Der Terror der Hamas gab Antisemiten grünes Licht
Der Historiker Michael Wolffsohn sagt, für Juden in Deutschland sei Geschichte Gegenwart geworden. Das darf in Deutschland niemanden ruhen lassen. Ein Interview.
Der Historiker Michael Wolffsohn sagt, für Juden in Deutschland sei Geschichte Gegenwart geworden. Das darf in Deutschland niemanden ruhen lassen. Ein Interview.
Was es bedeutet, heute in Deutschland jüdisch zu sein, darüber waren Deborah Feldman und die anderen Gäste bei „Markus Lanz“ so unterschiedlicher Meinung, dass es fast zum Eklat kam: Historiker Michael Wolffsohn verließ um ein Haar das Studio.
Eine Reporterin schleicht sich in die Gioventù Nazionale ein, macht heimlich Aufnahmen und zeigt, wie es in der Jugendorganisation der Brüder Italiens zugeht. Ist das investigative Recherche oder Politaktivismus?
Am Donnerstag wird das erste Militärrabbinat der Bundeswehr eingeweiht. Militärrabbiner Zsolt Balla spricht über die interreligiöse Arbeit, Antisemitismus in der Truppe – und seine Sorgen vor einer Landtagswahl.
Den Tories droht bei der Parlamentswahl in Großbritannien ein Debakel. Potsdam hat wieder eine Synagoge. Und Isabell Werth kämpft um Olympia. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das verschwundene Massengrab: In einem Konzentrationslager in Riga starben 3800 deutsche und österreichische Juden. Doch das geplante Mahnmal fehlt.
Gastbeitrag von Bill Gates +++ Auszeit für Aufsichtsräte +++ Munich History Lecture
Mit Wut auf den Straßen: Orthodoxe Juden wehren sich gegen das Urteil, nach dem eine Wehrpflicht für sie nicht mehr ausgeschlossen ist.
Der Abriss der ehemaligen Druckerei Dondorf, eines bedeutenden Zeugnisses der Frankfurter Geschichte, ist vom Tisch. Künftig sollte dort an zwei Männer erinnert werden, die eine gemeinsame politische Idee verfolgten.
Der jahrzehntelange Streit in Israel über die Wehrpflicht für streng religiöse Juden könnte die Regierung ins Wanken bringen. Ein Gerichtsurteil löst wütende Proteste aus. Der Überblick.
Wider die Logik der Umsiedlung: Von Hannah Arendt gibt es einen bisher unbekannten Text zu Palästina, in dem sie zeigt, weshalb die Lösung der Flüchtlingsfrage die Bedingung der Sicherheit Israels ist. Ein Gastbeitrag.
An diesem Sonntag wird in Frankreich gewählt. Das Land habe nur noch die Wahl zwischen Rechtsradikalen und Linksradikalen, heißt es. Aber stimmt das? Besuch bei Schriftstellern und Journalisten in einem verstörten Land.
„Nowolipie“, die einzigartigen Jugenderinnerungen von Józef Hen, liegen in einer Neuausgabe vor.
Eine Investigativrecherche hat Hetze gegen Juden, Schwarze und Menschen mit Downsyndrom dokumentiert. Selbst eine jüdische Senatorin aus den eigenen Reihen wurde antisemitisch beleidigt.
Der Medizinhistoriker Dominik Groß ist der erste Antisemitismusbeauftragte der RWTH Aachen. Ein Gespräch über Hass an Hochschulen und besseren Schutz für jüdische Studenten.
Die Beschäftigung mit jüdischer Identität gewinnt durch die weltpolitische Lage täglich an Brisanz. Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg zeigt, was das Kino darüber weiß.
Im Interview erklärt die Bundesbildungsministerin ihre Sicht auf die sogenannte Förderaffäre – und wie sie das Vertrauen der Wissenschaftler zurückgewinnen will.
Nomen est omen: Dana von Suffrins neuer Roman „Nochmal von vorne“ variiert das Vorgängerbuch.
Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt wird 50 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum mit einem Festakt.
Sarah Levy ist fasziniert von der Leichtigkeit des Lebens in Tel Aviv. Vor gut vier Jahren ist die Frankfurterin in die israelische Metropole ausgewandert. Jetzt herrscht dort Krieg, nach Deutschland zurückkehren will sie trotzdem nicht.
Ein KI-System soll es Schülern in Zukunft ermöglichen, sich mit Überlebenden des Holocaust auszutauschen. Die Antworten auf ihre Fragen werden aus einer Datenbank mit vorab aufgezeichneten Erzählungen herausgesucht.
Serge Klarsfeld ist als Nazi-Jäger berühmt geworden. Nun hat er angekündigt, bei den Parlamentswahlen rechts zu wählen. Ein Gastbeitrag als Antwort an ihn von zwei französischen und einem deutschen Intellektuellen.
Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Künstliche Intelligenz die schrecklichen Fakten des Holocausts verwässere oder verfälsche. Andernfalls riskiere man eine Verschlechterung des Verständnisses der NS-Gräueltaten.
„Sie lässt sich auf keine Seite ziehen“: Die 102 Jahre alte Holocaustüberlebende setzt sich seit Jahren gegen das Vergessen ein. Nun ist Friedländer auf dem Titel der „Vogue“ zu sehen.
Tatjana Gürbaca erzählt mit „La Juive“ von Fromental Halévy an der Oper Frankfurt die Geschichte des Antisemitismus vom Spätmittelalter bis heute. Gesungen wird phänomenal.
Serge Klarsfeld sieht einen möglichen Wahlsieg des Linksbündnisses als Gefahr für die Juden in Frankreich. In einer Stichwahl will er seine Stimme daher lieber Rechtsaußen geben.
Aus der Initiative eines Pfarrers ist das Jüdische Museum in Nidda hervorgegangen. Nach umfangreicher Sanierung ist es nun wieder geöffnet.
Spuren der Opfer und der Täter: Ein reich bebilderter Band erzählt die Geschichte der Ausgrabungen auf dem Terrain des Vernichtungslagers Sobibór.
Der Musiker soll in einem Telegram-Kanal antisemitische Posts veröffentlicht und Beiträge geteilt haben, die den Holocaust leugneten. Es ist nicht die erste Anklage gegen Naidoo vor dem Landgericht Mannheim.
Vergangenen Herbst hat das Bundesinnenministerium die Parole „Vom Fluss bis zum Meer“ als Kennzeichen der Hamas verboten. Richter in Mannheim sehen die Rechtslage jetzt anders.
Das Programm „Meet a Jew“ ist nach dem 7. Oktober gefragter denn je. Welche Aussagen sich über seine Wirkung treffen lassen, erklären Marat Schlafstein und Sabena Donath im Interview.
Bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Gedenktages Anne Frank schildern vier Juden, wie sich ihr Leben seit dem 7. Oktober verändert hat. Sie sprechen über Einsamkeit, Antisemitismus und den Wunsch nach Empathie.
Elohim befiehlt den Kindsmord, YHWH geht dazwischen – aber erst nachträglich: Noch einmal zur Geschichte von Abraham und Isaak, unter Anleitung von Maimonides gelesen. Eine Replik auf Peter Schäfer.
Gemeinsam essen, gemeinsam beten: Moussa Abadi erinnert mit einem Kranz von Geschichten an das friedliche Nebeneinander im einstigen Damaskus.
Der deutsche Staat muss den Opfern seiner Kolonialherrschaft eine Stimme geben. Auch das gehört zur Erinnerungspolitik. Ein Gastbeitrag
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt die Herausforderungen an einen westöstlichen Dialog. Über die Jahre hat sich daran kaum etwas geändert. Noch immer verkennt der Westen die Situation.