Scholz streicht TU-Präsidentin Rauch aus seinem Beraterkreis
Die umstrittene TU-Präsidentin Geraldine Rauch will im Amt bleiben. Für ihre Entscheidung gibt es viel Kritik. Nun zieht auch der Bundeskanzler Konsequenzen.
Die umstrittene TU-Präsidentin Geraldine Rauch will im Amt bleiben. Für ihre Entscheidung gibt es viel Kritik. Nun zieht auch der Bundeskanzler Konsequenzen.
Eine UNRWA-Schule soll Terroristen als Basis gedient haben. Bei einem israelischen Luftangriff auf das Gebäude soll es weit über 20 Tote gegeben haben. Unterdessen spitzt sich die Lage an der Nordgrenze Israels weiter zu. Der Überblick.
Der Akademische Senat der TU Berlin hat der in die Kritik geratenen Präsidentin mitgeteilt, wie er zu ihr steht. Binnen eines Tages soll sich Geraldine Rauch dazu äußern.
In ganz Ostfriesland hat sich kein Jude vor den Nationalsozialisten verstecken können. Einer, der überlebte, ist zurückgekehrt. Der Film „Die Nummer auf meinem Arm“ erzählt Albrecht Weinbergs Geschichte im ZDF.
Die Hamas hat mit ihrem Terror nicht nur Israel in einen Krieg gezwungen, in dem es schuldig wird. Sie orchestriert auch mit Erfolg unsere Gefühle. Die Nobelpreisträgerin zum 7. Oktober und seinen Folgen.
Eine israelfeindliche Allianz aus politisierten jungen Leuten, Akademikern und Islamisten gefährdet die Demokratie. Vom Himmel gefallen sind ihre Proteste nicht. Ein Gastbeitrag.
Nach den antisemitischen Likes der TU-Präsidentin Geraldine Rauch könnte es in der kommenden Woche zu ihrer Abwahl kommen.
Frankfurts zerstörte Hauptsynagoge und das Judenghetto sind in Vergessenheit geraten. Nun erinnern Bildtafeln und ein neu gestalteter Durchgang im Stadtraum an die jüdische Vergangenheit.
Die Frage, wie antisemitisch eine Gesellschaft ist, wird nicht nur von den Antisemiten bestimmt. Faule Gleichgültigkeit ist also fehl am Platz.
Brandanschläge auf Synagogen, Verabredung zum Mord an Juden: Antisemitismus erstarkt. Darauf hat auch das Internet Einfluss.
Eine Studie hat einen Zusammenhang zwischen Armutsrisiko und Rassismus in Deutschland gefunden. Doch es besteht der Verdacht, dass die Autorinnen sich ihre Empirie so zurechtlegen, dass das Ergebnis zu ihrer These passt.
Die Antisemitismusforschung steht im Zentrum politischen Streits. Wo liegen die Konfliktlinien, und wie sollte man damit umgehen?
Vor einer jüdischen Mädchenschule im kanadischen Toronto steigen Männer aus einem dunklen Wagen und schießen auf das Gebäude. Es ist nicht der erste antisemitische Vorfall dieser Art.
Der Filmproduzent David Hadda hat mit der ARD-Serie „Die Zweiflers“ in seiner Frankfurter Heimat ein Lebensgefühl verfilmt, das er als Lücke in der deutschen Fernsehlandschaft ausgemacht hat.
Es wäre mehr als befremdlich, wenn Deutschland nicht mehr den Regierungschef von Israel empfangen könnte. Schon jetzt zeichnet sich für die Bundesregierung ein elementares Dilemma ab.
Körperfeindlichkeit sieht anders aus: Das Jüdische Museum Berlin zeigt jüdische Positionen zur Sexualität in einer ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Ausstellung.
Die Zahl der judenfeindlichen Vorfälle in Hessen ist 2023 stark gestiegen. Der Antisemitismusbeauftragte fordert ein strengeres Strafrecht.
Antisemitisch oder israelkritisch? Ein Nachmittagsspaziergang zum Palästina-Camp an der Frankfurter Goethe-Universität.
Seit dem 7. Oktober erfahren Juden in Deutschland noch mehr Ablehnung und Anfeindungen als zuvor. Viele ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Was jetzt zu tun ist, um Solidarität mit israelischen Wissenschaftlern zu zeigen: Kontakt aufnehmen, Anträge schreiben, Tickets buchen.
Das schottische Stück in drei Stadien ausgelegt: Hegel sah den Königsmörder Macbeth zuerst als Doppelgänger der Juden, dann als kindlich abergläubisch, zuletzt als Musterexemplar des emanzipierten Künstlers.
In Laupheim wurde dem früheren Constantin-Chef Martin Moszkowicz der Carl-Laemmle-Preis verliehen: ein Abend, der zeigt, was nicht nur fürs Kino auf dem Spiel steht.
Der mutmaßliche Brandstifter soll mit einem Messer und einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Die Polizei erschoss den Mann am Freitagmorgen.
Die Pariser Holocaust-Gedenkstätte wurde mit Graffiti beschmiert. Sie zeigen blutrote Handabdrücke an der „Mauer der Gerechten“. Diese Anspielung auf die Situation in Gaza ist in vielfacher Hinsicht ein antisemitischer Tabubruch.
Nicht nur textkritisch fragwürdig: Omri Boehms Version der Geschichte Abrahams opfert der Genealogie seines Universalismus den für die Juden entscheidenden Bund Gottes mit Moses.
Meine Eltern sind knapp dem Holocaust entronnen. An der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wurde ich als Dozent zum bösen weißen Mann gemacht. Und unbekümmert gemobbt. Ein Gastbeitrag des Betroffenen
Wenn der jüdische Pflug die Grenze nicht mehr markiert: Der 7. Oktober bedeutet einen besonders perfiden Angriff auf das zionistische Ethos Israels, das sich neu wird ausdeuten müssen. Ein Gastbeitrag
Die Frankfurter Wissenschaftlerin Raida Chbib und der Fotograf Julius Matuschik wollen in einem Buch die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland zeigen. Das gelingt ihnen – doch gleichzeitig wird Heikles verharmlost oder ausgeblendet.
Pinchas Goldschmidt warnt in seiner Rede zur Übergabe des Karlspreises vor Hass auf Juden. In seiner Laudatio auf den ehemaligen Oberrabiner von Moskau sagt Robert Habeck, Antisemitismus sei tief ins „zivilisierte“ Europa eingeschrieben.
In Deutschland und Russland wurde des Zweiten Weltkriegs auf ähnliche Weise gedacht. Deswegen wurde übersehen, wie Putin die Geschichte zur Vorbereitung eines neuen Kriegs nutzte. Ein Gastbeitrag der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission.
Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocausts verurteilt der amerikanische Präsident jede Form der Hassrede – und untermauert angesichts der Proteste an Universitäten seine „eiserne“ Unterstützung für Israel.
Im Theaterhof der Freien Universität räumt die Polizei ein Protestcamp. Propalästinensische Aktivisten haben es am Morgen aufgebaut.
Die Islamisten brüsten sich mit dem folgenschweren Angriff auf israelischem Boden. Derweil stocken die Gespräche für eine Waffenruhe. Die USA wollen den Druck aus Israels Regierungschef erhöhen. Die Lage im Überblick.
Viele Israelis fühlen sich durch den 7. Oktober an den Holocaust erinnert – andere weisen solche Vergleiche zurück. Die Regierung verhält sich ambivalent.
Beim Parteitag will die CDU ihr neues Grundsatzprogramm beschließen. Im Mittelpunkt steht die Migrationspolitik – und der Versuch zu beschreiben, was Leitkultur eigentlich ist. Wird der Text den Anforderungen gerecht?
Der Grat zwischen aufrichtigem Gedenken und ideologischer Indienstnahme der Erinnerung an Holocaust und Stalinismus war in Deutschland schon immer schmal. Nun machen Postkolonialismus und Antirassismus die Lage noch unübersichtlicher. Ein Gastbeitrag.