Parlament lehnt striktes Abtreibungsverbot ab
Rolle rückwärts im polnischen Parlament: Nachdem zigtausende Bürger gegen eine weitere Verschärfung des Abtreibungsrechts demonstriert hatten, zog die Regierung die Reißleine.
Rolle rückwärts im polnischen Parlament: Nachdem zigtausende Bürger gegen eine weitere Verschärfung des Abtreibungsrechts demonstriert hatten, zog die Regierung die Reißleine.
Nach massiven Protesten von Frauen kippt Polens Regierung das geplante restriktive Abtreibungsverbot. Es ist die erste Niederlage der PiS-Partei – sie kündigt allerdings ein eigenes, entschärftes Abtreibungsgesetz an.
Abtreibungen sind in Polen nur in Ausnahmefällen erlaubt. Doch die Gesetzeslage soll jetzt noch verschärft werden. Sogar der katholischen Kirche gehen die geplanten Bestrafungen zu weit. Nicht nur in Polen löst das Vorhaben heftige Proteste aus.
Die Autorin wurde in den fünfziger Jahren als Vertreterin der „Confessionalism“-Schule bekannt, der es um die unmittelbare Darstellung eigener Erfahrungen ging. Einzigartig ist ihre Gestaltung eines sonst verschwiegenen Themas.
Beim Thema Abtreibung redet sich Präsidentschaftsbewerber Donald Trump um Kopf und Kragen. In einem CBS-Interview ändert er seine Meinung nun schon wieder – und dann angeblich doch nicht.
Der nächste Eklat: Donald Trump hat in einem Fernsehinterview angeregt, Frauen zu bestrafen, die abgetrieben haben. Sogar Abtreibungsgegner kritisieren ihn dafür scharf. Woraufhin der Präsidentschaftsbewerber zurückrudert.
Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen ist die Zahl der Abtreibungen in Deutschland unter 100.000 gesunken. Damit setzt sich ein vor Anfang des Jahrtausends begonnener Trend fort.
Auf dem Rückflug von Mexiko nach Italien spricht der Papst vor Journalisten. Die Abtreibung vergleicht er mit den Verbrechen der Mafia, er rüttelt am Verhütungstabu und bescheinigt Donald Trump, kein Christ zu sein. Was ist los mit Franziskus?
Zika kann bei Ungeborenen schweren Fehlbildungen hervorrufen. Viele Frauen, die sich mit dem Virus infiziert haben, beenden deswegen einem Bericht zufolge ihre Schwangerschaften vorzeitig.
In Deutschland treiben immer weniger Frauen ab, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Zahlen folgen einem seit Jahren anhaltenden Trend.
Nach einer stundenlangen Belagerung hat die Polizei einen Angreifer in einer Klinik festgenommen. Zuvor sind bei Schusswechseln drei Menschen getötet worden, neun wurden verletzt.
Bei einer Schießerei in Colorado sind drei Menschen getötet worden. Der Täter verschanzte sich stundenlang in einer Abtreibungsklinik. Es gab mehrere Verletzte.
Der Vatikan lehnt Abtreibung weiter ab. Von Franzikus’ Geste soll nun vor allem eine Botschaft ausgehen: Nichts auf der Welt ist so heillos, dass es nicht Vergebung und Neuanfang geben kann.
Eigentlich gilt der Schwangerschaftsabbruch in der Katholischen Kirche als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“. Jetzt erlaubt Papst Franziskus seinen Priestern, Abtreibungen zu vergeben - allerdings nur auf Zeit.
Der Fall hatte weltweit Aufsehen erregt: Ein zehn Jahre altes Mädchen wird vom Freund seiner Mutter vergewaltigt und erwartet ein Kind. Doch die Behörden verbieten eine Abtreibung.
Die Regierung in Paraguay verbietet einem zehn Jahre alten Mädchen, das im fünften Monat schwanger ist, die Abtreibung. Es war offenbar von seinem Stiefvater vergewaltigt worden. Nun regt sich Protest im Land, auch angesichts eines bevorstehenden Papst-Besuches.
„Um Abtreibungen zu verhindern“, sollen nach dem Willen der CSU sollen Hartz-IV-Empfängerinnen bis zum 27. Lebensjahr die Pille oder andere Verhütungsmittel auf Rezept erhalten. Dem Antrag der Frauen-Union stimmt der kleine Parteitag zu.
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche geht immer weiter zurück. Doch verglichen mit dem gesamten Bundesgebiet liegt Hessen noch über dem Durchschnitt. Allerdings sind es weniger Minderjährige, die abtreiben.
Seit zehn Jahren sinkt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland stetig. Durch den demographischen Wandel allein ist das nicht zu erklären.
Obwohl China die Ein-Kind-Politik gelockert hat, ist die Zahl der Abtreibungen hoch. Offiziell werden fast so viele Schwangerschaften abgebrochen wie Kinder geboren. Und die Dunkelziffer könnte noch höher liegen.
Im katholischen Spanien hadern die Konservativen mit dem vergleichsweise liberalen Abtreibungsgesetz. Ministerpräsident Rajoy wollte eine Verschärfung durchsetzen, gibt die Pläne nun aber auf. Justizminister Gallardón tritt brüskiert zurück.
Der Biologe Richard Dawkins rät über Twitter zur Abtreibung aller Föten mit Downsyndrom. In unserer Optimierungsgesellschaft scheint er für sie keinen Platz zu sehen.
Texas zwingt die meisten Abtreibungspraxen zur Schließung. Mit einem neuen Gesetz. Die harten Auflagen können sie nicht erfüllen. Der ewige Streit zwischen dem „Pro Life“- und dem „Pro Choice“-Lager geht in eine neue Runde.
Auch Christen verlören immer häufiger die Sensibilität für den Schutz von Ungeborenen, sagte der Mainzer Bischof Kardinal Lehmann. Schuld sei daran aber nicht die Kirche.
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Deutschland weiter rückläufig. Rund 102.800 Abtreibungen wurden 2013 vorgenommen, rund vier Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Madrider Erzbischof Antonio María Rouco Varela ist von fünf Femen-Aktivistinnen attackiert worden. „Abtreibung ist heilig“, sangen die Frauen, während sie halbnackt um ihn herumtanzten. In Spanien soll demnächst das Abtreibungsrecht verschärft werden.
Katholische Fundamentalisten manipulieren muslimische Eltern: Sie schicken ihnen SMS-Nachrichten, in denen vor Genderexperimenten in französischen Schulen gewarnt wird. Diese leeren sich.
Auch ohne soziale Notlage dürfen Frauen innerhalb von zwölf Wochen auf Kosten der staatlichen Krankenversicherung abtreiben. Die Opposition fürchtet, der Schwangerschaftsabbruch werde zu einem „Verhütungsmittel unter anderen“.
Papst Franziskus sieht Schwangerschaftsabbrüche als Teil einer „Wegwerfkultur“. Menschen würden wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt.
Eine Frau ist schwanger. Doch ihr Kind ist schwerkrank, es wird kurz nach der Geburt sterben. Die Ärzte raten zu einer Abtreibung. Doch die werdende Mutter entscheidet sich anders.
Der Freiburger Erzbischof Zollitsch hat in seiner Weihnachtspredigt das Recht auf Leben als zentralen Inhalt der Weihnachtsbotschaft bezeichnet. Vorstöße in der EU, Abtreibungen zu legalisieren, seien eine Umkehrung aller Werte des Christentums.
Fräulein Hühnerwadel will zum Pop: Helene Hegemann macht in Köln aus Frank Wedekinds „Musik“ eine Sadomaso-Soap-Oper.
Papst Franziskus hat die katholische Kirche zur Umkehr aufgefordert. In einem Interview forderte er von ihr, Wunden zu heilen, statt sich auf heikle Fragen wie Schwulenehe, Abtreibung und Verhütung zu fixieren.
Soll die Nutzung des vorgeburtliche Blut-Gentests für Schwangere eingeschränkt werden?Im letzten Teil des “Faktencheck Praenatest” wird die mögliche künftige Entwicklung untersucht.
job. LONDON, 12. Juli. Nach jahrzehntelangem Streit mit Referenden, Drohbriefen an die Regierung und dem Rücktritt einer Ministerin hat Irland nun in streng ...
Erstmals sollen im katholischen Irland Abtreibungen erlaubt werden - falls das Leben der Mutter unmittelbar in Gefahr ist. Das hat das Parlament in Dublin nach langen Kontroversen beschlossen.