Der Podcaster und die Überlebende
Der Psychologe Leon Windscheid ist als Podcaster und Fernsehmoderator bekannt. In Offenbach probiert er nun etwas Neues: Vor Schülern spricht er mit der Holocaustüberlebenden Eva Szepesi über ihr Schicksal.
Der Psychologe Leon Windscheid ist als Podcaster und Fernsehmoderator bekannt. In Offenbach probiert er nun etwas Neues: Vor Schülern spricht er mit der Holocaustüberlebenden Eva Szepesi über ihr Schicksal.
Jenseits von Auschwitz, Sobibor und Treblinka: Im Osten Europas finden sich Hunderte von Massengräbern von Juden, die unter deutscher Besatzung während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden.
Lügen über Israel haben dem heutigen Judenmord den Boden bereitet. Die Dämonisierung des jüdischen Staates hat den Antisemitismus wieder salonfähig gemacht.
Der umstrittene Verein „Jüdische Stimme“ plant eine Gedenkveranstaltung unter dem Motto „Von Deutschland bis nach Gaza“. Für Hessens Antisemitismusbeauftragten ist die Grenze zur Relativierung des Holocausts überschritten.
Erst 2025 wurde die Geschichte der Jüdin Leokadia Justman publik, die während der NS-Zeit mithilfe Tiroler Widerstandskämpfer überlebt hat. Nun sind ihre Gedichte aufgetaucht. Einige von ihnen entstanden im Gefängnis.
Der Streit über die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden in Israel spitzt sich zu – und bringt sogar Netanjahus Regierung in Bedrängnis.
In der Frankfurter Dreikönigskirche setzt sich der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank mit den Formen der Erinnerung auseinander. Erinnerung könne auch als falsche Rechtfertigung dienen.
In „German Guilt“ fragt der Reporter Thilo Mischke nach der Schuld der Deutschen und befasst sich mit seinen eigenen Vorfahren. Das soll ein junges Publikum erreichen, wirkt aber so, als sei über Schoa und NS-Diktatur kaum etwas bekannt.
Die politischen Pressionen, die zur Absage der Buchpräsentation von Grzegorz Rossoliński-Liebe an der Topographie des Terrors führten, sind ein Skandal. Warum wir trotzdem nicht dagegen protestiert haben.
Die Holocaust-Überlebende und Präsidentin des Auschwitz-Komitees, Eva Umlauf, kritisiert die ARD wegen des späten Sendeplatzes für den Film „Führer und Verführer“. Die ARD weist die Kritik zurück.
An der Straße Unterlindau stand das Gotteshaus, das in Frankfurt ursprünglich als „Westendsynagoge“ bekannt war. Im Januar 1926 und damit vor hundert Jahren wurde es in erweiterter Form eingeweiht.
Gedenkstätten fordern Plattformbetreiber auf, gegen Geschichtsverfälschung aktiv zu werden. Auf Social Media wimmelt es nur so von KI-Fakes zum Holocaust und zur NS-Diktatur.
In den Ländern setzen sich Beauftragte für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus ein. Dafür werden sie angefeindet. Die F.A.Z. hat sich bei ihnen umgehört.
Ein Social-Media-Trend vermischt Esoterik und Energydrinks mit rechten Verschwörungserzählungen. Eine linke Gegenbewegung versucht, ihn mit den eigenen Waffen zu bekämpfen. Geht das gut?
Das Museum für bildende Künste in Leipzig hat die Biographien seiner jüdischen Mäzene erforscht, an die seit der Nazi-Zeit nicht mehr erinnert worden ist. Damit schließt das Haus eine peinliche Lücke.
Judenhass in Deutschland +++ Mozart-Serie der ARD
In keiner Stadt der Welt gibt es so viele Holocaustüberlebende wie in New York. Doch die Zeit, in der sie persönlich ihre Geschichten erzählen können, läuft ab. Wir haben drei von ihnen besucht.
Social Media-Verbot +++ Judenhass in Deutschland +++ Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) +++ Ukraine-Verhandlungen
Villa Hammerschmidt +++ Kommunen +++ Kafka +++ Grünen-Parteitag
Hanno Loewy verabschiedet sich als Direktor des Jüdischen Museums Hohenems mit einer Ausstellung über jüdische Arabisten und Islamwissenschaftler. Sie führt zurück in die geistige Welt, die den Kulturzionismus hervorbrachte.
Wirtschafts- und Finanzkrisen fördern seit Langem Populismus und Judenhass. Das zeigt der Rückblick auf die Gründerzeit im 19. Jahrhundert.
Vor mehr als 100 Jahren gehörte für jüdische Bürgerfamilien ein Christbaum dazu. Christliche und jüdische Tradition fanden zueinander. Damit war es schon vor dem Holocaust vorbei. Könnte sich das wieder ändern?
Die palästinensische Propaganda nutzt die Weihnachtsgeschichte perfide für ihre Zwecke und bedient dabei alte antijüdische Reflexe. So wird aus der Weihnachtsgeschichte ein Instrument gegen den jüdischen Staat.
Wie sich die nicht aufgearbeitete Geschichte eines Tätervolkes rächt: Die Geschichtspolitik des rumänischen Präsidenten Nicușor Dan sorgt für Verstörung.
In Berlin, London und Paris wagen sich Juden mit Kippa kaum noch auf die Straße. In Budapest ist das anders. Für Orbán ist es ein später Triumph: Er sieht sich in seiner extremen Migrationspolitik bestätigt.
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, sieht eine gefährliche Normalisierung von Antisemitismus. Er hofft auf einen „neuen Aufstand der Anständigen“.
82 Jahre, mehr als tausend Namen in den Gästebüchern: Der Stammtisch der NS-Verfolgten in New York war ein Ort generationenübergreifender Freundschaft – jetzt hat er sich aufgelöst. Eine Reportage über Erinnerung und Abschied.
Australiens jüdische Gemeinde hatte vor Gewalttaten gewarnt. Die Regierung muss nun handeln. Israels Kritiker sollten sich klar vom Hass distanzieren.
Ist Frieden im Nahen Osten möglich? Wo sich die politische nicht von der religiösen Dimension trennen lässt, bleibt Versöhnung ein schwieriges Unterfangen.
Pastrami-Sandwich und Matzeknödel - wie prägt die jüdische Deli-Tradition das kulturelle Selbstverständnis? David Hadda, Showrunner der Fernsehserie „Die Zweiflers“, erklärt es.
Ihre Argumentation ist selbst von imperialen Handlungsmustern geprägt: Wie die Identitätspolitik und der Genozidvorwurf gegen Israel zum Kern des Diskurses der Linkspartei geworden sind.
Der Anschlag in Sydney zeigt wieder, wie bedroht jüdisches Leben und wie weit verbreitet der Antisemitismus ist. Er herrscht in der ganzen Welt. Abstumpfen und uns daran „gewöhnen“ dürfen wir nicht.
Augenöffnend für Vergangenheit und Gegenwart: Usama Al Shahmanis Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ zeigt, dass die Geschichte komplexer ist, als es uns Populisten weismachen wollen.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt.
In der Bundesrepublik würden ihre Filme kaum gezeigt, sagt Róza Berger-Fiedler. In der späten DDR begann sie, Werke über die Geschichte der Juden in Deutschland zu drehen.
Nach der antisemitischen Terrorattacke in Sydney regt sich scharfe Kritik. Der Ministerpräsident reagiert zurückhaltend. Hat er genug zum Schutz der Juden getan?