nie wieder“ zu sagen, reicht nicht, schreibt der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er fordert einen „neuen Aufstand der Anständigen“ gegen Antisemitismus.
Die katholische Kirche feiert sich für sechzig Jahre Dialog mit dem Judentum. Aber zum Antisemitismus äußert sich der Papst nur formelhaft. Und viele Bischöfe schweigen.
Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, ist erleichtert über die Waffenruhe im Gazakrieg. Zu glauben, dass mit ihr auch der Antisemitismus in Deutschland abnehmen wird, hält er für naiv – und gefährlich.
„Offen rechtsextremistisch“ +++ Missbrauch in der Kirche +++ Omar Bartov in Frankfurt +++ Drohende Produktionsstops +++ Krankenkassen sarnieren
Vor hundert Jahren wurden in Bayern zwei politische Prozesse geführt, die die Anfälligkeit der Weimarer Republik für rechtsextreme Propaganda zeigten. In beiden Verfahren waren Männer jüdischer Herkunft treibend.
Die Forscherin Monika Schwarz-Friesel berichtet von Antisemitismus in den Medien. Eklatante Beispiele dafür finden sich ihr zufolge vor allem bei ARD und ZDF. Eines handelt vom Politmagazinmacher Georg Restle.
Ein Name, der lange fehlte: Erst Künstliche Intelligenz brachte Licht in das Rätsel um Peter Swajlach, ein Opfer des Holocaust. Wie die Technologie gegen das Vergessen hilft – und warum die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen ist.
Die Doku „Überleben in Auschwitz“ schildert Schicksale von Opfern und Tätern des Holocausts. Bedenkt man, dass 12 Prozent der Jüngeren in Deutschland noch nie vom Holocaust gehört haben wollen, weiß man, wie wichtig ein solcher Film ist.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat es geschafft, in sieben Jahrzehnten fünf Millionen Shoah-Opfer namentlich zu identifizieren - ein Meilenstein und eine Verpflichtung für die Zukunft.
Dreißig Jahre nach dem Mord an Izchak Rabin hat sich Israel grundlegend verändert. Die Friedensideen des am 4. November 1995 erschossenen Ministerpräsidenten wurden an den Rand gedrängt.