Leserbriefe vom 28. September 2024
VW in der Krise +++ Zukunft der Commerzbank +++ EU-Kommission +++ Deutsche Schule zu Porto +++ Antwort auf Verleger Kraushaar
VW in der Krise +++ Zukunft der Commerzbank +++ EU-Kommission +++ Deutsche Schule zu Porto +++ Antwort auf Verleger Kraushaar
Im Übernahmekampf der Commerzbank wird gern behauptet, die Bank vergebe ein Drittel aller Kredite an den Mittelstand in Deutschland. In der Branche lächelt man darüber.
Am Freitagvormittag fand ein erstes bilaterales Gespräch über einen Einstieg der Unicredit statt. Andreas Orcel, Chef der italienischen Großbank, soll daran nicht teilgenommen haben.
Was passiert mit der Einlagensicherung für Tages- und Festgeld bei der Commerzbank, wenn die italienische Unicredit sie übernehmen sollte? Das kommt sehr auf die Umstände an.
In Österreich wird ein neues Parlament gewählt. Im Bundestag wird über die Rente debattiert. Und in Wiesbaden wird die älteste Briefmarke Deutschlands versteigert. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die designierte Chefin Orlopp sagt, dass alles bewertet werde, was auf dem Tisch liegt.
Ohne triumphales Gehabe, aber sehr entschlossen ging der frühere Unicredit-Chef Profumo bei der Übernahme der HVB vor. Im Jahr 2005 sicherte er sich einen Kernbestandteil der deutschen Bankenlandschaft.
Am Freitag gebe es ein Treffen, erklärt die künftige Vorstandsvorsitzende der Commerzbank auf einer Konferenz. Sich mit dem Investor Unicredit an einen Tisch zu setzen, ist für Bettina Orlopp selbstverständlich.
Die mögliche Übernahme der Commerzbank sorgt für Spott und Sorge am Finanzplatz Frankfurt. Doch auch der Rücktritt von Omid Nouripour birgt zweierlei Sichten. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bettina Orlopp wird schon zum 1. Oktober ihren neuen Posten antreten. Der neuen Vorstandsvorsitzenden wird einiges zugetraut. Ein Sanierungsfall ist die Commerzbank nicht mehr, aber wird Orlopp für Eigenständigkeit sorgen können?
Hört man sich bei Mittelständlern um, schätzen Unternehmer die mittelstandsaffine Commerzbank, halten sie aber keineswegs für unersetzlich. Und die Unicredit hat ebenfalls ein Händchen für den Mittelstand.
Die geplante Übernahme der Commerzbank durch Unicredit sorgt für Spannungen zwischen Deutschland und Italien. Dabei stehen nicht nur die Banken, sondern auch der Finanzplatz Frankfurt vor einer ungewissen Zukunft.
Der Einstieg von Unicredit bei der Commerzbank sei ein Risiko für den Finanzplatz und die gesamte deutsche Wirtschaft, meint der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef. Er hat deswegen dem Bundeskanzler geschrieben.
Unicredit macht gute Gewinne und hat hohe Polster, doch die Staatspapiere deckeln das Rating. Finanzanalysten stört das wenig. Warum ist das so?
Der Bundestag beschäftigt sich mit der möglichen Commerzbank-Übernahme durch die Unicredit, IG Metall und VW verhandeln über den neuen Haustarif und die CDU würdigt Angela Merkel. Der F.A.Z.-Newsletter
Der Bundeskanzler hält die mögliche Commerzbank-Übernahme durch Unicredit für „feindlich“, Italiens Außenminister hält dagegen. Kann Deutschland dieses Kräftemessen überhaupt gewinnen?
Angesichts einer drohenden Übernahme durch die italienische Bank Unicredit besetzt die Commerzbank ihre Konzernspitze neu. Finanzchefin Orlopp soll den Chefposten übernehmen.
Die Unicredit aus Italien sichert sich weitere Anteile an der Commerzbank. Die Unionsparteien zeiegn sich am Dienstag besorgt. Und auch die Bundesregierung scheint wenig begeistert - kann aber nur schwierig eingreifen.
Der politische Konflikt um das Fusionsangebot der italienischen Unicredit mit der Commerzbank spitzt sich zu. Jetzt äußern auch Teile der Belegschaft ihren Unmut.
Banken- und Länderrisiken zu entflechten, dieses Ziel wurde nach der Finanzkrise verfehlt. Unicredit steht dennoch robust da und verdient keine Grenzzäune durch die Politik.
Die italienische Bank Unicredit will die Commerzbank übernehmen – und stößt dabei auf Widerstand. Sogar Bundeskanzler Olaf Scholz ist dagegen.
Die Franzosen wollen dem britischen Wettbewerber HSBC dessen Privatkundengeschäft in Deutschland abkaufen. Die Unicredit-Commerzbank-Fusion sieht BNP-Deutschlandchef derweil als Chance.
Die italienische Bank baut die Anteile an der Commerzbank auf 21 Prozent aus – und geht damit auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. Selbst der Bundeskanzler schaltet sich ein. Was hinter dem Schritt der Unicredit steckt.
Die Franzosen wollen dem britischen Wettbewerber HSBC dessen Privatkundengeschäft in Deutschland abkaufen. Die Unicredit-Commerzbank-Fusion sieht BNP-Deutschlandchef derweil als Chance.
Michael Grote von der Frankfurt School of Finance & Management spricht im Interview über das Interesse von Unicredit an der Commerzbank. Worum geht es?
Unicredit hat seinen Anteil an der Commerzbank auf knapp 21 Prozent aufgestockt. Das kommt einer Brüskierung der Bundesregierung nahe. Die Führung der Commerzbank steht unter Druck, aber auch Unicredit muss Fragen beantworten.
Die italienische Bank Unicredit stockt ihren Anteil an der Commerzbank abermals auf. Die Italiener behalten sich vor, den Anteil weiter zu erhöhen. Dabei wollte der Bund die Übernahmechancen eigentlich verschlechtern.
Die italienische Großbank Unicredit hat sich an der Commerzbank beteiligt. Die Deutschen wollen unabhängig bleiben. Ohne Hilfe aus Berlin wird das nicht leicht.
Unicredit hat den Commerzbank-Aktien zu einem kräftigen Kursplus verholfen. Wer auf ein attraktives Übernahmeangebot spekuliert, muss Geduld mitbringen. Der Bund will erstmal keine weiteren Aktien verkaufen. Was tun?
Der Bund will eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit-Bank nicht weiter befeuern. Er wird daher vorerst keine weiteren Aktien der Commerzbank AG veräußern.
Mit der Ankündigung der Bundesregierung verschlechtern sich die Chancen der italienischen Unicredit, die Commerzbank zu übernehmen.
Die Diskussion darüber, ob die Unicredit die Commerzbank übernehmen darf, wird mit Leidenschaft geführt. Die lange Tradition der Commerzbank darf dabei kein Hinderungsgrund sein.
Weder für den Finanzplatz noch für die Belegschaft der Commerzbank wäre ein Verkauf des Geldhauses nach Italien ein Gewinn, heißt es von den verschiedenen Stellen. Boris Rhein fühlt sich von der Bundesregierung übergangen.
Bankchef Andrea Orcel will die Commerzbank nur, wenn er in Deutschland willkommen ist, wie er der F.A.Z. sagt. Seine Präferenz wäre eine Integration in sein „föderales Modell“.
Unicredit-Chef Andrea Orcel erläutert der F.A.Z. seine Optionen. Seine Präferenz wäre eine Integration der Commerzbank in das „föderale Modell“ der italienischen Bank. Der deutsche Bankenmarkt brauche mehr Wettbewerb.
Mit dem nun zweitgrößten Commerzbank-Aktionär muss bald geredet werden, deshalb sagt es offen noch niemand: Regierung und Commerzbank gefällt das Heranpirschen von Unicredit nicht. Doch beiden fehlt es an Geschlossenheit.