Kommission für legale Abtreibung bis zur zwölften Woche
Die Ampel hat versprochen, sich mit dem rechtlichen Status von Schwangerschaftsabbrüchen zu befassen. Dafür setzte sie eine Kommission ein. Die legt nun Empfehlungen vor.
Die Ampel hat versprochen, sich mit dem rechtlichen Status von Schwangerschaftsabbrüchen zu befassen. Dafür setzte sie eine Kommission ein. Die legt nun Empfehlungen vor.
Nach Monaten des Schweigens spricht Donald Trump in einem Video das Thema Abtreibungen an. Dabei windet er sich um eine klare Positionierung – und macht lieber mit Fake News gegen die Demokraten Stimmung.
Der Vatikan hat 13 „schwere Verstöße“ gegen die Menschenwürde aufgelistet. Abtreibung steht dabei an siebter Stelle. Auch Leihmutterschaft wird verurteilt. Bei Geschlechtsumwandlungen wird der Ton moderater.
Russlands Bevölkerung schrumpft seit Langem, der Krieg gegen die Ukraine verschärft das Problem. Nun soll die Geburtenrate steigen – auch durch weniger Abtreibungen.
Nach einer tragischen Verwechslung entschuldigt sich ein Prager Krankenhaus bei einer Frau für eine irrtümlich vorgenommene Abtreibung und gibt erste Untersuchungsergebnisse des Vorfalls bekannt.
In der amerikanischen Abtreibungsdebatte geht es nicht mehr um medizinische und moralische Fragen. Es geht um politisches Kalkül – besonders im Wahljahr.
Eine schwangere Frau wollte eine Routinekontrolle ihrer Schwangerschaft machen und wurde mit einer anderen Patientin verwechselt – welche zu einer Abtreibung gekommen war.
„Bauchgefühl“ zeigt, was es bedeutet, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Die Serie bei ZDFneo macht es sich und den Zuschauern nicht leicht. Darin liegt ihre Qualität.
Die beiden Kammern des französischen Parlaments haben die „Freiheit zum Schwangerschaftsabbruch“ in die Verfassung eingefügt. Sie sollte nicht mit einem Grundrecht verwechselt werden.
Erst spät steht in Frankreich mit Yaël Braun-Pivet eine Frau an der Spitze des Parlaments. Zum Weltfrauentag lud sie am Mittwoch und Donnerstag 30 Parlamentspräsidentinnen nach Paris ein. Auch Bärbel Bas reiste an.
Mit der Aufnahme des Rechtes auf Abtreibung in die Verfassung sieht sich Frankreich wieder einmal als „Heimat der Menschenrechte“ – und wappnet sich für dunkle Zeiten.
Präsident Macron würdigt die Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung als „universelle Botschaft“. Auch auf EU-Ebene will Paris dafür eintreten.
Präsident Macron würdigt die Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung als „universelle Botschaft“. Er nennt sie „Frankreichs Stolz“. Auch auf EU-Ebene will sich Paris dafür einsetzen.
Hier Aufklärung, da Dunkelmänner? Warum die Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die französische Verfassung ein fatales Signal ist.
Der französische Premierminister Gabriel Attal bezeichnete die Entscheidung als „erfolgreichen Abschluss eines langen Kampfes“. 72 Abgeordnete stimmten gegen die Verfassungsänderung, 780 dafür.
Die Veröffentlichung von Britney Spears’ Autobiographie hat den Streit zwischen ihr und ihrem Exfreund neu entfacht. Auf Entschuldigungen will Justin Timberlake nicht eingehen. Jetzt steht sogar ein möglicher Gerichtsstreit im Raum.
Oft versuchen sie, selbst abzutreiben: In den vierzehn US-Bundesstaaten mit Abtreibungsverbot gibt es laut einer Studie 65.000 Frauen, die bis Anfang des Jahres durch Vergewaltigung schwanger wurden.
Schwangerschaftsabbrüche und Vergewaltigung: Die katalanische Fotografin Laia Abril widmet sich in einem dokumentarischen Langzeitprojekt den Dimensionen von Gewalt gegenüber Frauen.
Ein Abgeordneter der rechtsnationalen Lega hat eine Anti-Abtreibungskonferenz im italienischen Parlament zugelassen. Damit hat er die Debatte über die Rechtslage neu angefacht.
Demonstrationen mit Bildern abgetriebener Föten und Gebeten vor Abtreibungspraxen soll es bald nicht mehr geben. Die Bundesregierung befasst sich an diesem Mittwoch mit einem Gesetzentwurf zur Gehsteigbelästigung.
Im Wahlkampf machen die Demokraten Donald Trump für die in vielen Staaten geltenden Abtreibungsverbote verantwortlich. Kamala Harris spricht von „Extremisten“, die in den USA „die Zeit zurückdrehen“ wollten.
Die Darstellungen von Abtreibung in den Medien werden von Bildern verzweifelter, leidender Frauen bestimmt. Die Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin Franzis Kabisch erklärt, wie sich dieses Motiv etabliert hat.
Schwangerschaftsabbrüche sollen verpflichtender Bestandteil der Medizinerausbildung werden. Viele Universitäten haben das Thema schon im Curriculum. Studentischen Aktivisten reicht das nicht.
Der Fötus der Schwangeren hat wegen einer Chromosomenstörung keine Überlebenschance. Auch ihre Gesundheit verschlechtert sich zunehmend. Dennoch verbot der Oberste Gerichtshof in Texas der Frau einen Abbruch.
Die Amerikanerin Hadley Duvall wurde über zehn Jahre von ihrem Stiefvater missbraucht. Mit zwölf war sie schwanger. Heute kämpft sie gegen eines der strengsten Abtreibungsverbote der USA – und beeinflusste sogar die Wahl in Kentucky.
Die katholischen Bischöfe wenden sich gegen die Vorschläge von evangelischer Kirche und Diakonie. In einer Stellungnahme werben sie dafür, die derzeitige Beratungsregelung beizubehalten.
Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung+++ Schwangerschaftsabbruch +++ zwei Lesermeinungen zu der Buchrezension „Nicht einen Schritt weiter nach Osten“
Der EKD-Rat sieht sich gedrängt, seine neue Position zum Schwangerschaftsabbruch zu überdenken. Ein liberalerer Kurs stößt in der Synode auf erheblichen Widerspruch.
Die Evangelische Kirche in Deutschland will den Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren, lehnt ihn ethisch aber weiter ab. Das ist widersprüchlich, meint der Theologe Ulrich Körtner. Ein Gastbeitrag.
Der württembergische Bischof Ernst-Wilhelm Gohl stellt sich offen gegen EKD-Rat und kritisiert dessen Vorschlag, Abbrüche teils außerhalb des Strafrechts zu regeln. Durch den Vorstoß seien „Irritationen“ entstanden.
Frankreichs Präsident Macron will die Freiheit der Frauen schützen. Das Recht auf Abtreibung soll Verfassungsrang bekommen. Ein von der französischen Linken angestrebtes Referendum wird damit vereitelt.
Die Stellungnahmen von EKD und Diakonie für eine Legalisierung der Abtreibung bis zur 22. Woche sind frei vom Anspruch einer an theologisch-ethische Diskurse anknüpfenden Pragmatik. Nicht einmal das Wort Gott braucht es noch.
Nach dem Rat der Evangelischen Kirche geht auch die Diakonie auf maximale Distanz zu der geltenden Rechtslage. Uneins sind sie sich in der Frage, ob Frauen vor einem Abbruch Beratungen in Anspruch nehmen müssen.
Es gibt innerkirchlichen Widerspruch gegen den Vorschlag der EKD, Schwangerschaftsabbrüche künftig teils außerhalb des Strafrechts zu regeln. Der Plan bereite ihm „große Sorge“, sagt der CDU-Abgeordnete Thomas Rachel.
Der Schwangerschaftsabbruch soll „außerhalb des Strafgesetzbuchs“ geregelt werden. Wie könnte das aussehen? Ein Papier des Juristinnenbundes gibt Aufschluss.
Die EKD will Schwangerschaftsabbrüche künftig mit abgestuften Schutzfristen regeln. Bis zur 12. Woche sollen Abbrüche erlaubt sein. Die Beratungspflicht soll dagegen bleiben.