Lauter verlorene Männer
Die Wirtschaft will weiblich werden. Wie wild befördern die Konzerne Frauen. Auf der Strecke bleibt eine Männergeneration, doch flüchten ist keine Option.
Die Wirtschaft will weiblich werden. Wie wild befördern die Konzerne Frauen. Auf der Strecke bleibt eine Männergeneration, doch flüchten ist keine Option.
Die Muttergesellschaft von E-Plus, der niederländische Konzern KPN, will die Gesellschaft verkaufen. Spekuliert wird, dass E-Plus mit dem Konkurrenten O2 zusammengeschlossen werden könnte.
Vielleicht ist es der Beginn einer Neuordnung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt: Die unter einer hohen Verschuldung leidende spanische Telefongesellschaft Telefónica will ihre deutsche Tochtergesellschaft O2 an die Börse bringen. Die Vorbereitungen für einen Gang aufs Parkett von Telefónica Deutschland mit seiner Mobilfunkmarke O2 hätten begonnen, teilte der Konzern am Mittwochabend (wie in einem Teil unserer Auflage berichtet) mit. Zugleich prüft der niederländische Telefonkonzern KPN die Trennung von weiteren Tochtergesellschaften. Wenn ein Bericht der Tageszeitung „De Telegraaf" aus jüngster Zeit stimmt, wird sich der einstige Staatsmonopolist künftig auf den Heimatmarkt konzentrieren. Träfe das zu, würde es in Deutschland spannend: Zu den wichtigsten Auslandsaktivitäten von KPN zählt der hiesige Mobilfunkanbieter E-Plus. Und tatsächlich: Am Freitag hat KPN offiziell bestätigt, dass man strategische Optionen für E-Plus prüfe.
Der deutsche Telefonanbieter o2 könnte bald an die Börse gehen. Die spanische Muttergesellschaft Telefónica erwägt, das Unternehmen aufs Parkett zu bringen.
Die Deutsche Börse AG fürchtet den Abstieg aus dem Euro Stoxx 50, Swiss Re trennt sich von einem amerikanischen Geschäftszweig und Eni verkauft einen Anteil am Gasversorger Snam für rund 3,5 Milliarden Euro.
Die Facebook-Aktie bricht bis zu 10 Prozent ein, die Deutsche Börse will eigene Aktien zurückkaufen und Bosch übernimmt einen Solar-Spezialisten in Brasilien. Voestalpine erwartet für das Geschäftsjahr 2012/13 ein stabiles operatives Ergebnis, die Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs will Stellen abbauen und die Deutsche Post muss weniger Beihilfe zahlen als befürchtet. Der Anlagenbauer Andritz will seinen Konkurrenten Schuler schlucken und der Blackberry-Hersteller RIM steht vor einem neuerlichen Verlust. Deutsche Unternehmen investieren wieder mehr, die EZB lehnt Spaniens Rettungsplan für Bankia ab und Sparbefürworter liegen vor der Wahl in Griechenland leicht in Führung.
Russische Antiviren-Spezialisten haben eine neue Bedrohung im Internet entdeckt. Sie heißt „Flame“ und ist komplexer als alle bisher bekannten Schädlinge. Gut möglich, dass „Flame“ von einem Geheimdienst stammt.
Die Wohnheimtürme der früheren Dieburger Bundespost-Fachhochschule werden abgerissen. Für Wolfgang Ottenbacher als früheren Bewohner verschwindet ein Stück seiner Jugend.
In Spanien sind so viele junge Leute arbeitslos wie nirgendwo sonst in der Eurozone. Das verändert das Land - aber nicht nur dieses. Ein Blick auf Barcelona.
Die europäischen Aktienmärkte starten mit Kursgewinnen, die aber schnell wieder verpuffen. Französische Staatsanleihen legen unterdessen weiter zu.
Toll, wenn man einen schicken Studentenjob hat. Noch toller, wenn man ihn nicht hat - und trotzdem jeden Monat Geld bekommt. Mit folgenden Stipendien für Studenten gibt es bis zu 1.000 Euro. Jeden Monat.
Das Urteil in der Massenklage von 17.000 Telekom-Aktionären ist für die geschädigten Anleger enttäuschend - doch es ist richtig und gerecht. Wer mit Risikopapieren einen Reinfall erlebt, kann sich nicht auf dem Rechtsweg schadlos halten.
Bitter ist die Niederlage der T-Kleinaktionäre vor Gericht. Doch ein Blick auf Europa zeigt: Auch anderswo mussten Aktionäre bei der Privatisierung bluten. Besser wird dadurch nichts.
Der Verkaufsprospekt der Telekom für den dritten Börsengang im Jahr 2000 enthielt keine juristischen Fehler. Das hat das Frankfurter Oberlandesgericht entschieden und damit die Klage von rund 17.000 Anlegern abgewiesen. Die Anleger könnten keinen Schadensersatz geltend machen.
Titelverteidiger Bamberg zieht ins Halbfinale der Playoffs in der Basketball-Bundesliga ein. Das frühe Aus kommt dagegen für Alba Berlin. Bayern München erreicht ein fünftes Spiel.
Manipulierte Märkte für Staatsanleihen und negative reale Renditen: Asoka Wöhrmann sieht viele Anleger auf diese Situation schlecht vorbereitet.
Ein Preisrutsch drückt den Gewinn des weltgrößtem Alu-Konzerns Rusal, die Ratingagentur Fitch wertet JP Morgan ab und Investitionen schmälern den Gewinn von Gigaset. Celesio schreibt rote Zahlen, Aurubis bleibt auf Wachstumskurs und Norma Group profitiert von Geschäft in Amerika und Asien. Kabel Deutschland übernimmt Tele Columbus, der Katastrophen-Akw-Betreiber Tepco macht einen heftigen Verlust und Praktiker kürzt sein Sanierungsprogramm. Die chinesische Notenbank senkt abermals die Mindestreserve und der deutsche Großhandel hebt die Preise im April merklich an.
Wer über ein Drahtlosnetzwerk seine Bankgeschäfte online erledigt, geht ein Risiko ein. Nicht nur die W-Lan-Verbindung, sondern auch die Kommunikation via UMTS hat Sicherheitslücken.
Neue Medien, alte Geschichten: Jan Ullrich erklärt „die Zeit des Versteckens und Rückzugs“ in seinem Blog für beendet. Fehler räumt er ein, von Reue ist keine Rede.
Die Flut der Quartalszahlen zeigt es: Die Nachfrage der Kunden in den Vereinigten Staaten ist sehr viel besser als vor Monaten gedacht. Es wird konsumiert, alte Maschinen werden ersetzt.
Die Ausgaben für Frühpensionäre belasten die Bilanz der Deutschen Telekom, doch der unerwartet kleine Umsatzrückgang macht das Konzern-Management zufrieden. Auch die Aktie reagiert positiv.
Die böse Überraschung kommt oft nach dem Urlaub: Dann flattert eine hohe Handy-Rechnung ins Haus. Die EU schiebt dem nun einen Riegel vor. Telefonieren und SMS-Schicken im Ausland wird nochmal billiger - auch beim Internet kommen Obergrenzen. Pünktlich zur Urlaubssaison.
Hat Griechenland doch bald eine Regierung? Die Hoffnung darauf hob die Kurse am Donnerstag in die Höhe.
Die Berichtssaison in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind allerdings insgesamt durchwachsen. Die Telekom etwa schneidert schwächer ab, die Solarwerte besser.
Nach einer ganzen Reihe von Quartalsberichten wagen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zur Handelseröffnung aus der Deckung. „Die hereingekommenen Unternehmenszahlen lasen sich in der Mehrzahl eigentlich ganz gut“, fasst ein Händler zusammen. Der Dax steigt um 0,6 Prozent auf 6514 Punkte.
Der Showdown ist ausgeblieben. Ím Streit um die Lohnerhöhungen für die 50.000 Beschäftigten des größten Telekom-Bereichs, die Telekom Deutschland GmbH, haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft geeinigt.
Ist angesichts der niedrigen Renditen am Anleihemarkt eine größere Hinwendung der Deutschen zur Aktie denkbar? Ein Blick auf die Erfahrungen in den Vereinigten Staaten lässt nicht viel Hoffnung aufkommen.
Google hat in Rechtsstreitigkeiten prominente Widersacher: David Boies vertritt den Softwarekonzern Oracle, die amerikanische Kartellbehörde hat Beth Wilkinson angeheuert. Es ist eine Kampfansage an den Internetkonzern.
Das Internet wirbelt viele Märkte durcheinander. Auf der Digitalkonferenz Next diskutieren Unternehmer, wie sie auf die Herausforderungen reagieren können. Die Leiter der Konferenz, der Marketingfachmann Matthias Schrader und der Telekom-Manager Martin Enderle, zeigen sich im Gespräch mit dem Netzwirtschaft-Blog überzeugt, dass Unternehmen lernen können, mit den neuen Gegebenheiten umzugehen.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere steigen Frauen plötzlich aus. Sie sind nicht frustriert, sie haben nur keine Lust mehr auf die männliche Arbeitswelt. Und suchen ihr Glück woanders.
Als Deutschland-Chef von McKinsey war Jürgen Kluge anerkannt, als Chef von Haniel ist er gescheitert. Können Berater keine Unternehmen führen?
Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft wird 20. Überhört der deutsche Sport die Mahnungen? Führungs- und Entscheidungsschwäche kostet nach Ansicht der Forscher viele Medaillen.
Nach deutlichen Auftaktverlusten gehen die deutschen Aktienmärkte am Montag erholt aus dem Handel. Besonders stark gewinnen Commerzbank und Adidas.
Anleihenemittent Windreich trennt sich von seinem Finanzvorstand, QSC schneidet schwach ab, die Börsengänge der Rheinmetall-Autosparte und von Talanx werden konkreter. Indonesiens Wirtschaft wächst weiter kräftig.
Sky investiert nicht nur in die Fußball-Bundesliga. Im Herbst schlägt Harald Schmidt bei Rupert Murdochs Bezahlsender auf. Schmidt, dem Sat.1 gekündigt hat, kommt drei Mal die Woche – aber man muss Abonnent sein, um ihn zu sehen.
Anonymisierte Bewerbungen sollen Diskriminierung verhindern. Was aber bleibt übrig, wenn viele Angaben geschwärzt werden? Personalprofis spotten schon.