Auf digitaler Spurensuche
Mithilfe digitaler Anwendungen soll das frühere Ghetto Judengasse in Frankfurt erlebbar gemacht werden. Das Land Hessen fördert das Projekt mit 1,6 Millionen Euro.
Mithilfe digitaler Anwendungen soll das frühere Ghetto Judengasse in Frankfurt erlebbar gemacht werden. Das Land Hessen fördert das Projekt mit 1,6 Millionen Euro.
In Spanien sind zwei Deutsche angeklagt, in großem Stil Waffen an Rauschgiftbanden verkauft zu haben. Der eine betrieb eine illegale Büchsenmacherei, das Haus des anderen glich einem NS-Schrein.
Von Vergangenheit und Gegenwart der Wissenschaft des Judentums: Ismar Schorsch und seine Biographie von Leopold Zunz.
Tel Aviv, Ottawa, Kalifornien: Die Juden aus Bad Soden flohen in alle Welt. Die Verlegung von Stolpersteinen bringt die Nachfahren zurück an den Ort der Vertreibung. Die AG Stolpersteine Bad Soden kümmert sich darum, dass ihre Namen nicht vergessen werden.
Cancelt der Frankfurter Union International Club Juden, die Israel kritisieren? Der Forscher und Autor David Ranan wirft dem privaten Club vor, die Meinungsfreiheit zu bedrohen.
Letzte Botschaft: Zygmunt Bauman in einer Autobiographie aus nachgelassenen Fragmenten.
An deutschen Hochschulen gibt es verstörende Vorfälle von Judenhass. Besonders anfällig für Antisemitismus sind sie aber nicht. Was jetzt zu tun ist. Ein Gastbeitrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz.
Ein Gericht hatte eine ehemalige KZ-Sekretärin in Stutthof wegen Beihilfe zum Mord zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Die 99-Jährige legte Revision ein – und scheiterte nun vor dem Bundesgerichtshof.
Der Künstler Horst Hoheisel hat in Kassel schon mehrere Mahnmale für die ermordeten Juden der Stadt geschaffen. Sein jüngstes Werk ist ein Friedensdenkmal im Stadtteil Niederzwehren, das die Rhetorik der Kriegerdenkmäler umkehrt. Ein Gastbeitrag
Statt Gerüchten und Verschwörungserzählungen liefert „Die Fragemauer“ nüchterne Informationen. So können Leser etwas über jüdisches Leben erfahren – und sich gegen Antisemitismus wappnen.
Die Ampel ringt weiter um den Haushalt 2025. Die geraubten Juwelen sind zurück im Grünen Gewölbe. Und zur Hitze kommen nun auch Gewitter. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Zahl der antisemitischen Straftaten in Deutschland bleibt auf einem hohem Niveau, wie neue Zahlen belegen. Ressentiments führen verstärkt zu Gewalttaten gegen Jüdinnen und Juden.
Berlin muss seinen Kurs zum Haftbefehlsantrag gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu ändern. Die Bundesregierung gefährdet die Sicherheit der Juden.
Minderheiten profitieren im Westen von einer Liberalität, die sie in der eigenen Community oft nicht zulassen. Was bringt die Kritiker von abweichenden Stimmen nur so auf die Palme?
Konsequent aus jüdischer Perspektive: Peter Schäfer legt eine Geschichte des askenasischen Judentums vor, die einige verbreitete Vorstellungen revidiert.
In Düsseldorf stehen sieben mutmaßliche Terroristen aus Zentralasien vor Gericht. Sie sollen Anschläge in Deutschland und Westeuropa geplant und engen Kontakt zur Terrororganisation „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ gehabt haben.
Wenn Konflikte mit der moralischen Schwarz-weiß-Klarheit des Holocaust ausgestattet werden: Der Historiker Jie-Hyun Lim fragt, wie sich der Opferstatus politisch instrumentalisieren lässt.
Was lässt sich der Hetze auf Plattformen wie Tiktok entgegensetzen? Mit Workshops für Berufsschüler will das Frankfurter Jüdische Museum religiöse Toleranz vermitteln.
Israel war stolz auf die Vielzahl arabischer Talente seinen Fußballmannschaften. Dann gab es Krieg. Im Olympia-Kader steht nun kein einziger Araber. Das wirft Fragen auf.
Das Abraham Geiger Kolleg will Fördermittel vom Bundesinnenministerium einklagen. Es ist eine weitere Episode im Streit um das Kolleg, an dem liberale Rabbiner ausgebildet werden.
Vom Traum zum Albtraum: Natan Sznaider denkt über jüdische Existenz in Deutschland nach.
Berdytschiw ist eine ukrainische Kleinstadt, die in Europa und im Jetzt vergessen ist. Und das, obwohl die europäische Kultur hier früher ein- und ausging.
Vor achtzig Jahren scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler. Ein Denkmal haben die Deutschen den Verschwörern des 20. Juli bislang nicht gesetzt – warum eigentlich?
Adidas hat einen Sneaker neu aufgelegt, der für die Olympischen Spiele 1972 entwickelt worden war. Die zugehörige Werbekampagne mit Topmodel Bella Hadid erntet einen Shitstorm – und soll nun geändert werden.
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist nicht damit einverstanden, dass die F.A.Z.-Kolumnisten Saba-Nur Cheema und Meron Mendel die Buber-Rosenzweig-Medaille erhalten. Seine Begründung ist aberwitzig.
Von einer „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ spricht der Regierungsbeauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus. Zehn Prozent der Italiener vertreten einer Erhebung zufolge „stark“ antisemitische Ansichten.
Nur wenige Juden, die Opfer von Antisemitismus werden, erstatten Anzeige. Viele gehen davon aus, dass das ohnehin zu nichts führt.
Juden in Deutschland sind seit dem Terrorangriff der Hamas einem erstarkenden Antisemitismus ausgesetzt. Die Gesellschaft muss sich Hass entgegenstellen. Zu viele Menschen schweigen. Doch es gibt ermutigende Beispiele.
Benjamin Graumann, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, fällt es schwer, das Schweigen gegen Antisemitismus auszuhalten. Hoffnung gibt ihm das Engagement junger Menschen. Ein Gastbeitrag.
Im Juli 1944 scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler. Ein Denkmal haben die Deutschen den Verschwörern des 20. Juli bislang nicht gesetzt. Warum? Ein Gastbeitrag.
Schüler der Edith-Stein-Schule haben sich mit dem Schicksal von Juden beschäftigt, die ins Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt wurden.
Juden berichten während einer Podiumsdiskussion im Jüdischen Museum Frankfurt von ihren Erfahrungen im deutschen Fußball. Der Sportplatz wirke wie ein Brennglas der Gesellschaft, heißt es. Mitunter aber auch im positiven Sinn.
Radikale religiös-zionistische Juden sind in Israel keine Randgruppe mehr. Sie bauen Siedlungen im Westjordanland aus und werben dafür, den Gazastreifen jüdisch zu besiedeln. Eine ihrer Galionsfiguren ist Daniella Weiss.
Etwa 80 Prozent der Juden in der EU spüren seit Jahren eine Zunahme des Antisemitismus – und kaum einer von ihnen wird nicht regelmäßig damit konfrontiert.
Nach acht Jahren Planungs- und Bauzeit hat in Yad Vashem das neue Archivgebäude eröffnet. Die Sammlung der Holocaustgedenkstätte ist schon jetzt die größte auf der Welt – auch dank Großspenden aus Deutschland.
Wie lange soll es noch dauern, bis der Bundestag eine Entschließung zum Schutz jüdischen Lebens verabschiedet? Die BDS-Resolution ist ein schlechtes Modell. Ein Gastbeitrag.