Antisemitismus ist ein Lackmustest für jede Gesellschaft
Genug ist genug: Acht Autoren berichten über den Antisemitismus im deutschen Literaturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023 – auf Initiative von Slata Roschal und Alexander Estis.
Genug ist genug: Acht Autoren berichten über den Antisemitismus im deutschen Literaturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023 – auf Initiative von Slata Roschal und Alexander Estis.
Polizei und Behörden sprechen von einer gezielten Jagd auf israelische Fußballfans. Bei den Ausschreitungen in Amsterdam wurden mehrere Menschen verletzt.
Vor dem Fußballspiel zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen bei propalästinensischen Protesten gekommen.
Der Präsident des Zentralrats der Juden spricht im Interview über die Ausschreitungen gegen israelische Fußballfans in Amsterdam, die Antisemitismus-Resolution und Judenhass aus dem muslimischen Milieu.
Nach dem Europa-League-Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv kommt es zu Ausschreitungen zwischen propalästinensischen Demonstranten und israelischen Fans. Israels Präsidenten erinnert das an den 7. Oktober.
Daniel Cohn-Bendit spricht vor dem Frankfurter Oberlandesgericht über seine jüdische Identität. Scharf kritisiert er die israelische Regierung – an Frieden im Nahen Osten will er trotzdem weiter glauben.
Am Donnerstag wurde der Medien- und Fernsehpreis „Bambi“ verliehen. Zu den Ausgezeichneten zählen die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die Schauspielerin Jella Haase und Sänger Bryan Adams.
Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung lobt die Antisemitismus-Resolution als „sehr wichtiges Signal“. Dem Staatsrechtler Klaus Ferdinand Gärditz ist der Text zu unverbindlich. Am Donnerstag stimmt der Bundestag ab.
Hinter der Kontroverse um die Einheit der Erzählung von Abraham und Isaak tut sich ein Zwiespalt im jüdischen Selbstverständnis auf: Antwort auf Omri Boehm.
Sie behaupten, die Antisemitismus-Resolution schränke die Meinungsfreiheit ein und unterstellen einen unsichtbaren Einfluss proisraelischer Lobbyisten: Die Gegner des Entwurfs wollen keine Antisemiten sein, doch die arbeiten mit unwahren Behauptungen und Geraune.
Die Ampelfraktionen und die Union haben sich auf eine Antisemitismus-Resolution geeinigt. Es geht dabei auch um die Rolle von Zuwanderung aus bestimmten Regionen und das Asylrecht.
Ein Spaziergang über ein Zeugnis der reichen und tragischen Geschichte der Juden in Breslau.
Aus der Sicht der Okkupierten: Tatjana Tönsmeyer legt eine Studie über Gesellschaften unter deutscher Besatzung 1939 bis 1945 vor.
An der Schweizergarde vorbei: Hubert Wolf lässt sich bei seiner Arbeit im ehemaligen Geheimarchiv des Vatikan über die Schulter schauen.
An der FU Berlin findet ein Podiumsgespräch über Antisemitismus statt. Die Einigkeit ist groß. Das Polizeiaufkommen auch.
Der Historiker Paul Mendes-Flohr pflegte das geistige Erbe Martin Bubers und baute Brücken zwischen Juden und Arabern. Jetzt ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.
Im Spannungsfeld zwischen strenger Wissenschaft und aufklärerischem Auftrag: Der Verband der Judaisten begeht in Frankfurt seinen fünfzigsten Geburtstag.
Yehuda Bauer hat die Holocaust-Forschung mit seinem klaren und wachen Urteil wie kaum ein Zweiter geprägt. Jetzt ist er im Alter von 98 Jahren gestorben.
Viele verfolgte Juden mussten ihre Immobilien veräußern. Die Untersuchung des Mainzer Jurist Philipp Morten Martin ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Unrechtsaufarbeitung.
Die Vizepräsidentin des Bundestages steht in der Kritik. Die Union wirft der Sozialdemokratin Antisemitismus vor.
Die SPD-Politikerin teilt einen Beitrag zum Gaza-Krieg auf Instagram – und wird dafür kritisiert. Am Freitagnachmittag befasste sich der Ältestenrat des Bundestags mit dem Fall.
1938 floh der Jude Franz Moser aus Breslau. 2024 feiert sein Urenkel dort seine Bar-Mizwa. Unser Autor ist eingeladen und wird als Enkel eines hohen Wehrmachtsoffiziers gefragt, wie er zu Israel steht.
Das ansteckende Böse: Die ukrainische Dichterin Marianna Kijanowska bringt mit ihrem Gedichtzyklus „Babyn Jar. Stimmen“ Kiews ermordete Juden zum Sprechen.
Die verkünden, dass Gott gut sei: Andreas Merkt geht in einer beeindruckenden Darstellung der Frage nach, was Judentum, Christentum und Islam zu so besonderen Religionen machte.
Nahm sich der Holocausthistoriker Joseph Wulf vor fünfzig Jahren aus Verzweiflung über propalästinensische Proteste an der FU Berlin das Leben? Das ist die These des Politikwissenschaftlers Gideon Botsch.
So scharf wurde die AfD im hessischen Landtag selten kritisiert: Michel Friedman ruft in einer Rede zu stärkerem Widerspruch gegen die „Brandstifter“ auf. Eine Warnung richtet er aber auch an die anderen Parteien.
Abraham Klein hat den Holocaust überlebt und große Spiele geleitet, darunter Deutschland gegen Österreich 1978. „Der Schiedsrichter muss ohne Rücksicht auf Gefühle pfeifen“, sagt er. Wie ist das möglich?
Die Auschwitz-Überlebende Lily Ebert ist im Alter von 100 Jahren in Großbritannien gestorben. Ihr Leben und ihr Bestseller „Lily’s Promise“ haben Millionen Menschen berührt.
Fünf Jahre nach dem Anschlag von Halle wird mit einer Feier an die Opfer erinnert. Ministerpräsident Haseloff gedenkt der brutal ermordeten Menschen – und fordert mehr Einsatz gegen Rechtsextremismus.
Antisemitische Parolen, gewaltsame Proteste, dämonisierende Kritik: Orna von Fürstenberg spricht darüber, warum Juden sich an deutschen Hochschulen nicht mehr sicher fühlen – und wie sich islamistischer von israelbezogenem Antisemitismus unterscheidet.
Deutschland stemmt sich gegen eine Entwicklung in westlichen Demokratien. Weil die Wählerschaft sich dort ändert, relativiert sich das „Nie wieder“.
Nach dem Massaker der Hamas in Israel wurde Antisemitismus für viele deutsche Juden zum Alltagsthema. Nach einem Jahr zeichnet eine Befragung ein düsteres Bild.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sieht der Zentralrat der Juden eine „Normalisierung des Ausnahmezustands“ in Deutschland. Er warnt vor Abstumpfung.
Das Hörspiel „Kein König in Israel“ handelt von dem Schriftsteller Josef Chaim Brenner, der vor mehr als 100 Jahren ermordet wurde. Das Stück von Maxim Biller wirkt wie ein Kommentar zum Hier und Heute.
Jüdisches Leben ist nirgends sicher, das zeigt die Geschichte. Der Überfall der Hamas hat das bestätigt. Auch in Deutschland kulminiert der Judenhass. Wohin führt das?
Die Synagoge Kadoorie Mekor Haim in Porto ist die größte auf der Iberischen Halbinsel. Ein Gespräch mit dem Kurator des Jüdischen Museums.