Unüblich wenig Wasser im Rhein
Weil es in den vergangenen Wochen viel weniger geregnet hat als normalerweise zu dieser Jahreszeit, sind die Pegelstände in deutschen Flüssen stark gesunken. Das verteuert die Schifffahrt.
Weil es in den vergangenen Wochen viel weniger geregnet hat als normalerweise zu dieser Jahreszeit, sind die Pegelstände in deutschen Flüssen stark gesunken. Das verteuert die Schifffahrt.
Seit sechs Wochen hat es nicht geregnet. Viel Sonne und trockene Luft sorgen für eine ungewöhnliche Wetterlage. Kündigt sich da schon ein weiterer Hitzesommer an? Meteorologen warnen vor voreiligen Schlüssen.
Dem Wald in Deutschland geht es schlecht. Genau wie im letzten Jahr macht ihm die anhaltende Trockenheit schwer zu schaffen. Vielerorts hat es seit Wochen nicht mehr richtig geregnet. Schädlinge und übersteigertes Gewinnstreben von Waldbesitzern setzen ihm in Zeiten des Klimawandels zusätzlich extrem zu.
Wieder hat es im April kaum geregnet. Besonders schlimm ist die Lage in Ostdeutschland. Dort bleibt vielen Bauern nur noch eine Not-Ernte. Und um die Wälder steht es noch schlechter.
In Hanau und Wiesbaden sind Feuerwehrleute binnen weniger Stunden zu Einsätzen in nahe Wälder gerufen worden. Dort war es jeweils zu Bränden gekommen. Ein Grund dafür ist klar.
An der deutsch-niederländischen Grenze sind neben zahlreichen Feuerwehrleuten auch zwei Hubschrauber mit Löschtanks im Einsatz. In Polen kämpfen die Einsatzkräfte gegen ein 6000 Hektar großes Feuer in einem Nationalpark.
Wie bereits im 2018 rechnen Bauern in diesem Jahr mit starker Trockenheit und Dürre. Bereits jetzt reiche die Wasserversorgung durch wenig Niederschlag und hohe Verdunstungsraten kaum aus. Das könnte zu großen Verlusten für die Landwirte führen.
Sonnig und warm ist es in Deutschland und schon wieder viel zu trocken. Regen ist nicht in Sicht. Und die Meteorologen machen sich Sorgen, dass es wieder so schlimm kommen könnte wie vor zwei Jahren.
Die anhaltende Trockenheit in Hessen macht den abermals den Wäldern zu schaffen. Der erhoffte Regen am kommenden Osterwochenende dürfte daran wenig ändern.
Die Extremwetterlagen der Vergangenheit haben den deutschen Wäldern stark zugesetzt. Dabei sind noch mehr Bäume zerstört worden als Fachleute zunächst berechnet hatten. Einige Bundesländer sind besonders betroffen.
In der von Dürre betroffenen Region im Süden Australiens hat nach langer Zeit wieder geregnet. Und zwar gleich so viel, dass es viele Flüsse und Bäche über die Ufer traten. Viele Straßen und Häuser wurden überschwemmt
Die große Trockenheit sorgt für einen Staubsturm, der über die Beobachter hinwegrast. In der Hauptstadt Canberra, die im Südosten Australiens liegt, führten schwere Gewitter zu Schäden an Autos, Überflutungen und Straßensperrungen.
Nach der Dürre und den Buschbränden hat der Südosten Australiens nun mit Überschwemmungen zu kämpfen. In einigen Gegenden gab es die stärksten Niederschläge seit fast einem Jahrzehnt.
Rund 200 junge Handwerker erhalten in der Frankfurter Paulskirche ihren Meisterbrief, unter ihnen die Schneiderin Tanja Dürre und der Fahrzeugbaumeister Markus Roßbach. In den Abschluss mussten sie viel investieren – nicht nur finanziell.
Seit Jahren leidet das Land unter einer Dürre. Wegen des Wassermangels sterben viele Tiere. Eine landesweite Untersuchung läuft derzeit.
In Australien gefährden die Herden das bereits knappe Trinkwasser und die Nahrungsvorräte der Ureinwohner. Nun müssen Scharfschützen ran.
Hitze und Trockenheit der vergangenen Sommer haben selbst jenen Baumarten stark zugesetzt, die als widerstandsfähig gegen den Klimawandel gelten. Die Fachleute des Frankfurter Grünflächenamts sind ratlos.
Folgen des Klimawandels: Bundesweit kämpften Waldbesitzer und Forstleute mit den Folgen von Trockenheit und Dürre, so Peter Hauk, Landwirtschaftsminister Baden-Württembergs. Hauk hat nun einen „Notfallplan Wald“ initiiert.
Einst waren die Wilderer ihr größter Feind, jetzt ist es die Dürre: In Zimbabwe und Botswana verenden viele Tiere qualvoll. Um das Schlimmste zu verhindern, sollen einige Tiere nun umgesiedelt werden.
In knapp sieben Wochen ist wieder Weihnachten. In dem ein oder anderen Haushalt wird ein Baum aus hessischen Wäldern stehen. Eine gute Nachricht: Die Preise bleiben stabil. Aber es gibt noch eine.
Die Wald- und Buschbrände in Kalifornien sind kaum unter Kontrolle zu bekommen. Trockenheit und heftige Winde fachen die Flammen immer wieder an. Fast drei Millionen Menschen rund um San Francisco und dem Silicon Valley mussten ohne Strom auskommen.
Seit September sind im Hwange-Nationalpark in Zimbabwe mindestens 55 Elefanten zu Tode gekommen. Die gesamte Region leidet zur Zeit unter Dürre. Die Tiere müssen qualvoll verendet sein.
Die wilden Tiere und das Vieh streiten sich um das bisschen Wasser, was noch da ist. Die Wasserstellen werden immer kleiner und schwerer zu finden.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz schlägt Alarm: Die durch den Klimawandel verursachte Hitze und Trockenheit in Deutschland sowie die massenhafte Vermehrung von Borkenkäfern führen zu einem „Waldsterben“. Sollte sich der Trend bestätigen, drohen dramatische Folgen für den Klimaschutz und die Artenvielfalt.
Bodenerosion, Dürren und Insektenplagen - ein Problem weltweit. Landwirte verlieren Ernten und müssen sich umstellen. Sie bauen Brunnen, pflanzen widerstandsfähigere Sorten an und suchen nach Alternativen zu Pestiziden.
Trockenheit und Dürre schlagen auch auf den Grundwasserstand durch. Eine Umweltexpertin warnt: In Zukunft könne es in einigen Regionen Deutschlands Verteilungskämpfe ums Wasser geben, etwa zwischen Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung.
Im Frühsommer hat die Stadt Frankfurt das Grillen in öffentlichen Parks untersagt – und das Verbot gilt noch immer. Denn an den Gründen hat sich nichts geändert.
Australiens Bauern leiden unter zu wenig Wasser. Viele müssen sich Heu quer durchs Land liefern lassen – oder gar ihr Vieh verkaufen. Doch an den Klimawandel glauben sie nicht.
Angesichts der abermaligen Trockenheit wartet der hessische Bauernverband mit einer überraschenden Nachricht auf. Die Getreideernte liegt über jener des Dürrejahres 2018 – aber auch über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre.
Katastrophen werden intensiver, häufiger und komplexer. Die Vereinten Nationen warnen vor wirtschaftlichen Auswirkungen. Neue Technik aber hilft, um Schlimmeres zu verhindern.
Ausgedehnte Hitzeperioden, extreme Trockenheit und dann wieder anhaltender Starkregen: Forscher untersuchen die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf extreme Wetterlangen und sehen „dringenden Handlungsbedarf“.
Mittlerweile sind laut Behörden etwa 8000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Starke Rauchentwicklung und hoch schlagende Flammen erschweren die Löscharbeiten
Es hat in den vergangenen Tagen zwar geregnet, aber nach der Trockenheit hat das gestressten Bäumen nicht viel gebracht. Bürger können aber selbst auf pfiffige Weise für Abhilfe sorgen.
Die sibirischen Waldbrände wurden lange nicht gelöscht, weil die Machthaber das für ökonomisch unrentabel erklärten. Davon singt auch der Popstar Monetotschka.
Extreme Trockenheit kann manchmal auch gewisse positive Seiten zeigen: Hier in Thailand tauchen durch die Trockenheit die Ruinen eines Tempels wieder auf, der einst, vor rund 20 Jahren, durch einen Damm verschwunden war.
Fast zwei Milliarden Menschen droht inzwischen das Wasser auszugehen, das Risiko Trockenheit steigt. Vor allem im Vergleich zum riesigen Indien steht Deutschland noch gut da.