Keine Kompromisse
Die Stimmung der japanischen Wirtschaft ist so gut wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Der Yen ist schwach, das lässt die Exporte steigen.
Derzeit sind alle Kernkraftwerke des Betreibers des japanischen Katastrophen-Reaktors Fukushima vom Netz. Nun will Tepco wieder Atomstrom produzieren.
Die deutschen Aktienindizes tendieren am Donnerstag nach freundlichem Start knapp behauptet. Langsam wird die schwierige Regierungsbildung in Berlin den Börsianern bewusst.
Der Badarmaturen-Hersteller Grohe geht in japanische Hände über. Die Finanzinvestoren verkaufen an den Konzern Lixil und die Development Bank of Japan.
In Bangladeschs Textilindustrie herrscht Arbeitskampf. Hier bedeutet das Wort noch etwas. Der Kampf geht ums Überleben und ist gewalttätig. Doch die Front der Hersteller bröckelt.
Die Südkoreaner haben Grund zur Freude, denn nach fünf Monaten hat Nordkorea die Grenze zur gemeinsamen Industriezone Kaesong wieder geöffnet. Mehr als 50.000 nordkoreanische Arbeiter kehrten an ihre Werkbänke zurück.
Der weltgrößte Bildschirmlieferant für Smartphones und Tablets, Japan Display, strebt bald an die Börse. Zwei Milliarden Dollar will das Unternehmen, das auch Apple beliefert, bei einem Börsengang einnehmen.
Für Sharp wird es besser: der vierte Quartalsgewinn in Folge nach dem Beinahe-Kollaps steht an. Geld braucht der Konzern dennoch und das gefällt den Anlegern nicht.
Die nachlassende Furcht vor einem amerikanischen Militärschlag gegen Syrien stützt den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch.
Rechtzeitig vor Olympia könnten in Japan wieder Spielkasinos zugelassen werden. Für die Besucher natürlich. Und weil der Staat Geld braucht. Und das nicht zu knapp.
Der Dax hat am Dienstag stark zugelegt. Zeichen für eine diplomatische Lösung im Syrien-Konflikt beruhigten die Anleger. Hinzu kamen gute Konjunkturdaten aus China.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Montag etwas leichter. Die positiven Vorgaben von den asiatischen Börsen können zunächst keinen Auftrieb geben.
Der Energiekonzern Tepco ist mit der Situation in Fukushima überfordert. Mehr als 300.000 Tonnen radioaktiv belastetes Kühlwasser lagern hier. Die ersten Tanks zeigen schon Lecks.
Neues zur Funkausstellung: Das iPhone ist im größten Wachstumsmarkt weit abgeschlagen. Aber die Amerikaner wollen aufholen, mit einem Billigmodell und ungewohnter Bescheidenheit.
Bis zum Jahresende winken Gewinne von 12 Prozent. Günstige Bewertungen locken. Auch anderswo in Asien steigen die Kurse.
Der Dax hat sich am Donnerstag zunächst stabilisiert, nachdem ein Militärschlag gegen Syrien wohl nicht unmittelbar bevorsteht.
Wird Abe auf dem G20-Gipfel etwas Neues sagen? Wenig wahrscheinlich. Daher wichtiger die Frage: Darf Japan die Olympischen Spiele 2020 austragen?
Mein Hafen, der Yen: Der Syrien-Konflikt lässt die Anleger nach Japan segeln. Für Exporteure wie Canon oder Nikon ist das nicht gut und auch nicht für ihre Aktienkurse.
Sicherheit lautet am Dienstag das Zauberwort an den Finanzmärkten. Die Aussicht auf einen möglicherweise kurz bevorstehenden Militärschlag der Vereinigten Staaten gegen das syrische Regime lastet schwer auf den Börsen.
Endlich will Japans Regierung die Vertuscher von Tepco in Fukushima nicht mehr alleine wurschteln lassen. Der Tepco-Aktie bekommt das nicht.
Gestützt auf Kursgewinne an der Wall Street im späten Freitagshandel werden die deutschen Aktien am Montag freundlich erwartet.
Die Federal Reserve bleibt auf dem Ausstiegskurs. Dank positiver Meldungen über eine defensive Geldpolitik legt der Dollar zu. Die Rendite der amerikanischer Staatsanleihen steigt auf ein Zweijahreshoch.
Im Offenmarktausschuss der Federal Reserve gibt es eine breite Zustimmung dafür, die Käufe von Staats- und Hypothekenanleihen vor Jahresende zu verringern und bis zur Jahresmitte 2014 einzustellen.
Die lockere Geldpolitik in Tokio zeigt Wirkung: Die Währung wertet ab, die Exporte steigen. Die Importe aber auch, weil Einkaufen im Ausland deutlich teurer geworden ist für Japaner.
Es ist viel zu viel Geld im Umlauf. Weil die Banken es aus dem Nichts schöpfen. Und die Staaten nicht genug davon kriegen können. Höchste Zeit, grundsätzlich neu zu denken.
Die Märkte in Asien bewegen sich in der Abhängigkeit der Daten aus Amerika und China. Jeder scheint auf einen Einbruch vorbereitet, niemand aber will als erster auf den Knopf drücken.
Fonds mit Ausrichtung auf Absolute Return stammen in den meisten Fällen aus der Welt der Hedgefonds. Nicht so der Carmignac Capital Plus. Er war ursprünglich ein normaler Geldmarktfonds.
Beamten aus Singapur sollen nicht mehr ungehemmt in den Casinos der Stadt zocken können. Vielleicht ziehen sie lieber um, auf die Philippinen. Denn auch dort ist der Casino-Boom Asiens angekommen und führt zu heftiger Bautätigkeit in Manila.
Wie eine ganze Batterie von Kaninchen schauen die Asiaten auf den chinesischen Drachen. Und der scheint wieder zu fauchen.
Der deutsche Leitindex dürfte heute im Plus starten. Anleger blicken auf die Geschäftszahlen zum zweiten Quartal von Commerzbank und Deutscher Telekom.
Während der Süden Asiens das Ende des Fastens der Muslime feiert, kommen aus dem Nordosten ermutigende Signale zum Wochenausklang – die Neuigkeiten aus China und Japan stützen die Märkte.
Die Nettogewinne der an der Börse gehandelten japanischen Unternehmen im ersten Quartal sind im Schnitt um 40 Prozent gestiegen. Besonders der Autobauer Toyota verdient kräftig.
Nach zehn Jahren hat die Bank von Japan jetzt die Protokolle ihrer geldpolitischen Sitzung vom Frühsommer 2003 veröffentlicht. Sie zeigen auf, dass die Geldpolitik allein wirtschaftliche Aktivitäten nicht stimulieren kann.
Die Deutsche Bank hat einige Skandale hinter sich. Das wird jetzt teuer. Strafen und Schadensersatz können in die Milliarden gehen.
Der jüngste Goldpreis-Sturz kommt die Schweizer Nationalbank teuer zu stehen. Ein milliardenschwerer Bewertungsverlust steht für das erste Halbjahr zu Buche. Schadensbegrenzung gelang noch mit Devisengeschäften.