Fast 30.000 Abtreibungen im ersten Jahresviertel
Im ersten Quartal 2024 wurden in Deutschland 28.200 Abtreibungen gemeldet. Ein Großteil der Frauen ist jünger als 35 Jahre. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahresquartal abermals gestiegen.
Im ersten Quartal 2024 wurden in Deutschland 28.200 Abtreibungen gemeldet. Ein Großteil der Frauen ist jünger als 35 Jahre. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahresquartal abermals gestiegen.
Abtreibung wird im Abschlusskommuniqué der G 7 wohl auf Betreiben der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nicht mehr ausdrücklich erwähnt. Bei dem Thema zeigen die Staaten deutliche Differenzen.
Schwangerschaftsabbrüche sollen nach dem Willen konservativer Abgeordneter in bestimmten Fällen als Mord gelten. Gegner des Gesetzentwurfs wollen mindestens Ausnahmen für Vergewaltigungsopfer.
Der konservativ dominierte Oberste Gerichtshof der USA widerspricht Urteilen aus Texas. Gerichte seien nicht der richtige Ort, den Zugang zu Abtreibungspillen einzuschränken. Senatoren streiten derweil über künstliche Befruchtung.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat den breiten Zugang zur gängigsten Abtreibungspille des Landes bestätigt. Die Kläger hätten „ernst zu nehmende moralische“ Einwände, seien jedoch nicht persönlich betroffen.
Gouverneur Gavin Newsom hat ein Gesetz unterzeichnet, das es Ärzten aus Arizona ermöglicht, Abtreibungen im Nachbarstaat vorzunehmen. Im April hatte das Oberste Gericht in Arizona beschlossen, ein Abtreibungsverbot für verfassungsgemäß zu erklären.
Es gibt Themen, zu denen Donald Trump lieber schweigen würde – zum Beispiel Abtreibung und Verhütung. Doch das lassen die Demokraten dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten nicht durchgehen.
In Arizona sollte ein Atreibungsverbot aus dem 19. Jahrhundert wiedereingeführt werden. Nun stimmte nach dem Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates auch der Senat dagegen.
Die Abgeordneten von Arizona haben eine Rückkehr zu einem Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1864 verhindert. Nach dem Repräsentantenhaus stimmt am Mittwoch auch der Senat für die Aufhebung des Gesetzes.
Den Italienerinnen seien unter anderem die Herztöne des Fötus vorgespielt worden. Außerdem hätten ihnen sogenannte Lebensschutzorganisationen Geld angeboten, sollten sie ihre Schwangerschaft fortführen.
Im US-Bundesstaat Arizona sind Abtreibungen durch ein 160 Jahre altes Gesetz nahezu komplett verboten. Jetzt steht das Verbot auf der Kippe.
2023 haben sich in Deutschland mehr Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden als im Vorjahr. Eine konkrete Ursache kann das Statistische Bundesamt anhand der Daten aber nicht erkennen.
Alle Parteien der jetzigen Regierung haben im Wahlkampf eine Liberalisierung des von der PiS radikal verschärften Abtreibungsrechts versprochen. Aber sie sind uneins, wie weit sie gehen soll.
Der Kampf für und gegen Abtreibung verläuft häufig zwischen Progressiven und Konservativen. Beide Lager übersehen dabei oft die andere Seite.
Eine Expertenkommission empfiehlt, den Schwangerschaftsabbruch zu legalisieren. Die Beratung von ungewollt Schwangeren würde sie gerne beibehalten. Was ein Berater von Pro Familia dazu sagt.
Die Regierung von Giorgia Meloni will das Abtreibungsgesetz ändern: Künftig sollen auch Lebensschutzorganisationen an Beratungsgesprächen für Frauen beteiligt werden können. Nicht nur die italienische Opposition lehnt das ab.
In der Abtreibungsfrage droht eine verfassungswidrige Grenzverschiebung, die Empfehlungen aus dem Bericht zur Neuregelung von Schwangerschaftsabbruch und Leihmutterschaft überzeugen nicht alle.
Eine Expertenkommission hat den Bericht zur Reform des Abtreibungsrechts vorgestellt und stößt auf heftige Kritik. Die Medizinethikerin Christiane Woopen erläutert die Empfehlung, CSU-Politikern Dorothee Bär lehnt sie ab.
Ein Expertenrat gibt Empfehlungen zum Umgang mit Abtreibungen. In der Ampel zeichnen sich Diskrepanzen ab. Gewarnt wird vor Debatten wie in den USA.
Die Ampel hat bestellt, die Kommission hat geliefert. Doch eine Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs liefe dem Grundgesetz zuwider – mit weitreichenden Folgen.
Eine Kommission der Ampelregierung fordert die Legalisierung von Abtreibungen. Diese soll bis zur 22. Schwangerschaftswoche möglich sein. Das Bundesverfassungsgericht hat restriktivere Regelungen bereits zweimal für verfassungswidrig erklärt. Das dürfte auch diesmal gelten.
Die Kommission der Bundesregierung empfiehlt eine Änderung des Abtreibungsrechts in Deutschland. Die Bundesregierung möchte nun in Ruhe darüber diskutieren.
Eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission betrachtet den Paragrafen 218a als nicht haltbar. Sie fordern, dass Abtreibungen in Deutschland teilweise legalisiert werden sollen. Derzeit gelten Abtreibungen als grundsätzlich illegal, werden aber unter bestimmten Voraussetzungen nicht strafrechtlich verfolgt.
Sind die Regeln in Deutschland zu Abtreibung und Fortpflanzungsmedizin noch zeitgemäß? Das festzustellen sollte Aufgabe des Bundestags sein, weniger der Bundesregierung.
Die Kommission der Bundesregierung hat ihre Empfehlungen zu den Themen Schwangerschaftsabbruch, Eizellspende und Leihmutterschaft vorgestellt. Was steht in dem Papier?
Israel wappnet sich für einen Vergeltungsschlag nach dem iranischen Großangriff. In New York beginnt der Prozess gegen Donald Trump. Und die Bundesliga hat einen neuen Meister. Der F.A.Z.-Frühdenker.
An diesem Montag stellt eine Kommission ihren Bericht zur Strafbarkeit von Abtreibungen vor. Die Experten wollen offenbar eine Liberalisierung empfehlen. Die CDU warnt: Ungeborenes Leben werde „völlig schutzlos“ gestellt.
In München haben Gegner und Befürworter eines Rechts auf Abtreibung demonstriert. Sie treffen aufeinander, kommen aber nicht zusammen – und nicht auf alle wird in gleichem Maße Rücksicht genommen.
Oft müssen ungewollt Schwangere weit fahren, um Hilfsangebote zu erreichen. Schon allein an Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zu kommen ist schwierig. Wissenschaftler fordern, den Zugang zu Ärzten und Beratung zu erleichtern.
Ein 160 Jahre altes Anti-Abtreibungs-Gesetz aus Arizona legt offen, wie sehr sich die Republikaner im Streit über Schwangerschaftsabbrüche verrannt haben. Plötzlich wirkt sogar Donald Trump gemäßigt.
Demonstrationen von Abtreibungsgegnern vor Beratungsstellen, Arztpraxen und Kliniken sollen in Zukunft erschwert werden. Im Bundestag wirft die Opposition der Ampel vor, das sei nur ein Schritt auf dem Weg zur Legalisierung von Abtreibungen.
Eine Studie schaut sich erstmals den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in ganz Deutschland an. Demnach leben viereinhalb Millionen Menschen außerhalb einer angemessenen Erreichbarkeit zum nächsten Angebot.
Ein Gericht des US-Bundesstaates Arizona hat ein 160 Jahre altes Abtreibungsverbot für wieder gültig erklärt. US-Präsident Joe Biden verurteilt die Gerichtsentscheidung umgehend. Er wirft den Republikanern vor, „Frauen die Freiheit wegnehmen“ zu wollen.
Die europäischen Grünen lehnen den EU-Asylkompromiss ab – eine Mehrheit dafür dürfte es dennoch geben. Das Sondervermögen ist schon fast vollständig verplant. Und Muslime feiern – überschattet vom Krieg in Gaza – das Ende des Ramadan. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Oberste Gericht von Arizona hat entschieden, dass ein 160 Jahre altes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in dem Bundesstaat in Kraft treten kann. US-Präsident Joe Biden übt scharfe Kritik an dem Urteil.
Eigentlich sollte der Abschlussbericht der Kommission zur Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs erst Mitte April veröffentlicht werden.