Jede siebte Fichte ist schon tot
Der Klimawandel setzt auch den Bäumen im Schwarzwald zu. Sogar die Tanne ist massiv von Hitze, Wassermangel und Borkenkäfern bedroht. Das beunruhigt nicht mehr nur die Förster in Deutschland.
Der Klimawandel setzt auch den Bäumen im Schwarzwald zu. Sogar die Tanne ist massiv von Hitze, Wassermangel und Borkenkäfern bedroht. Das beunruhigt nicht mehr nur die Förster in Deutschland.
Spätestens seit der neuen Hitzewelle sprechen Fachleute von einer Jahrhundertkatastrophe für Deutschlands Forstgebiete. Woran der Wald krankt, hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet angesehen.
Trockenheit und Hitze werden immer öfter existenzgefährdend – und der Klimawandel ist die globale Krise unserer Zeit. Ist es Hysterie, dies festzustellen?
„Wir befinden uns im Wettlauf mit der Zeit“, warnt der BUND. Die Situation sei dramatisch: Deutschland erlebe ein zweites Waldsterben – mit unabsehbaren Folgen. Lässt sich eine Umweltkatastrophe mit einem Maßnahmenkatalog noch abwenden?
Schon einmal waren große Teile Deutschlands abgeholzt und kahl. Nun bedroht der Klimawandel den deutschen Wald. Das verursacht Kosten in Milliardenhöhe – und große Gefahren für Mensch und Umwelt.
Die Grundwasserreserven wurden vielerorts bereits im extrem trockenen Sommer 2018 aufgebraucht. Im Winter hat es nach Angaben des Hessischen Bauernverbandes nicht ausreichend geregnet, um diese wieder aufzufüllen. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
Im Stadtwald Frankfurt geht es den befallenen Bäumen an den Kragen, während Forstwirte und Wissenschaftler der Goethe-Universität versuchen, südländische Baumarten anzusiedeln. Eine neue Hoffnung? Ein Ortsbesuch.
Die Folgen der Trockenheit des vergangenen Sommers setzen vielen Bäumen hierzulande weiter zu – auch und gerade in Städten. In Frankfurt etwa müssen Gärtner doppelt so viele Bäume fällen wie sonst üblich.
Die Trockenheit der vergangenen Wochen macht sich in Nordrhein-Westfalen bemerkbar: Vor allem Bäche und kleinere Flüsse trocknen immer weiter aus. Die zudem erhöhte Wassertemperatur macht wiederum den Fischen zu schaffen.
Brände, Dürre und Schädlinge: Die Bundesagrarministerin spricht von einem Waldverlust, wie es ihn bisher kaum gegeben hat. Nun sollen mehrere Millionen Bäume gepflanzt werden.
Die Trockenheit und die Hitze setzen der Natur zu. Ein Funken reicht bisweilen, um einen Brand zu verursachen. Diesem Risiko will die Stadt Frankfurt nun begegnen.
Im Norden und Osten Deutschlands sind die Böden schon zu Beginn des Sommers ungewöhnlich trocken. Was machen die Bauern?
Bodenerosion, Dürren und Insektenplagen – ein Problem in Deutschland und auch weltweit. Landwirte verlieren Ernten und müssen sich umstellen. Sie bauen Brunnen, pflanzen widerstandsfähigere Sorten an und suchen nach Alternativen zu Pestiziden.
Die anhaltende Dürre in Deutschland macht der Natur und den Bauern zu schaffen. In Brandenburg erinnern einige Äcker an Wüstengebiete. Nach dem vergangenen Rekordsommer sind die Wasserspeicher in den Bödenimmer noch nicht aufgefüllt.
In Norddeutschland fallen in diesem Jahr viele Feuchtgebiete durch Trockenheit als Neststandorte aus. Weil ihnen das Wasser fehlt, haben die meisten Kraniche nicht mit der Brut begonnen.
Vielerorts in Deutschland regnet es zu wenig. Bayerns Ministerpräsident will langfristig Vorsorge treffen. Dazu gehöre auch eine anderer Umgang mit Wasser.
Durch den Hitzesommer 2018 sehen sich Landwirte und Feuerwehren auch dieses Jahr vor ungewöhnlichen Herausforderungen. Ob sich die Hitze wiederholen wird, bleibt abzuwarten. Trocken ist es aber jetzt schon.
Alle Welt will jetzt eine Wildblumenwiese haben. Der Weg dahin ist mühsamer, als man denkt.
Erst allmählich wird deutlich, wie sehr der „Jahrhundertsommer“ dem deutschen Wald zugesetzt hat. Die Politik will helfen. Doch gegen Käfer, Dürre und Hitze ist der Mensch machtlos. Ein Besuch vor Ort.
Heftige Regenfälle, extreme Trockenheit und die wachsende Bevölkerung erschweren die Wasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet. Mit hohen Investitionen in neue Technik sind die Schwierigkeiten aber nicht zu lösen.
In dem nordhessischen Stausee herrscht im Sommer immer öfter Niedrigwasser. Weil zugunsten der Weser-Schifffahrt Wasser abgelassen wird, liegt die Tourismusbranche auf dem Trockenen.
Die Dürreperiode in Kalifornien hat nach fast 380 Wochen ein Ende. Starke Regenfälle haben den amerikanischen Bundesstaat von der Trockenheit befreit und sogar Wasserreservoirs wieder aufgefüllt.
Keine politische Agenda, kein Geltungsdrang, ein bisschen trocken, aber unkompliziert: Bei seinem Amtsantritt wurde Haldenwang als Gegenentwurf zu Hans-Georg Maaßen präsentiert. Was hat dieser Mann bislang erreicht?
Auch hier sorgen trockene Sommertemperaturen für Dürre und Brände. Die Feuerfront im australischen Bundesstaat ist laut Einsatzkräften 720 Kilometer lang. Meteorologen rechnen damit, dass die Temperaturen zum Wochenende hin noch weiter steigen könnten.
Hitze, Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: In Zentraleuropa gibt es mehr Schadholz als je zuvor. Viele Länder sind betroffen – aber Österreich besonders.
Für die Fährbetreiber am Rhein wird das Niedrigwasser langsam existenzbedrohend. Doch ergiebige Regenfälle sind nicht in Sicht. Jetzt haben sich Politiker für sie eingesetzt.
Der extrem trockene Sommer hat viel Schaden unter den hessischen Landwirten angerichtet. Viele Betriebe fürchten um ihre Existenz.
Erst hat Kalifornien monatelang mit Trockenheit und Waldbränden zu kämpfen. Tausende Menschen verlieren ihre Behausung, nur um jetzt obdachlos dem Regen ausgesetzt zu sein.
Schönheitsfehler und gleichzeitig höhere Preise: Nun bekommen auch die Verbraucher die Folgen der Dürre für den Kartoffelmarkt zu spüren. Leere Regale muss jedoch niemand befürchten.
Die Grundwasserstände vielerorts in Hessen weiter auf dem Niveau der vergangenen Jahre - trotz der anhaltenden Dürre im Sommer. Es gibt auch eine kleine Ausnahme.
So wenig Regen wie dieses Jahr gab es noch nie. Landwirt Axel Dettweiler hat mit schlimmen Verlusten gerechnet, warum sie doch noch mit einem blauen Auge davon gekommen sind, verrät er hier.
Der Ausnahmesommer hat in ganz Deutschland für Trockenheit und Rekordhitze gesorgt. Doch es gibt auch positive Seiten – für Erdbeerliebhaber.
Wer dieses Jahr einen Christbaum kaufen möchte, sollte ein paar Euro mehr dafür einplanen, denn die Preise sind gestiegen. Voll im Trend ist, wer ihn online bestellt.
In Australien häufen sich die Wildunfälle. Kängurus, Emus und andere Tiere kommen immer näher an menschlichen Siedlungen heran, häufig mit tödlichen Folgen. Grund ist die in Teilen des Kontinents schon seit Jahren anhaltende Dürre, wegen der die Tiere immer weitere Strecken auf der Suche nach Futter zurücklegen müssen.
Vater Rhein und sein Niedrigwasser sollen schuld daran sein, dass Benzin, Diesel und Heizöl in Deutschland so teuer sind, obwohl der Rohölpreis fällt. Stimmt das wirklich?
Seit einer Woche hat kein Frachter mehr den Kölner Hafen angelaufen. Kein Wunder: Schließlich ist der Rheinpegel so niedrig wie nie. Auch im Duisburger Hafen wird nur noch wenig verladen. Für die Wirtschaft entlang des Rheins ist das eine Katastrophe.