Frankreich steht unter Schock
Der Messerangriff von Annecy hat Ängste vor einem Kontrollverlust über die Migration geschürt: Macron versucht gegenzusteuern.
Der Messerangriff von Annecy hat Ängste vor einem Kontrollverlust über die Migration geschürt: Macron versucht gegenzusteuern.
Nach dem Messerangriff auf einem Spielplatz ist das Entsetzen in Frankreich groß. Präsident Macron reist zum Tatort. In Paris hat die Tat eines Syrers die Debatte über das Asylrecht weiter angeheizt.
In Warschau heißt es, Deutschland ignoriere den Hochwasserschutz an der Oder und mische sich in Polens Energiepolitik ein. Doch auch Berlin ist mit dem Nachbarland nicht in allen Punkten zufrieden.
Die Repression in Russland treibt weitere wüste Volten. Jetzt hat in Moskau der Prozess gegen den Memorial-Mann Oleg Orlow begonnen.
Verstößt es gegen EU-Beihilferegeln, wenn große Unternehmen mit Steuerbehörden die Steuerlast aushandeln? Die EU-Kommission glaubt das – und fällt damit voraussichtlich vor Gericht auf die Nase.
Reiseveranstalter müssen auch für die Corona-Zeit Verbraucherrechte garantieren.
Die EU-Kommission schlägt ein unabhängiges Ethikgremium vor. Besonders für das Parlament steht viel auf dem Spiel – dort sind die Regeln besonders lax.
Hunderttausende haben zuletzt in Warschau gegen die „Lex Tusk“ der nationalkonservativen PiS-Regierung demonstriert. Nun bekommt sie auch Gegenwind aus Brüssel.
Das Bundeskartellamt hatte dem Internetkonzern hinter Facebook und Co. untersagt, ohne Zustimmung Nutzerdaten aus seinen Diensten zu einem Profil zusammenzuführen. Nun bessert das Unternehmen nach.
Zu einer Zahlung von 40.000 Euro hat der Europäische Gerichtshof Russland wegen mangelhafter Ermittlungen im Fall Nawalny verurteilt. Alexej Nawalny macht Putin für seine Vergiftung verantwortlich, während Moskau die Vorwürfe zurückweist.
Kanzler Scholz empfängt Frankreichs Präsident Macron in Potsdam. In Indien spricht Verteidigungsminister Pistorius über einen möglichen U-Boot-Deal. Und Prinz Harry wird für ein Kreuzverhör vor dem Londoner High Court erwartet. Der F.A.Z.-Newsletter
Ein Verfahren gegen Warschau hat der EuGH abgeschlossen. Doch die Regierung setzt ein fatales Zeichen.
Mit dem Urteil gab der Europäische Gerichtshof einer Klage der EU-Kommission statt. Besonders kritisch sah der Gerichtshof eine polnische Disziplinarkommission zur Absetzung unliebsamer Richter. Über finanzielle Folgen wird nun diskutiert.
Der Konflikt zwischen dem EuGH und Polen ist alt. Das jüngste Urteil könnte für Warschau empfindliche finanzielle Folgen haben.
Die Datenschutz-Grundverordnung ist eigentlich ein Erfolgsmodell. Ihre Kraft, die Gefahren von generativer Künstlicher Intelligenz zu bannen, ist aber begrenzt. Ein Gastbeitrag.
Der prominenteste kurdische Politiker der Türkei verabschiedet sich vorübergehend aus der Politik. Erdogan verliert damit ein Angriffsziel.
Lange hatte Deutschland nicht genug gegen Nitrat im Grundwasser getan – und ist nun knapp einer saftigen Strafe der EU entgangen. Damit ist ein jahrelanger Streit zwischen Berlin und Brüssel beigelegt.
Der Sampling-Streit geht in die nächste Runde, die Staats- und Regierungschefs Europas treffen sich in Moldau und Hamburg und Stuttgart kämpfen um einen Platz in der ersten Fußball-Bundesliga. Der F.A.Z.-Newsletter.
Erdogans Wahlerfolg könnte ein Pyrrhussieg sein. Er spaltet die Gesellschaft gnadenlos. Ob sich das bei den Kommunalwahlen rächt? Wir gehen jedenfalls noch härteren Zeiten entgegen.
Nach seinem Wahlsieg setzt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiter auf Polarisierung und eine Außenpolitik der Stärke. Die Opposition wappnet sich schon für den nächsten Kampf.
Kanzler Scholz will mit Erdogan „unsere gemeinsamen Themen mit frischem Elan vorantreiben“. Welche Themen nun zur politischen Diskussion stehen und warum sie schwierig bleiben.
Bahnkunden haben künftig weniger Zeit, ihre Rechte geltend zu machen, und für schwere Unwetter muss die Bahn nicht mehr geradestehen. Trotzdem will sich die Deutsche Bahn weiter kulant zeigen.
Seit fünf Jahren ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung für viele Unternehmen eine echte Zumutung. Das sollte sie auch sein – aber doch nicht so.
Der internationale Fußballverband wie auch der DFB dürfen das Spielervermittlerreglement nicht durchsetzen.
Mehr als 500 Piloten, Amateure und Vollprofis, 131 Autos – vom Opel Manta bis zu 600 PS starken GT-3-Boliden: Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist in vielerlei Hinsicht besonders. Bloß: Wie lange funktioniert das noch?
Richter sind unabhängig und haben keine festgelegten Arbeitszeiten. Das ist gefestigte deutsche Rechtsprechung. Doch nach EU-Recht könnte es anders sein.
Die FIFA will eine Lizenzpflicht für Berater einführen und die Obergrenze der Beraterprovisionen deckeln. Das Landgericht Dortmund hat die Umsetzung des Plans vorerst untersagt.
Krankheit im Urlaub ist immer ärgerlich. Und eine Kompensation kompliziert. Erst recht, wenn Betroffene zwischen zwei Abschnitten des Arbeitslebens stecken.
Suchmaschinenbetreiber müssen umstrittene Artikel nur dann löschen, wenn Betroffene Falschangaben belegen können. Selbst aktiv werden müssen Betreiber nicht.
Die Republikaner in Frankreich haben einen Gesetzentwurf zu Asyl und Migration vorgestellt. Sie wollen härtere Einwanderungsregeln. Von Europa verlangen sie Ausnahmen.
Lange hat die irische Datenschutzbehörde gezögert, gegen Facebook vorzugehen. Nun aber hat sie den Konzern wegen mangelnden Datenschutzes zu einer Rekordbuße verurteilt.
Obwohl Daten nicht ausreichend vor dem Zugriff der Geheimdienste geschützt sind, hat Meta die Daten europäischer Facebook-Kunden in die USA übertragen. Die Datenschutzbehörde DPC hat deshalb eine Rekordstrafe verhängt.
Die Facebook-Muttergesellschaft soll wegen Verstößen gegen EU-Datenschutzregeln 1,2 Milliarden Euro Strafe zahlen. Zudem setzt die EU eine Frist. Meta will sich wehren.
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in einer Woche geht es um die Wahl zwischen zwei Gesellschaftsentwürfen. Die einen fürchten die Scharia, die anderen eine gottlose Gesellschaft.
Nach dem Feiertag blicken wir mit Ihnen auf das G-7-Gipfeltreffen in Japan, die verheerenden Überschwemmungen in Italien, die Angst der Deutschen vor den Kosten der Klimaschutz-Pläne und unsere Journalistenangst vor der KI.