Sterbehilfe unterm Totenkopf: Die Piraten biopolitisch auf hoher See
Mit Trikotwerbung machen Fußballvereine kräftig Kasse. Den eigenen Namen auf der Spielerbrust zu präsentieren, kostet Unternehmen bis zu 30 Millionen Euro. Bald könnte es noch mehr sein.
Der Tarifkonflikt bei der Telekom ist zum Teil gelöst. Die Löhne der 17.000 Mitarbeiter in der Zentrale steigen innerhalb von zwei Jahren um 6,5 Prozent. Die Verhandlungen für die 68.000 Beschäftigten bei T-Systems und der Telekom Deutschland GmbH laufen weiter.
In der Nacht zum Montag wird in Deutschland die analoge Satellitenübertragung beendet, und seit Monaten überschlagen sich die Sender mit Informationskampagnen dazu. Kabel Deutschland hat seine ganz eigene Strategie, potenzielle Neukunden zu "informieren": mit Märchenstunden, an deren Ende überflüssige Verträge unterschrieben werden.
Mit der Ablehnung der Liberalen im Europäischen Parlament steht das vielfach angefeindete Handelsabkommen Acta vor dem Aus.
Wolfgang Wagner verstärkt als neuer Mitarbeiter das Team der Strategieberatung L.E.K. Consulting. L.E.K.-Manager Martin Bundschu wird neuer Partner.
Wlan-Router der Deutschen Telekom haben eine bislang unbekannte gefährliche Hintertür, durch die Angreifer ohne großen technischen Aufwand in das drahtlose Netz eindringen können.
Das Benzin ist zu teuer? Unsinn, sagt der Porsche-Fahrer in der Diskussion bei „Anne Will“: Autofahren ist heute auch nicht teurer als in den 70ern.
Alle Banken schrumpfen. Nur die eine nicht: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat sich heimlich, still und leise zu einer gigantischen Staatsbank gemausert.
Dateien im Internet speichern - das bietet jetzt auch Google. Doch nicht jeder will seine Dateien dem Internetkonzern anvertrauen.
Viele Menschen arbeiten weniger mit Computern, dafür mehr mit Tablets oder Smartphones. Doch die sind nicht immer sicher. Der Besitzer selbst kann allerdings auch einiges für die Sicherheit tun.
Heidelberger Druck verfehlt seine Jahresziele, Philips steigert den Gewinn und Nestlé erhält den Zuschlag für Pfizers Babynahrung. Lufthansa begibt sich auf Sparkurs, Vodafone will für Cable & Wireless bis zu 1,07 Milliarden Pfund zahlen, die Briefunternehmen verbünden sich gegen die Post und die EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt eine Pille von Bayer. Die IWF-Mittel werden um 430 Milliarden Dollar erhöht, die Bundesregierung erwartet eine stabile Konjunktur und Chinas Industrie stabilisiert sich leicht. Außerdem will Spanien weitere Milliarden bei Bildung und Gesundheit einsparen.
Bertelsmann ist bereit für die Börse, Sky holt sich für Milliarden die Bundesligarechte und die Verlage streiten sich mit Fernsehsendern oder Internetkonzernen um das digitale Feld: Willkommen in der Medienwirtschaft.
TNT Post schmiedet gemeinsam mit Konkurrenten neue Pläne für ein bundesweites Zustellnetz als Alternative zur Deutschen Post. Der größte Post-Rivale sieht „Dumpingpraktiken“ beim ehemaligen Monopolisten.
Die Rendite von Bundesanleihen sinken auf ein Rekordtief. Zinsen stehen auf einem grotesk niedrigen Wert. Einige Banken bieten derweil mehr als drei Prozent.
Die „gesichtslose Bewerbung“ ist ein Skandal. Man muss nicht jede schlechte Idee aus Amerika übernehmen. Ich will lieber diskrimiert werden.
Seit Dienstag bietet der Mobilfunkanbieter unter der Marke „Yourfone“ einen neuen Tarif an. Trotz des niedrigen Preises will das Unternehmen die Marge halten. Die Wachstumsmöglichkeiten sind allerdings nahezu ausgeschöpft.
Im Poker um die Medienrechte für die Fußball-Bundesliga ist die Telekom leer ausgegangen. Sky Deutschland hat sich nicht nur die Lizenzen für Live-Übertragungen im Bezahlfernsehen gesichert, sondern der Telekom völlig überraschend auch die Rechte für die Übertragung im Internet und über Mobilfunk abgenommen.
Ein Tag der Superlative für den deutschen Fußball: Die Bundesliga kassiert aus dem Erlös der TV-Rechte-Vermarktung künftig 2,5 Milliarden Euro.
628 Millionen Euro geben die Sender künftig je Saison für die Bundesliga aus. ARD, ZDF, Sport 1 und Sky sind am Ball. Die Revolution durchs Internet bleibt aus. Sie dürfte aber nur vertagt sein.
Dass die Vermarktung der Bundesliga einen Rekorderlös einspielt, liegt an einem Mix äußerst günstiger Bedingungen. Das ist gut für den deutschen Fußball, verändert aber nicht die Welt.
Auch von 2013 an zeigen ARD, ZDF und Sky die Spiele der Fußball-Bundesliga - und zahlen deutlich mehr Geld als bisher an den Ligaverband. Die Telekom ist bei der Rechtevergabe der große Verlierer.
Gute Konjunkturnachrichten haben die Aktienkurse deutlich steigen lassen. Sowohl für Deutschland als auch für den Euroraum haben sich die Konjunkturerwartungen verbessert.
Kein Foto und keine Angaben zu Namen, Alter, Geschlecht, Herkunft oder Familienstand: Anonyme Bewerbungen geben Menschen Chancen, die sie bisher nicht gehabt hätten. Das Pilotprojekt löst eine „breite Diskussion“ aus.
Der Frankfurter Kreisverband der jungen Partei tagt viele Stunden und absolviert dabei einen Grundkurs in Basisdemokratie.
Ein Gerät verändert die gesamte Tariflandschaft: Das neue iPad lässt die Kosten für mobiles Internet sinken. Davon profitieren auch die Besitzer anderer Tablet-Computer.
Windpark-Probleme setzen Siemens weiter zu, Danone steigert seinen Umsatz und Anheuser-Busch Inbev übernimmt einen karibischen Bierbrauer. Wincor Nixdorf rechnet mit einem kräftigen Gewinnrückgang, Exxon und Rosneft schmieden eine Öl-Allianz und ein amerikanisches Gericht bestätigt die Ablehnung von Bayer-Patentklagen. Argentinien will zudem eine Repsol-Sparte verstaatlichen. Die Verbraucherstimmung in Japan hellt sich auf, die europäischen Pkw-Neuzulassungen schrumpfen im März und Japan stockt die IWF-Krisenmittel um 60 Milliarden Dollar auf.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Am 10. April 1987 starb Birgit Dressel. In ihren letzten beiden Lebensjahren nahm die Siebenkämpferin mehr als hundert Medikamente. Trainer, Ärzte, Funktionäre schweigen bis heute. Das Prinzip des Vertuschens und Verdrängens lebt fort.
Burkhard Jung ist Oberbürgermeister von Leipzig. Der Sozialdemokrat ist davon überzeugt, dass der Osten weiter auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist. Die Kritik aus dem Ruhrgebiet kann er aber nachvollziehen - zumal er selbst aus Siegen kommt.
Die Post ist zwar immer noch das marktbeherschende Unternehmen auf dem Briefmarkt, aber langsam ändert sich das Bild. Mit Hilfe des neuen Postgesetzes könnte es der Konkurrenz gelingen, sich endgültig aus der Abhängigkeit vom alten Monopolnetz zu befreien.
Im Wettbieten um die Bundesligarechte steht die Telekom in der Kritik, weil an dieser der Staat beteiligt ist. Wieso kümmert kaum einen, was ARD und ZDF raushauen?
Es wird einer der größten Börsengänge der Geschichte: Im Mai stürmt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Parkett. Deutsche Firmen machen es ihm nach. Blind zugreifen sollten Anleger nicht: Die Neuemissionen bergen Risiken.
2005 beendete er seine erste Karriere. Doch durch eine Wette wurde er Triathlet: Im FAZ.NET-Interview spricht der frühere Radprofi Rolf Aldag über die Schmerzen durch seine „zweite Liebe“ und das Schwimmen mit Fischen.
Das Investmentbanking in Deutschland gewinnt an Schwung. Holger Bross, Deutschlandchef der Bank of America Merrill Lynch, ist überzeugt, dass den Universalbanken die Zukunft gehört.
Die Deutsche Telekom will Sky die Fußball-Senderechte abjagen. Aber darf ein Staatskonzern überhaupt Rundfunkanbieter sein?