Europäisches Geld, damit Polinnen abtreiben können
Die EU-Kommission erlaubt, dass mit europäischem Geld Frauen die Abtreibung in anderen EU-Ländern ermöglicht wird. Die EVP warnt vor den Folgen.
Mit der Kultur- und Medizinhistorikerin Anna Bergmann beantworten wir in dieser Folge die Fragen unserer Hörerinnen und Hörer.
Die EU-Kommission erlaubt, dass mit europäischem Geld Frauen die Abtreibung in anderen EU-Ländern ermöglicht wird. Die EVP warnt vor den Folgen.
1971 erschüttert die Aktion „Wir haben abgetrieben.“ die Bundesrepublik. Im Gespräch mit der Initiatorin Alice Schwarzer blickt der Podcast auf fünf Jahrzehnte Debatte um den § 218 – und auf die Frage, was sich wirklich verändert hat.
Ein christliches Krankenhaus hat seinem Chefarzt Abtreibungen untersagt. Ein Gericht urteilt nun, dass die Weisung gilt – allerdings nicht für die Nebentätigkeit des Gynäkologen.
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist Geschichte. Merz sucht Energieallianzen in Qatar. Und: Bekommt ein Chefarzt im Streit um Abtreibungen in der zweiten Instanz recht? Der F.A.Z. Frühdenker.
Seit mehr als fünf Jahrzehnten entzünden sich an Paragraph 218 StGB immer neue Konflikte. Aber der Diskursrahmen hat sich mittlerweile gründlich verzogen.
Abtreibung bleibt ein rechtliches und moralisches Dilemma. Der Zonta-Club Frankfurt diskutiert darüber mit Experten: Ist die Androhung von Strafe noch zeitgemäß?
Das Arbeitsgericht Hamm hat entschieden: Ein kirchliches Krankenhaus darf einem Chefarzt untersagen, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen – auch in seiner Privatpraxis. Das Urteil überzeugt jedoch nicht vollends.
Die Journalistin Sophie Gilbert sammelt Material für einen Abriss der Popkultur der Nullerjahre und zeigt überraschende Parallelen zu aktuellen Debatten.
Eine hirntote Schwangere wurde in den USA künstlich am Leben erhalten, um ihr Kind auszutragen. Viele sahen in dem Vorgang eine Folge neuer Abtreibungsgesetze – juristisch betrachtet ist das ein Irrtum.
Abtreibungsdebatte +++ Causa Brosius-Gerster
Nach dem Rückzug von Frauke Brosius-Gersdorf geht die Debatte über die Zukunft der Richterwahl weiter. Die Rechtsprofessoren Horst Dreier und Christian Hillgruber führen ein Streitgespräch zum Schwangerschaftsabbruch.
Eine Studie zu Schwangerschaftsabbrüchen zeigt: Der Eingriff ist in Deutschland zum Teil mit hohen Hürden verbunden. Auch die medizinische Versorgung ist in einigen Regionen lückenhaft.
Menschenwürde und Lebensrecht: Die Rechtsphilosophen Horst Dreier und Christian Hillgruber führen ein Streitgespräch über die juristischen und ethischen Widersprüche beim Schwangerschaftsabbruch.
Der Fall des Lippstädter Gynäkologen Joachim Volz schlug hohe Wellen. Am Freitag entschied das Arbeitsgericht, dass ihm sein Arbeitgeber per Weisung verbieten kann, Abtreibungen vorzunehmen.
Streit über Abtreibungen +++ Der Fall Brosius-Gersdorf +++ Künstliche Intelligenz +++ Elend der Deutschen Bahn +++ Qualität der F.A.Z. +++ Karikatur vom 2. August
Frauke Brosius-Gersdorf verzichtet auf die Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht. Gegen die Unionsfraktion erhebt sie schwere Vorwürfe.
Wer meint, Schwarz-Rot habe im Koalitionsvertrag eine Abschaffung des § 218 StGB vereinbart, verkennt die Bedeutung des Verfassungsrechts. Die Kostenübernahme für Abtreibungen zahlungsfähiger Frauen ist keine Aufgabe der Solidargemeinschaft.
Die Auseinandersetzung um Frauke Brosius-Gersdorf ist ein trauriges Lehrstück über den Umgang der Politik mit Wissenschaft. Anspruchsvolle Fragen von Menschenwürde und Lebensrecht werden auf intellektuell bescheidene Radikalpositionen reduziert.
Nach der Debatte um Frauke Brosius-Gersdorf streitet Deutschland wieder über Abtreibungen – und deren widersprüchliche Regelungen. Sind die für den gesellschaftlichen Frieden in Kauf zu nehmen?
Hat ein Fötus schwere Fehlbildungen, ist ein medizinisch indizierter Schwangerschaftsabbruch erlaubt. Dem Gynäkologen Joachim Volz ist das untersagt, seit die Klinik mit einem katholischen Krankenhaus fusioniert hat. Er wehrt sich.
Aus Sicht von Frauke Brosius-Gersdorf steht Paragraph 218 der Umsetzung des Regierungsprogramms im Weg. Ein Auftragsgutachten der Union, das der F.A.Z. vorliegt, kommt zu einem anderen Schluss.
Infolge der gescheiterten Verfassungsrichterwahl streiten Union und SPD nun über eine Stelle im Koalitionsvertrag zu Abtreibungen. Wie könnte der Konflikt gelöst werden?
Frauke Brosius-Gersdorfs Ansichten zur Menschenwürde werden von Unionsabgeordneten herangezogen, um ihre Eignung als Verfassungsrichterin infrage zu stellen. Welche juristische Debatte steht dahinter?
Frauke Brosius-Gersdorf veröffentlicht eine Erklärung – und wehrt sich gegen die Berichterstattung über sie. Einige Medien hätten damit ihre Wahl zur Verfassungsrichterin verhindern wollen.
Vor der Wahl der neuen Richter für das Verfassungsgericht verteidigt CSU-Landesgruppenchef Hoffmann die SPD-Kandidatin. Dabei setzt er andere juristische Schwerpunkte als ein prominenter Parteifreund.
In Niederbayern gibt es kaum Möglichkeiten für einen Schwangerschaftsabbruch. Hausärztin Margit Kollmer geht einen unkonventionellen Weg und bietet medikamentöse Abbrüche an.
Adriana Smiths Geschichte zeigt die Auswüchse strenger Abtreibungsgesetze in den USA: Die Schwangere wurde trotz Hirntod vier Monate am Leben erhalten – ohne Mitspracherecht der Familie. Jetzt kam ihr Baby auf die Welt.
Schwangerschaftsabbrüche in Großbritannien sind zwar illegal, aber bei Einhalten einer Frist bleiben sie straflos. Diese Frist soll für Frauen, die abtreiben, nun zumindest in England komplett entfallen.
Abtreibungen sind rechtswidrig, aber in den ersten zwölf Wochen straffrei. Die deutsche Ärzteschaft will das Strafrecht ändern – und findet politische Unterstützung.
Die Regeln für eine Abtreibung sind im US-Bundesstaat Georgia besonders streng. Eine Klinik hält deshalb eine schwangere Frau künstlich am Leben, die seit Monaten hirntot ist.
Im vergangenen Jahr haben mehr als 100.000 Frauen Abtreibungen durchführen lassen. Im Zehnjahresvergleich gab es weniger Abbrüche bei Jüngeren, dafür aber mehr bei Frauen über 30.
Thomas von Aquin und Tugend: Die amerikanische Rechte wird katholischer. Wer sie verstehen will, sollte einen Blick in alte deutsche Wahlprogramme werfen.
Annullierte Wahlen, verbotene Gebete, unterdrückte Meinungen – Trumps Vizepräsident hat in München ein angeblich verkommenes Europa beschrieben. Worauf gründet er das? Und was ist dran?
Die rot-grün-roten Frauenpolitikerinnen haben ihr Ziel nicht erreicht, den Schwangerschaftsabbruch zu legalisieren. Am Widerstand der Union allein lag es nicht.
Alice Weidel führt einen Wahlkampf voller Widersprüche – und scheint auch selbst zwei Seiten zu haben. Das schadet der AfD nicht. Im Gegenteil: Es ist ihr Erfolgsrezept.
Der Gruppenantrag zur Abschaffung des Paragrafen 218 scheitert im Rechtsausschuss. Auch, weil Rot-Grün-Rot es nicht auf die Stimmen der AfD ankommen lassen wollte. So lief die Beratung.