Mehr Schutz für ungeborenes Leben?
Die Diskussion um den „schonenden“ Blutschwangerschaftstest geht weiter. Sollte die Verwendung via Gesetz eingeschränkt werden, um allzu leichtfertige Abbrüche zu verhindern?
Die Diskussion um den „schonenden“ Blutschwangerschaftstest geht weiter. Sollte die Verwendung via Gesetz eingeschränkt werden, um allzu leichtfertige Abbrüche zu verhindern?
Zur Debatte stand im Faktencheck diesmal der Pränataltest als Alternative für das Erstsemestercreening bei Schwangeren. Hier nun die Auswertung der Leser-Recherchen und Kommentare.
In Philadelphia wurde ein Arzt wegen Mordes verurteilt. Er hat Hunderte Spätabtreibungen vorgenommen. Der Prozess hat die Debatte über Abtreibungen angeheizt.
Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland hat 2012 gegenüber dem Vorjahr wieder abgenommen. Seit 2005 weist die Statistik einen stetigen Rückgang auf.
Während der Schwangerschaft erfährt Monika Hey, dass ihr Kind das Down Syndrom hat. Sie hätte das lieber nicht gewusst. Verängstigt und allein gelassen, stimmt sie einem Abbruch zu, den sie sofort bereut.
Der republikanische Senatskandidat Mourdock hat Mitt Romney in Bedrängnis gebracht: In einer Fernsehdebatte sagte er, er betrachte jede Schwangerschaft – auch nach einer Vergewaltigung – als „von Gott gewollt“.
Chinesische Paare dürfen gewöhnlich nur ein Kind haben. Seit dem Skandal um eine erzwungene Abtreibung im siebten Schwangerschaftsmonat in diesem Sommer fordern viele Chinesen eine Reform der Ein-Kind-Politik.
Der Senatskandidat Todd Akin aus Missouri und dessen krude Ansichten zu Vergewaltigungsopfern bringen den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Romney in Schwierigkeiten. Romney spricht von „unentschuldbaren“ Äußerungen.
Wenn ein junges Mädchen sich vom ersten Kuss schwanger wähnt und zur Abtreibung der vermeintlichen Leibesfrucht Fruchtbonbons lutscht, gilt das als ein
Die chinesischen Behörden geraten wegen brutaler Repressionsmethoden unter öffentlichen Druck. Vertreter der Provinz Shaanxi entschuldigten sich bei einer Frau, die sie zur Abtreibung gezwungen hatten.
Im ersten Quartal 2012 haben in Deutschland 29.100 Frauen abgetrieben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit leicht gestiegen. Gut Dreiviertel der betroffenen Frauen waren jünger als 34 Jahre.
Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 108.900 Frauen abgetrieben. Das sind 1600 weniger als 2010. Der Großteil der Schwangerschaftsabbrüche erfolgte ambulant.
18 Jahre und ungewollt schwanger. Doch Anna-Lena hat sich für ihre Tochter entschieden.