Die EU droht Banken mit höheren Strafen
Die Banken, die den Zinssatz „Libor“ manipuliert haben, müssen mit höheren Strafen rechnen: bis zu 30 Prozent ihrer Jahreseinnahmen. Das erreicht die EU-Kommission, indem sie ihre Untersuchungen ausweitet.
Die Banken, die den Zinssatz „Libor“ manipuliert haben, müssen mit höheren Strafen rechnen: bis zu 30 Prozent ihrer Jahreseinnahmen. Das erreicht die EU-Kommission, indem sie ihre Untersuchungen ausweitet.
Die internationale Debatte wird von der Furcht vor einem Abwertungswettlauf bestimmt. Doch derzeit sind die Währungen, an ihrer Kaufkraft gemessen, so fair bewertet wie selten.
Der deutsche Leitindex Dax konnte am Dienstagmorgen leicht zulegen. Viele Impulse sind aber vor Bekanntgabe des ZEW-Index nicht zu erwarten. Es fehle ein wenig an Antrieb, und ohnehin wiege aktuell eine schlechte Nachricht schwerer als eine positive, sagt Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers. Die Vorgaben sind angesichts des gemischten Bildes an den Börsen Asiens uneinheitlich. Die amerikanischen Börsen blieben am Vortag feiertagsbedingt geschlossen.
Die G20-Länder haben versucht, der Wechselkursdebatte den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das lässt die Börsen hierzulande kalt. Dagegen reagieren die Anleger auf die bevorstehende italienische Wahl und spanische Finanzsorgen nervös.
Der Dax steigt stärker als die anderen europäischen Leitindizes. Dagegen rücken die Sorgenkinder Italien und Spanien wieder in den Fokus. Der Verkauf eines Aktienpaket an Beiersdorf sorgt für Gesprächsstoff.
Ohne starke Impulse zeigt der deutsche Aktienmarkt am Montagmorgen knapp behauptet. Nach dem G20-Treffen am Wochenende dürften die Anleger sich nun verstärkt auf die Wahlen in Italien am kommenden Wochenende konzentrieren, sagt Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG. Auf dem Gipfel hatten sich die führenden Industrie- und Schwellenländer mit einem klaren Bekenntnis zu freien Wechselkursen gegen einen Abwertungswettlauf ausgesprochen.
Nach den Kursgewinnen vom Vortag tendiert der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas fester. Nach der starken Entwicklung am Vortag steht Börsianern zufolge wohl erst einmal eine kleine Verschnaufpause an. Die Vorgabe gibt zunächst keinen starken neuen Impuls, da der fast rund um die Uhr gehandelte Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss auf der Stelle trat.
Kabel Deutschland steigert den Gewinn, die Deutsche Börse verdient weniger. Einhorns Hedgefonds könnte eine Ausschüttung von Apple erzwingen. Die Energiewende könnte eine Billion Euro kosten.
Wechselkurse stoßen auf ein immer stärkeres Interesse. Und am Aktienmarkt kehren neben der guten Stimmung auch die großen Deals zurück. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Nach dem Rücksetzer am Donnerstag ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss kaum verändert in den Handel gestartet. Der Dax gab im frühen Handel um 0,06 Prozent auf 7626 Punkte nach.
Mit ihren Wetten auf eine Yen-Abwertung haben mehrere Hedgefonds Milliardengewinne eingefahren. Der bekannte Investor George Soros verdiente allein mehr als eine Milliarde Dollar. Er vereint politische und finanzielle Interessen.
Die teilverstaatlichte Commerzbank kommt nicht in Gang. Die nun vorgelegte ausführliche Bilanz des Frankfurter Instituts zeigt: Operativ hat sich das Ergebnis in nahezu allen Sparten halbiert. Dagegen hat der französische Luxusgüterkonzern PPR die Schwäche der deutschen Sportartikel-Tochter Puma durch gute Geschäfte seiner Modelabels ausgeglichen. 2012 wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis um rund zehn Prozent auf knapp 9,74 Milliarden Euro. Derweil senkte Procter & Gamble seine erst Ende Januar angehobene Gewinn-Prognose für das laufende Quartal und Geschäftsjahr.
Die Großbank BNP Paribas hat durch Abschreibungen in Italien und die Neubewertung eigener Schulden im vierten Quartal Verluste gemacht, der Kupferkonzern Aurubis verzeichnet im ersten Quartal höheren Umsatz und Gewinn, Streiks legen Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg lahm und Deutschlands und Frankreichs Wirtschaft schrumpfen stärker als erwartet.
Am Aschermittwoch sind die europäischen Aktienmärkte gut behauptet in den Handel gestartet. Der Dax zog um 0,1 Prozent an. Die Bayer-Aktien führten die Gewinnerliste mit einem Plus von 0,4 Prozent an. Das Unternehmen kann auf eine schnelle Zulassung seines Prostata-Krebsmittels Alpharadin in Amerika hoffen.
Viele Bewegung an den Devisenmärkten: Die G7 bekennt sich zu freien Wechselkursen. Das lässt Yen und Euro wieder aufwerten.
Der Streit über den adäquaten Wechselkurs großer Währungen hat die Kurse von Yen und Euro am Dienstag nach oben getrieben. Derweil haben die Kurse deutscher Aktien leicht zugelegt.
Die Gruppe der sieben großen Industriestaaten steht kurz vor einer gemeinsamen Erklärung gegen politisch gesteuerte Wechselkurse, um Abwertungswettläufen entgegenzuwirken. Japan dürfte es schwer fallen, das Bekenntnis uneingeschränkt mitzutragen.
Der Kurs des Euro ist am Donnerstag deutlich gefallen. Als Grund sahen Experten Äußerungen des EZB-Chefs Mario Draghi, der die weitere konjunkturelle Entwicklung des Euroraums negativ einschätzt.
Sony arbeitet sich langsam in Richtung schwarzer Zahlen vor. Im jüngsten Quartal gab es dennoch wieder einen Verlust. Aber James Bond hält die Japaner auf Kurs zum ersten Jahresgewinn seit langer Zeit. Wettbewerber Fujitsu muss tausende Jobs streichen.
Vor den Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit einem knappen Plus in den Handel gestartet. Die Anleger seien vor der EZB-Zinsentscheidung mit der nachfolgenden Pressekonferenz vorsichtig, zumal die Krise in Euroland wieder in den Fokus gerückt sei, sagte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG.
Nach dem Rücktritt des Notenbankpräsidenten gilt der Weg für eine noch expansivere Geldpolitik in Japan als frei. Der Börsenindex Nikkei stieg auf den höchsten Stand seit Oktober 2008.
Die deutschen Aktienmärkte sind am Mittwoch im Minus aus dem Handel gegangen. Nur der Tec-Dax legte zu, da einige Index-Schwergewichte wie Gea ihm Auftrieb verliehen.
Der Yen-Kurs fällt und japanische Aktien verzeichnen hohe Kursgewinne. Doch erste Stimmen warnen vor Euphorie. Einzelne Werte nehmen sich derzeit aber attraktiv aus.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch uneinheitlich in den Handel gestartet. Nach dem Kursrutsch des Dax zu Wochenbeginn und der gestrigen Gegenbewegung seien keine größeren Ausschläge zu erwarten, zumal nur wenige Konjunkturdaten anstünden. Von den weiter auf Rekordkurs befindlichen amerikanischen Indizes kamen kaum neue Impulse - der Future auf den Dow Jones Industrial gab seit dem Xetra-Schluss am Dienstag um 0,1 Prozent nach.
Ein „Währungskrieg“ rückt näher. Doch so ein Abwertungswettlauf kann böse enden. Es droht eine Abwärtsspirale mit großen Wohlstandsverlusten.
Um zehn Prozent hat der größte Automobilhersteller der Welt seine Jahresprognose nach guten Quartalszahlen erhöht. Dem Konzern hilft auch, dass Japans Währung nicht mehr weiter aufwertet.
Der japanische Pensionsfonds überdenkt seine Anlagestrategie: Bisher hatte er 67 Prozent seiner Einlagen in heimische Staatsanleihen investiert. Doch die expansive Geldpolitik der Bank von Japan lässt das Vertrauen schwinden. Der Pensionsfonds will nun seinen Anteil senken.
Nach eigenen Angaben erhält der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima weitere 5,5 Milliarden Euro vom Staat zur Entschädigung der Opfer. Tepco hat eingeräumt, es sei unzureichend auf Naturkatastrophen vorbereitet gewesen.
Nach dem starken Abschluss der Vorwoche ist der deutsche Aktienmarkt am Montag zögerlich in den Handel gestartet. Anlegern fehlten die stärkeren Impulse. Am Nachmittag könnten die Industrieaufträge aus den Vereinigten Staaten für etwas Bewegung sorgen. „Der Sprung über die 8.000er Marke ist nur eine Frage der Zeit“, heißt es. Der Dax gibt 0,1 Prozent auf 7823 Punkte nach. Der marktbreite FAZ-Index gewinnt dagegen leicht auf 1690 Zähler.
Regierungen und Zentralbanken in Asien sorgen sich um die Zuflüsse von Anlegergeldern aus Amerika und Europa und fürchten eine „Wand aus Geld“. Singapur sieht seine Geldstabilität gefährdet.
Die Fluchtgelder fließen zurück. Der Euro wertet auf und zwar im Sauseschritt: Die starke Aufwertung kann aber Krisenländer zu Hilfsanträgen zwingen.
Europas Einheitswährung ist weiter im Höhenrausch. Der Euro kletterte am Freitag bis auf 1,3671 Dollar, den höchsten Stand seit November 2011. Manche Analysten halten nun einen Anstieg bis 1,40 Dollar möglich, andere wiederum mahnen zur Vorsicht.
Nach zwei schwächeren Tagen hat der Dax zum Wochenschluss seinen Rekordkurs wieder aufgenommen. Die jüngsten amerikanischen Arbeitsmarktdaten gaben Auftrieb. Der Dow Jones knackte hingegen erstmals seit fünf Jahren wieder die 14.000er-Marke.
Konjunktursorgen dürften bei Dax-Anlegern zu Wochenschluss für Zurückhaltung sorgen. Am Nachmittag steht der amerikanische Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar zur Veröffentlichung an. Zuletzt hatte eine unerwartet hohe Zahl von Arbeitslosen-Anträgen neue Zweifel an der konjunkturellen Erholung der Vereinigten Staaten geweckt. An der Wall Street hatte dies am Donnerstag zu Gewinnmitnahmen geführt. Der Dow-Jones-Index verlor 0,4 Prozent, der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,3 Prozent. Der Nasdaq-Composite schloss dagegen nahezu unverändert.
Das deutsche Immobilienunternehmen LEG legt für seinen Börsengang einen Emissionspreis von 44 Euro fest, die zweitgrößte spanische Bank BBVA schlägt sich trotz eines Gewinneinbruchs etwas besser als erwartet und Pfizer nimmt mit dem Börsengang seiner Tiersparte 2,2 Milliarden Dollar ein.
Japan ächzt unter einer hohen Schuldenlast. Schon in wenigen Jahren könnte sie unfinanzierbar sein. Oder man versucht es wie die anderen auf das Ausland abzuwälzen.