Brandmauer geht vor Reform des Abtreibungsrechts
Der Gruppenantrag zur Abschaffung des Paragrafen 218 scheitert im Rechtsausschuss. Auch, weil Rot-Grün-Rot es nicht auf die Stimmen der AfD ankommen lassen wollte. So lief die Beratung.
Der Gruppenantrag zur Abschaffung des Paragrafen 218 scheitert im Rechtsausschuss. Auch, weil Rot-Grün-Rot es nicht auf die Stimmen der AfD ankommen lassen wollte. So lief die Beratung.
Viele Neuerungen der Ampelkoalition möchte die Union wieder abschaffen. Es geht um einen anderen Blick auf die Gesellschaft. Doch das könnte schwierig werden.
Was bis zum Zusammenbruch der Ampel nicht gelang, soll wenige Tage vor der Bundestagswahl nachgeholt werden. Die Folgen wären fatal, und das in vielerlei Hinsicht.
Reproduktive Selbstbestimmung über alles? Im Rechtsausschuss des Bundestags wollen SPD und Grüne es ein letztes Mal wissen. Mit ungewissem Ausgang.
Jährlich demonstrieren zehntausende Menschen beim „Marsch für das Leben“ gegen Abtreibungen. US-Präsident Trump hat nun mit einem neuen Dekret den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen weiter eingeschränkt.
Der Schwangeren hilft es nicht, wenn sie mit Gefängnis bedroht wird. Karlsruhe kann eine Pflicht zur Kriminalisierung von Schwangeren mit guten Gründen verneinen.
Die Biden-Regierung hatte eine Website eingerichtet, die Frauen über den Zugang zu Abtreibungen informierte. Kurz nach Trumps Amtsantritt ist diese nicht mehr aufrufbar.
Schwangerschaftsabbruch ist ein hochsensibles Thema, auch in der deutschen Politik. Im Bundestag geht es um Stigmatisierung und ärztliche Versorgung – aber nicht nur.
Frankreich braucht eine neue Regierung. Russlands Außenminister kommt erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs in die EU. Und Fußballfans erfahren, welche TV-Sender in der kommenden Saison zum Zug kommen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Was uns die Pränatalmedizin über den ungeborenen Menschen lehrt und was daraus für das Recht des Schwangerschaftsabbruchs folgt.
Statt häusliche Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, sie im öffentlichen Raum zu schützen und berufstätigen Müttern zu helfen hat die Ampel-Regierung sich an einer feministischen Außenpolitik abgearbeitet.
SPD und Grüne wollen auf den letzten Metern der Legislaturperiode noch Zeichen setzten: Rechtmäßigkeit von Abtreibungen ist ihnen wichtiger als so einiges andere. Die AfD reibt sich schon die Hände.
Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland rechtswidrig – werden in den ersten drei Monaten aber nicht geahndet. Das will eine Gruppe von Abgeordneten aus mehreren Fraktionen nun ändern.
In zehn Bundesstaaten haben die Wähler auch über das Abtreibungsrecht entschieden. In den meisten Fällen waren sie dafür – sogar in einigen roten Staaten.
In zehn Bundesstaaten haben die Bürger auch über das Abtreibungsrecht abgestimmt – in den meisten Fällen dafür. Wohin geht der Trend seit der Entscheidung des Supreme Court?
Emma Bonino gilt als Vorkämpferin für das Recht auf Abtreibung, der Papst lehnt den Eingriff entschieden ab. Nun hat er sie trotzdem nach einem Klinikaufenthalt besucht – und als „Beispiel für Freiheit“ gepriesen.
Vor der Wahl fiel der Republikaner Mark Robinson mit umstrittenen Äußerungen auf. Nun hat er die Gouverneurswahl in North Carolina verloren. In Florida scheitert ein Referendum für liberale Abtreibungsrechte.
Die Ampelkoalition hat die Debatte über Reproduktionsrechte der Frau neu entfacht. Eine pauschale Forderung nach weiblicher Selbstbestimmung wird der Regelungskomplexität der Fortpflanzungsmedizin jedoch nicht gerecht.
Der Landwirtschaftsminister spricht über den Zustand des Waldes. Die SPD präsentiert ihren neuen Generalsekretär. Und Melania Trump veröffentlicht ihre Memoiren. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Donald Trumps Frau Melania stellt sich beim heiklen Thema Abtreibung kurz vor der Wahl offen gegen den Republikaner. Dabei hat sie sich ansonsten weitgehend aus dem Wahlkampf herausgehalten.
Für oder gegen legale Schwangerschaftsabbrüche: Trump dreht Loopings und könnte damit seine Stammwähler vergraulen. Wir liefern Hintergründe zum emotionalsten Thema des US-Wahlkampfs.
Neues Abtreibungsrecht? +++ Energiewende +++ Das neue Buch von Thilo Sarrazin
Der Papst will den früheren belgischen König Baudouin seligsprechen, weil der sich gegen Schwangerschaftsabbrüche stemmte. Nicht nur damit zieht er Kritik auf sich während er Belgien besucht.
Die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hält die bisherige Regelung für Abtreibungen für „ausgewogen“. Sie stellt sich gegen die Vorschläge einer Regierungskommission zur Neuregelung.
Harris erinnert Trump daran, dass sie nicht Joe Biden ist. Dieser kommt immer wieder auf die Migration zu sprechen. Und irgendwann wird es grundsätzlich: Weltuntergangsstimmung prallt auf Aufbruch.
Donald Trump bezeichnet die Demokraten als radikal, wenn es um Abtreibung geht. Kamala Harris bezichtigt ihn der Lüge – und weist ihm die Verantwortung für die gegenwärtige Lage vieler Frauen zu.
„Ich wollte keine Mutter werden, zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht“, schreibt Stefanie Giesinger auf Instagram. Die Suche nach Informationen beschreibt sie als „herausfordernd“, die Zeit nach dem Abbruch als „dunkles Loch“.
In Amerika beginnt die heiße Wahlkampfphase: Das Harris-Lager warnt vor Übermut. Trump sorgt sich um weibliche Wählerstimmen und sendet widersprüchliche Botschaften.
Der Streit über den Schwangerschaftsabbruch wird mit hohen Einsätzen ausgetragen. Den einen geht reproduktive Selbstbestimmung über alles, andere halten es mit der Menschenwürde des Embryos. Kann es einen Ausgleich geben? Ein Gastbeitrag.
Vor dem Parlament in Warschau haben Hunderte Demonstranten für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts protestiert. Anlass ist die Ablehnung eines Gesetzesentwurfs, der die Hilfe bei Abtreibungen straflos machen sollte.
Die Opposition konnte die Zusammensetzung der Abtreibungskommission nicht beeinflussen. Streit gibt es in dem regierungsnahen Gremium dennoch. Im Fokus steht die Beobachtungspflicht des Gesetzgebers.
Arztpraxen und Krankenhäuser, die Abtreibungen vornehmen, müssen dies dem Statistischen Bundesamt melden. Aber was sich aus dieser Statistik ablesen lässt, ist strittig.
Das wirtschaftspolitische Parteiprogramm der Republikaner ist ganz auf ihren Kandidaten zugeschnitten und gespickt mit großen Versprechungen. Die Wirkung der geplanten Handelspolitik ist jedoch umstritten.
Beleidigungen sind jetzt schon strafbar. Soll man für die Hamas, für Putin und für alles mögliche demonstrieren dürfen, aber nicht für das ungeborene Leben?
Wer eine Schwangerschaft abbrechen will, muss sich in Deutschland beraten lassen – und ist vor den Beratungsstellen öfter Anfeindungen ausgesetzt. Diese sollen nun härter bestraft werden.
Mitte April legte eine Expertenkommission Empfehlungen zum Umgang mit Abtreibungen vor. Nun hat sich die SPD für eine Legalisierung ausgesprochen. Die FDP tritt dem entgegen.