Hundert Jahre lang Zinsen kassieren
Anleihen mit extrem langer Laufzeit kommen in Mode. Doch lohnt es sich wirklich, sie zu kaufen? Für Privatanleger bestehen eine ganze Reihe von Risiken.
Anleihen mit extrem langer Laufzeit kommen in Mode. Doch lohnt es sich wirklich, sie zu kaufen? Für Privatanleger bestehen eine ganze Reihe von Risiken.
Wer jetzt ein Haus kauft, sorgt sich um steigende Zinsen. Doch es gibt Abhilfe. Man kann die Tilgung erhöhen - und noch manch anderes tun.
Erstmals treten gerade Rentner aus der Kirche aus, weil die Kirchensteuer auf Zinsen von den Banken künftig automatisch abgeführt wird. Einige Banken geben eine schlechte Informationsüberbringung zu. Die katholischen Bischöfe wiederum sind auf ihre evangelischen Kollegen sauer.
Jetzt hilft nur noch der große Wurf. Wohnungen sind knapp, und die Mieten steigen. Deshalb will Freiburg auch, was Heidelberg schon hat: einen ganz neuen Stadtteil.
Zum ersten Mal seit 60 Jahren trägt Deutschland seinen Schuldenberg ab. Das liegt auch daran, dass Staatsschulden heute verpönt sind wie nie. Was ist da passiert?
Der Verzicht auf Aktien und die Konzentration auf Anleihen und Immobilien führt in vielen Haushalten zu hohen Risiken.
Der Emittent Maritim Vertrieb muss wegen negativer Reaktionen eine Gläubigerversammlung absagen. Anleiheinhaber fühlen sich abgezockt. Ursache ist die Reform des Schuldverschreibungsgesetzes.
Die Banken haben kaum noch Interesse an Einlagen der Sparer. Wie konnte es dazu kommen?
Wer jetzt ein Haus kauft, verführt von niedrigen Zinsen, handelt sich ein verblüffendes Problem ein. Denn die Tilgung dauert länger.
Nun stuft auch der Derivateverband ISDA die Vorgänge um Argentinien als Zahlungsausfall ein. Wer sich mit Kreditausfallversicherungen dagegen abgesichert hatte, könnte nun Geld ausgezahlt bekommen.
Keine Angst vor höheren Zinsen: So schnell stürzt die Börse nicht ab.
Anleger sind derzeit im „Dreieck der Unmöglichkeit“ gefangen. Sollen sie das Risiko senken, weil alles teuer ist? Oder mehr Risiko eingehen, weil Zinsen und Konjunkturrisiken niedrig sind?
Argentinien bedient seine Schulden nicht mehr. Aber ist das Land damit tatsächlich pleite? Wir erklären die Folgen für Unternehmen, Touristen - und die Argentinier selbst.
Die Renditen von Bundesanleihen markieren ein historisches Tief. Wer sein Geld lieber deutschen Unternehmen anvertraut, findet weder hohe Renditen - noch neue Angebote. Die Sommerpause hat begonnen.
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist bis auf 1,11 Prozent gefallen. Nun fragt sich der Markt, wann die Marke von 1 Prozent fällt - und damit der Glaube an Bundesanleihen als sicherer Hafen.
Die Vermittlungsgespräche zwischen Argentinien und seinen Gläubigern in New York sind gescheitert. Damit ist es nun zum Zahlungsausfall in dem Land gekommen - zum zweiten Mal seit 2001.
Ein abermaliger Zahlungsausfall Argentiniens ist kaum noch zu verhindern. Dabei könnte das Land durchaus zahlen. Letzte Gespräche in New York sollen eine Lösung bringen.
Vor genau zwei Jahren brachte ein kurzer Satz von EZB-Präsident Draghi die Wende in der Euro-Krise. Die Zinsen sind jetzt so niedrig wie nie zuvor. Draghis Bewunderer und Kritiker streiten bis heute, ob diese Politik in eine Zombiewelt führt.
Lebensversicherungen, Tagesgeld und Girokonten: Die Deutschen scheuen bei der Geldanlage trotz Mini-Zinsen weiter das Risiko. Weniger zurückhaltend sind sie bei der Aufnahme von Krediten.
Die winzigen Zinsen der EZB schlagen mehr und mehr auf das Tagesgeld durch. Die Zinssätze schrumpfen zusehends. Die Naspa zahlt für kleine Beträge gar nichts mehr.
Eine an ethischen Maßstäben orientierte Anlagestrategie bringt fast zwingend niedrigere Erträge. Nachhaltige Anleger sollten lieber auf Rendite als auf Sicherheit verzichten.
Die deutschen Sparer kosten die niedrigen Zinsen viel Geld. Das hat die Allianz in einer Studie errechnet. Sie sind zum Teil aber auch selbst Schuld.
Die Eurozone hat nicht genug aus der Schuldenkrise gelernt. Kann ein Staat seine Schulden nicht mehr tragen, haften bisher – verdeckt – die Steuerzahler anderer Länder. Es gibt einen besseren Weg, finden drei Ökonomen.
Niedrige Zinsen und ein steigender Aufwand für Regulierung setzen bankenunabhängigen Geldverwaltern zu. Wie viele wollen sich das noch länger antun?
Seit mehr als zwei Monaten ist MBB Clean Energy Anlegern die Zinsen schuldig. Gehandelt wird die Anleihe auch nicht mehr. Niemand scheint zu wissen, ob die Anleihe gültig ist und welche Forderungen korrekt sind.
Verwalter von Privatvermögen haben es in Zeiten des Niedrigzinses nicht leicht. HQ Trust aus Bad Homburg setzt bereits seit Jahrzehnten auf Private Equity und Immobilien. Von Anleihen rät er ab.
Klauseln über Widerruf von Darlehen und Berechnung der Entschädigungen sorgen auf beiden Seiten für Entrüstung und Streit.
Sinkende Zinsen für Hochzinsanleihen, mehr Geld für schwache Unternehmen, ein Rekordvolumen an Derivaten: Auf dem Markt für Unternehmensanleihen kündigt sich ein Sturm an.
Geld verdienen mit fremden Währungen galt als populäre Börsenstrategie. Ein Schockmoment war der Einbruch der Wechselkurse vieler Schwellenländer. Börsenprofis setzen jedoch weiterhin auf sogenannte Carry Trades.
Mario Draghi und Janet Yellen stellen sich gegen die BIZ. Die Schwedische Reichsbank brüskiert ihren Chef und die Bank of England zeigt sich unentschlossen. Immer geht es um ein Thema: Die Rolle der Geldpolitik für die Finanzstabilität bleibt umstritten.
Roland Boekhout ist Chef der ING-Diba. Ein Gespräch über miese Zinsen, fiese Sparkassen und die Banker von gestern.
Silvio Gesell, ein Kaufmann aus der Eifel, hatte eine verrückte Idee: Die Geldscheine sollen jedes Jahr an Wert verlieren, damit sie niemand hortet. Heute hat er selbst unter Ökonomen Fans.
Die Politik hat zur Rettung des Euro die disziplinierende Kraft der Finanzmärkte außer Kraft gesetzt. Das kann sich noch rächen.
Staatliches Geld wird befürwortet und verflucht. Zentralbanken haben keinen Einfluss auf die Wirtschaft - oder einen sehr starken. Ihre Anleihekäufe der Zentralbanken sind notwendig oder Sünde. Alles ist möglich und das Gegenteil erst recht.
Weniger als ein Prozent für Tagesgeld, 1,3 Prozent für Bundesanleihen: So langsam reicht es. Wenn alles gutgeht, könnten nächstes Jahr die Zinsen steigen.
Ob Aktien oder Rohstoffe - die großen Vermögensklassen zeigen seit Jahresanfang allesamt nach oben. Der Theorie zufolge dürfte das gar nicht passieren. Kann diese Ausnahmesituation andauern?