Schluss mit dem Liebreiz
Weibliche Wut ist ein Tabu, zornige Frauen gelten als inkompetent und wahnsinnig. Das ist ein Problem, denn dieses Gefühl der Wut birgt eine transformative Kraft - die man nutzen kann.
Weibliche Wut ist ein Tabu, zornige Frauen gelten als inkompetent und wahnsinnig. Das ist ein Problem, denn dieses Gefühl der Wut birgt eine transformative Kraft - die man nutzen kann.
Nach Mississippi und Oklahoma hat auch der US-Bundesstaat Florida die Regeln für eine Abtreibung stark verschärft. Der republikanische Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete das neue Gesetz. Es dürfte aber noch vom Supreme Court geprüft werden.
In Oklahoma kann eine Abtreibung in Zukunft mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren sowie einer hohen Geldbuße bestraft werden. Joe Bidens Sprecherin bezeichnete das Gesetz als „verfassungswidrigen Angriff“ auf Frauenrechte.
Das Statistische Bundesamt meldet einen leichten Rückgang der Abtreibungen im vergangenen Jahr. Die Pandemie ist dafür kein Grund.
Die Frankfurter Dezernentinnen Rosemarie Heilig (Die Grünen) und Annette Rinn (FDP) haben mit Unverständnis auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Kassel reagiert, nach der Abtreibungsgegner weiter Mahnwachen vor einer Beratungsstelle von Pro Familia abhalten dürfen.
In Texas sind Abtreibungen nach der sechsten Schwangerschaftswoche verboten worden. Es drohen drakonische Strafen. Nun will auch Idaho die Gesetze drastisch verschärfen.
Das South by Southwest macht restriktive Abtreibungsgesetze zum Thema. Das Technologie-Festival geht damit auf Konfrontationskurs zu seiner texanischen Heimat.
Die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien sind fest entschlossen, das Werbeverbot für Abtreibungen abzuschaffen. Redlich ist ihre Argumentation nicht.
Reißerische und irreführende Werbung sollen verboten bleiben: Sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche sollen hingegen zulässig sein. Der Justizminister will Urteile der Vergangenheit aufheben lassen.
Im konservativen Bundesstaat Florida sollen Schwangerschaftsabbrüche in Zukunft nur noch bis zur 15. Schwangerschaftswoche möglich sein. Nach Texas wäre Florida bereits der zweite Südstaat mit extrem harten Abtreibungsgesetzen.
Bisher waren Schwangerschaftsabbrüche nur in bestimmten Fällen erlaubt gewesen, etwa nach einer Vergewaltigung. Viele Frauen trieben daher heimlich ab.
Frauen in Ecuador dürfen künftig legal abtreiben. Aber nur, wenn sie vergewaltigt wurden oder ihr Leben in Gefahr ist.
In dem südamerikanischen Land sind Abtreibungen unter allen Umständen verboten. Eine Frau durfte nun nach gut zehn Jahren Haft das Gefängnis verlassen.
Liberale und Linke setzen sich in den Niederlanden durch: Die Bedenkzeit von fünf Tagen bei Abtreibungen soll fallen, Hausärzte sollen künftig Abtreibungspillen verschreiben dürfen.
Unions-Politikerinnen sind empört über ein Video von FDP-Abgeordneten. Diese haben die Abschaffung des Paragrafen 219a mit einem Tanz gefeiert. Eine von ihnen macht nun einen Rückzieher.
Die Familie der Verstorbenen erhebt schwere Vorwürfe gegen die behandelnden Ärzte: Mit einem Schwangerschaftsabbruch hätte das Leben der dreifachen Mutter gerettet werden können – die Ärzte hätten den Eingriff jedoch nicht gewagt.
Mehr als jede fünfte Abtreibung in Illinois entfiel im Jahr 2020 auf Frauen, die nicht in dem US-Bundesstaat wohnen. Beobachter sehen die Ursache für diese Entwicklung in den restriktiven Gesetzen der Nachbarstaaten.
Ein syrischer Geheimdienstmitarbeiter kommt als Flüchtling nach Deutschland - und muss sich hier vor Gericht verantworten. In dem ersten Prozess zur syrischen Staatsfolter überhaupt.
Während die Impfung zu einer Großgefahr aufgebauscht wird, ist der erhebliche Eingriff zur Beendigung des Lebens zur stillen Routine geworden. Das hat Folgen.
Die Ampelkoalition will das Werbeverbot für Abtreibungen abschaffen. Die CDU ist strikt dagegen, denn so könne künftig frei in jeder S-Bahn für Schwangerschaftsabbrüche geworben werden, heißt es von der Opposition.
Die Vorsitzende des Rechtsausschusses Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) kritisiert, dass die Ampel das Verbot der Werbung für Abtreibungen streichen will. Ein Gespräch über die Rechte von Müttern und den Schutz des ungeborenen Lebens.
Weil Donald Trump konservative Richter ernannt hat, könnten Abtreibungen in Amerika bald wieder verboten sein. Manche sehen dadurch auch das allgemeine Recht auf Privatsphäre bedroht.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat der Ampelkoalition vorgeworfen, den Schutz des Lebens schwächen zu wollen. Die geplanten Änderungen der Abtreibungsgesetzgebung seien weder modern noch fortschrittlich, so Georg Bätzing.
Texas hat einen rasanten Aufschwung hinter sich, der Südstaat galt manchen schon als das neue Silicon Valley. Aber nun setzt die texanische Regierung diesen Erfolg wieder aufs Spiel.
Abtreibung zählt in den USA seit Jahren zu den umstrittensten politischen Themen und beschäftigt immer wieder die Gerichte. Einen Fall aus Mississippi könnte der Oberste Gerichtshof nun zum Anlass dafür nehmen, seine bisherige abtreibungsfreundliche Rechtsprechung zu ändern.
Angesichts der verschärften Abtreibungsgesetze in Teilen des Landes bereitet Kalifornien sich auf einen Zustrom von Frauen vor, die abtreiben wollen. Der Gouverneur will auch Frauen aus anderen Bundesstaaten unterstützen.
Seit dem 1. September gilt im konservativ regierten Bundesstaat Texas das strengste Abtreibungsgesetz der USA. Nun hat der Oberste Gerichtshof die Klagen von Abtreibungskliniken für zulässig erklärt.
Am Mittwoch verhandelt der Supreme Court über das Abtreibungsgesetz von Mississippi. Viele Amerikaner fürchten um das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. Eine Entscheidung wird es im nächsten Jahr geben.
Die Zeichnerin Julia Zejn zeigt Schwangerschaftsabbrüche so, wie viele Frauen sie empfinden: Als Entscheidung, die nicht leichtfertig getroffen wird, aber mit der sie im Reinen sind.
In Polen sind Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die neuen Abtreibungsregeln zu demonstrieren. Sie geben ihnen die Schuld am Tod einer jungen, schwangeren Frau.
Nach dem Tod einer Schwangeren haben zehntausende Menschen in ganz Polen gegen das rigide Abtreibungsrecht in ihrem Land protestiert. Sie ist nach Angaben von Frauenrechtsgruppen das erste Opfer des seit einem Jahr geltenden nahezu vollständigen Abtreibungsverbotes.
Laut Aktivisten ist eine 30 Jahre alte Schwangere das erste Todesopfer der rigiden Abtreibungspolitik in Polen geworden. Seit einem Jahr dürfen in dem Land die meisten lebensbedrohlichen Schwangerschaften nicht mehr abgebrochen worden.
Das sogenannte Herzschlag-Gesetz in Texas verbietet Abtreibungen in der Regel nach der sechsten Schwangerschaftswoche. Nun hat der Oberste Gerichtshof in Washington angedeutet, dass gegen das neue Gesetz geklagt werden kann.
Die US-Bischöfe wollten katholischen Politikern, die nicht für ein Verbot der Abtreibung eintreten, die Kommunion verweigern. Das zielt auf Präsident Joe Biden.
Weil sie angab, während der Schwangerschaft Drogen konsumiert zu haben, wurde eine Frau in Oklahoma nach einer Fehlgeburt festgenommen und verurteilt. Das Urteil heizt die Kontroverse über Abtreibungen an.
Deutschland diskutiert über Auffrischungsimpfungen, CDU und SPD über ihr höchstes Parteiamt. Der Supreme Court beschäftigt sich mit dem Abtreibungsrecht in Texas. Und in Glasgow geht es um die Zukunft des Planeten. Der F.A.Z.-Newsletter.