Risiko, aber keine Spekulation
Die Kontroverse um die Geschäfte des Landes Hessen mit Zinsderivaten lässt nicht nach. Finanzminister Thomas Schäfer muss sich den zahlreichen Fragen der Abgeordneten stellen.
Die Kontroverse um die Geschäfte des Landes Hessen mit Zinsderivaten lässt nicht nach. Finanzminister Thomas Schäfer muss sich den zahlreichen Fragen der Abgeordneten stellen.
Seitdem die Zinsen exorbitant niedrig sind, herrscht bei Inhabern von Kapitallebensversicherungen Verunsicherung. Doch bevor man übereilt handelt, sollte man sich das Problem klar machen.
Für einen Einstieg kann es für Investoren noch zu früh sein. Die Währungen werden stärker unter Druck geraten, wenn Amerikas Notenbank die Zügel weiter anzieht. Das hätte Konsequenzen für die Länder.
Investitionen in Betongold sind im Augenblick allgemein beliebt. Wohnungsknappheit, steigende Mieten und die verschleppte Zinswende bescheren Anlegern satte Kursgewinne.
Das eigene Haus ist auch heute noch Wunsch vieler Deutscher. Doch besonders in Metropolen und Ferienregionen steigen die Immobilienpreise. Ist Mieten also die bessere Alternative?
Mit Zinssicherungs-Derivaten lassen sich bei der Kreditaufnahme Risiken vermindern. Könnte sich somit Hessens Wette auf die Zukunft doch noch eines Tages auszahlen?
In der Amtszeit von Hessens Finanzminister Schäfer haben sich die Derivategeschäfte verdoppelt. Ihm geht es um Sicherheit, aber nicht um Spekulation. Die Diskussion kommt für die schwarz-grüne Landesregierung trotzdem zur Unzeit.
Der Libor war jahrzehntelang der wichtigste Zins überhaupt. In Verruf geraten, steht er vor dem Aus. Eine amerikanische Alternative findet Anklang.
Privat Sparen, um die Rente aufzubessern, ist ein Muss. Aber was, wenn durch Zinsänderungen die beabsichtigte Monatsrente in weite Ferne rückt? Unser Experte verrät, wann Sie sich um Ihr Vermögen kümmern sollten.
Trotz höherer Inflation können Anleger Geld verdienen. Ulrich Stephan von der Deutschen Bank erklärt, wie es geht – und welche Faktoren den Aufschwung stoppen.
Der türkische Präsident versucht es mit nationalistischer und religiöser Rhetorik gegen die selbstgemachte Wirtschaftskrise. Er überzeugt weder Normalbürger noch Geschäftsleute oder Fußballspieler.
Deutschland profitiere vom Euro wie kein zweites Land, heißt es ständig. Doch so einfach ist es nicht.
Während Trump Unterstützung von seiner Notenbank fordert, hat er die Hilfe Amerikas für den Klimaschutz längst aufgekündigt. Die EU möchte trotzdem weiter dafür kämpfen. Was der Umwelt noch schadet, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Donald Trump meckert mit seinem Notenbankpräsidenten. Ökonomen warnen vor den Folgen.
Niedrige Zinsen verwöhnen die Häuslebauer – aber die Rechnung hat einen Haken: Wer nicht aufpasst, muss sein Haus im Alter wieder verkaufen. Dabei lassen sich die Risiken mit zwei Handgriffen beseitigen.
Der Monatsbericht der Bundesbank zeigt: Das Finanzvermögen der Deutschen verliert an Wert. Das liegt aber nicht nur an den Niedrigzinsen.
Nach neun Jahren Aufschwung sind die Zinsen immer noch niedrig. Sobald sie steigen, geraten viele hochverschuldete Länder unter Druck.
Der Goldpreis ist im vergangenen halben Jahr deutlich gefallen. Irgendwann muss jede Talfahrt vorbei sein, sagen Goldfreunde. Doch bislang ging es nur weiter abwärts.
Über Plattformen wie Zinspilot und Savedo können Anleger ihr Geld bei ausländischen Banken oder deutschen Häusern investieren, die mehr Zinsen bieten. Und auch einige Investoren scheinen auf Open Banking zu setzen.
Tochtergesellschaften von Bankkonzernen aus der Türkei sammeln auch in Deutschland Geld von Sparern ein. Können Anleger die höheren Zinsen ohne Sorgen mitnehmen?
Mit seiner Geldpolitik erprobt der türkische Präsident Erdogan die Denkschule des „Neo-Fisherismus“ in der Praxis, die sich in den vergangenen Jahren vor allem in den Vereinigten Staaten ausgebreitet hat. Doch für ihre Fans sieht es schlecht aus.
Der türkische Präsident stellt sich als Opfer einer amerikanischen und jüdischen „Zinslobby“ dar. So lenkt er vom wahren Problem ab: seiner katastrophalen Wirtschaftspolitik.
Der türkische Staatschef Recep Erdogan will die Inflation mit niedrigen Zinsen bekämpfen. Geht das weiterhin schief, soll Deutschland helfen.
Krisen in Schwellenländern sind keine Seltenheit. Und sie laufen immer nach dem selben Schema ab.
Dividendenfonds sind beliebt. Doch zuletzt haben sie ihren Anlegern weniger Geld gebracht als erhofft. Was ist da los?
Nichts weniger als die Disruption des Bankenmarktes wurde dem Crowdlending prophezeit. Doch der deutsche Mittelstand springt darauf nicht an, ist das Ergebnis einer Studie.
Zinsspekulationen könnten durch Verschiebungen im Devisenmarkt gefährlich werden: Die Angst vor einer neuen asiatischen Finanzkrise wie in 1997 und 1998 steigt.
Auf dem Festgeldkonto wird das Vermögen eher weniger als mehr und auch ein Investment in Immobilien ist nicht die sicherste Geldanlage. Warum scheuen die Deutschen trotzdem den Aktienmarkt?
Zwei Prozent kostet derzeit ein Baukredit im Durchschnitt - für 20 Jahre. Allerdings könnte damit das absolute Tief schon erreicht sein.
Strenge Aufsicht, starke Banken: So sollte es eigentlich sein, sagt Sabine Lautenschläger. Doch die Tendenz in Europa sehe anders aus. Auch in Sachen Zinswende rät sie zu Bedacht.
Niedrige Zinsen machen Sparern zu schaffen: Soll man das Geld besser gleich ausgeben? Besser ist es, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein paar Grundsätze helfen beim sicheren Anlegen.
Der Rentenkasse geht es ähnlich wie Sparern: Sie findet kaum noch Erträge, vergangenes Jahr musste sie sogar erstmals draufzahlen. Der Bundeshaushalt allerdings profitiert unterm Strich deutlich von den Niedrigzinsen.
Seit Jahresbeginn ist Gold deutlich billiger geworden. Ist das ein guter Grund, jetzt zu kaufen? Je nachdem, was die Profi-Investoren machen.
Erste Banken versichern: Wenn die EZB mit den Strafzinsen aufhört, hören wir auch mit den Verwahrentgelten auf.
Ende Juni wurden neue Hilfen für Griechenland beschlossen. Das Finanzministerium hat die Kosten berechnet. Kritiker sehen die Hilfen als Schuldenschnitt.
Die Finanzierung der gigantischen amerikanischen Staatsschulden wird teurer. Das erhöht die Abhängigkeit Amerikas von den Gläubigern – und ist lange nicht das einzige Problem von Präsident Trump.