Neuseeland legalisiert Schwangerschaftsabbrüche
Bislang galten Abtreibungen in Neuseeland als Straftat. Nun sollen sie eine „Gesundheitsfrage“ sein. Abgeordnete reagierten mit Applaus und Jubelrufen auf die Entscheidung.
Bislang galten Abtreibungen in Neuseeland als Straftat. Nun sollen sie eine „Gesundheitsfrage“ sein. Abgeordnete reagierten mit Applaus und Jubelrufen auf die Entscheidung.
Mit einer Fotomontage machte ein Mann aus Bayern Stimmung gegen Bätzing: Der Bischof unterstütze die „Abtreibungsindustrie“. Das darf er nun nicht mehr behaupten, entschied ein Gericht in Frankfurt.
Donald Trump spricht als erster amerikanischer Präsident beim „Marsch für das Leben“, der jährlichen Demonstration der Gegner des geltenden Abtreibungsrechts. Die Aktivisten, von denen viele sonst Kliniken belagern, bereiten ihm einen warmen Empfang.
Ein Forschungsteam aus Kalifornien hat fünf Jahre lang 667 Frauen zu ihren Gefühlen nach einer Abtreibung befragt. Die leitende Wissenschaftlerin erklärt, wie Stigmata die Gefühle beeinflussen und was die Politik ändern sollte.
Eine große Mehrheit der Frauen, die abtreiben, ist fünf Jahre später zufrieden mit ihrer Entscheidung. Das fand eine amerikanische Studie heraus. Eine deutsche Medizinerin erklärt, warum sie relevant ist.
Die Ärztin Kristina Hänel soll wegen des Verstoßes gegen den Abtreibungsparagrafen 219a Strafe zahlen. Laut Gericht hat sie sich durch Informationen für Patientinnen strafbar gemacht. Die FDP meint nun: Die Vorschrift muss weg.
Wieder steht die Medizinerin Kristina Hänel vor Gericht, weil sie gegen das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche verstoßen haben soll. Ihr Fall hatte bereits bundesweite Auswirkungen.
Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat die Ärztin Bettina Gaber rechtskräftig verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite über Abtreibungen informiert hatte. Gaber erwägt eine Verfassungsbeschwerde.
Im aktuellen Einspruch-Podcast sprechen wir unter anderem über die zu späte Spätabtreibung, die zwei Frauenärzten eine Verurteilung wegen Totschlags eingebracht hat.
Im aktuellen Einspruch-Podcast sprechen wir unter anderem über die zu späte Spätabtreibung, die zwei Frauenärzten eine Verurteilung wegen Totschlags eingebracht hat.
Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche stand die Gießener Ärztin Kristina Hänel bereits mehrfach vor Gericht. Im Dezember wird das Berufungsverfahren eingeleitet.
Es sieht nur auf den ersten Blick wie eine Niederlage der Abtreibungsgegner aus: Ihr Kalkül ist, den Streit vor Amerikas Oberstes Gericht zu tragen. Dort rechnen sie sich gute Chancen aus.
Die erbitterte Auseinandersetzung über das Recht auf Abtreibung beschäftigt wieder den Supreme Court.
Hajar Raissouni war im August beim Verlassen einer Klinik in marokkanischen Rabat festgenommen worden. Sie bestreitet, abgetrieben zu haben – und bezeichnet ihren Fall als „politischen Prozess“.
Nach ihm die Sintflut: Ob Boris Johnson auch hinter dem Diebstahl des goldenen Klos steckt?
Die Expertenanhörung im hessischen Landtag zeigte, wie tiefgreifend die Meinungsunterschiede bei Schwangerschaftsabbrüchen sind. Die Grünen und die CDU stehen nur aus einem Grund zusammen.
In einem aufsehenerregenden Prozess ist in El Salvador eine junge Frau nach einer Totgeburt vom Mordvorwurf freigesprochen worden. In dem Land herrscht ein drakonisches Abtreibungsrecht. Frauen, die ihr Kind verlieren, wird häufig Mord zur Last gelegt.
Am Montag hat die Bundesärztekammer im Zuge der Reform von Paragraph 219a eine Liste mit Ärzten veröffentlicht, die Abtreibungen vornehmen. Doch bislang ist diese ziemlich kurz. Kritik kommt von Kristina Hänel.
Kristina Hänel ist wegen Werbung für Abtreibungen verurteilt worden. Nun hat das Oberlandesgericht Frankfurt das Urteil gegen die Ärztin aufgehoben - mit einer kuriosen Begründung.
Kristina Hänel ist wegen illegaler Werbung für Abtreibungen verurteilt worden. Nun hat das Oberlandesgericht Frankfurt das Gießener Urteil gegen die Ärztin aufgehoben.
Zehntausende demonstrieren in Verona gegen den Weltfamilienkongress erzkonservativer Christen – bei dem auch Innenminister Salvini als Redner auftritt. Selbst Papst Franziskus äußert sich.
In der Frage einer Schutzzone vor Beratungsstellen von Pro Familia stehen wichtige Rechte gegeneinander. Zwei Juristinnen nehmen Stellung.
Laut WHO wird das Leben von Frauen durch Abtreibungsrestriktionen gefährdet. In El Salvador kamen nun drei Frauen frei, die zu Unrecht wegen Abtreibung verurteilt worden waren.
Der Bundestag hat einer Lockerung des Werbeverbots für Abtreibungen zugestimmt. Das Parlament billigte damit den Kompromiss von Union und SPD über den Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch. Die Opposition kritisiert: „Sie haben es versemmelt!“
Die Debatte um Schwangerschaftsabbrüche wird mancherorts vor Beratungsstellen und Arztpraxen ausgefochten. In Gießen will man das nicht dulden und denkt über Schutzzonen nach.
In Argentinien sind Hunderte Frauen für das Recht auf einen legalen Schwangerschaftsabbruch auf die Straße gegangen.
Monatelang haben SPD und Union gestritten, nun könnte alles ganz schnell gehen: Noch diese Woche soll die Reform des umstrittenen Paragraphen 219a im Bundestag beschlossen werden – unter Protesten der Opposition.
Im Bundestag liefern sich die Parteien abermals einen Schlagabtausch über das Abtreibungsrecht. Die Justizministerin verteidigt den Gesetzentwurf – und die FDP droht mit dem Gang zum Verfassungsgericht.
Gesundheitsminister Spahn hat sich eine Studie zu den psychischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen ertrotzt. Interessiert er sich etwa plötzlich dafür, wie es Frauen geht? Mitnichten.
In einem Workshop üben Medizinstudenten Abtreibungen an einer Tropenfrucht. Sie meinen, das Thema komme in der Lehre zu kurz. Fachärzte widersprechen.
Vier Jahre lang soll des Gesundheitsministerium laut eines Zeitungsberichts jeweils 1,25 Millionen Euro extra aus dem Bundeshaushalt erhalten. Die SPD sagt, es sei „ein Skandal, für solchen Unsinn Millionen auszugeben“.
Abtreibungsgegner haben Georg Bätzing wiederholt kritisiert. Jetzt hat sich der Limburger Bischof erfolgreich gegen Äußerungen eines Abtreibungsgegners gewehrt.
Die Linken-Fraktion in hessischen Landtag hat die Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a gefordert. Frauen stünden Informationen und Beratung zu Schwangerschaftsabbrüchen zu.
Natürlich will niemand, dass Abtreibungen mit Preisschild in Schaufenstern bunt blinkend beworben werden – schon deshalb muss es weiterhin ein Werbeverbot geben. Doch eine Schwäche hat der solide Kompromiss.
Nach langem Streit um das Werbeverbot für Abtreibungen hat sich die Bundesregierung geeinigt. Die Opposition rügt den Entwurf zu Paragraph 219a als unzureichend. Doch es gibt auch Lob.
Nach langem Streit um das Werbeverbot für Abtreibungen hat sich die Bundesregierung geeinigt. Entzündet hatte sich die Debatte am Fall einer Ärztin aus Gießen, die zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Sie ist mit der Neuregelung nicht einverstanden.