Steuerfrieden
Die SPD macht durch den Fall Hoeneß im Wahlkampf gerade ein wenig Boden gut. Die Kanzlerin hat umgehend eine Arbeitsgruppe zum Thema Selbstanzeige einberufen. Wird Angela Merkel nervös?
Die SPD macht durch den Fall Hoeneß im Wahlkampf gerade ein wenig Boden gut. Die Kanzlerin hat umgehend eine Arbeitsgruppe zum Thema Selbstanzeige einberufen. Wird Angela Merkel nervös?
chs. PARIS, 29. April. Der französische Präsident François Hollande hat am Montag in Paris umfangreiche Steuersenkungen und bürokratische Erleichterungen für ...
Die Selbstanzeige hat im deutschen Rechtssystem eine lange Tradition. Das hat auch praktische Gründe. Nur sie schafft einen Anreiz, Sünden zu reparieren.
Die Selbstanzeige des FC-Bayern-Präsidenten und Wurstfabrikanten Uli Hoeneß beim Finanzamt hat nun auch die Regierung aufgeschreckt. Auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte das CDU-Präsidium eine Arbeitsgruppe ein.
Wenn es nach der hessischen Landesregierung geht, müssen Steuerhinterzieher auch künftig nach einer Selbstanzeige keine Strafverfolgung befürchten. Die Regel habe sich bewährt, heißt es.
Auch bei Amazon in Bad Hersfeld soll es Streiks geben, Griechenland beschließt Entlassungen im öffentlichen Dienst, der Bund der Steuerzahler nennt das Programm der Grünen teilweise verfassungswidrig.
Uli Hoeneß ist in aller Munde. Auch am Sonntagabend bei Günther Jauch. Seine Sendung lieferte unverhoffte Erkenntnisse - auch wenn sie wohl nicht beabsichtigt waren.
Lt. BERLIN, 28. April. Die Grünen wollen im Falle einer Regierungsbeteiligung Steuererhöhungen, höhere öffentliche Investitionen in Bildung und Verkehr, ...
FRANKFURT, 28. April (Reuters). Die Deutsche Bank will keine Toleranz gegenüber Steuerhinterziehung zeigen. Dies sei „ein kriminelles Delikt“, sagte der ...
jja. BERLIN, 28. April. Mit der Forderung nach höheren Steuern und Krankenkassenbeiträgen, einer zusätzlichen Vermögensabgabe sowie einem gesetzlichen ...
Die Affäre um die Steuerhinterziehung durch Bayern-Präsident Uli Hoeneß scheint ein Umdenken zu bewirken. Auch die Banken beginnen sich ungewohnt deutlich zu distanzieren.
Der Fall Hoeneß ist nur einer von vielen. Die Summe der Einzelfälle legt den Schluss nahe, dass Steuerehrlichkeit in Privatangelegenheiten keine Voraussetzung ist, um beim FC Bayern München ein Amt zu bekleiden. Der Draht zwischen dem Fußballklub und der Staatskanzlei war schon immer kurz.
Sollen Steuerhinterzieher künftig in jedem Fall bestraft werden? Unsere Redakteure diskutieren.
Ja, ich zahle gerne Steuern, ich zahle meine Steuern so gerne wie all die Leute, die jetzt mit dem Finger auf Uli Hoeneß zeigen - und morgen werden sie
Wer sich selbst anzeigt, bringt dem Staat eine Menge Geld ein. Schließlich geht es nicht um Mord und Totschlag.
Die Städte müssen sich immer neue Zumutungen gefallen lassen und auf Almosen hoffen. Es bedarf einer großen Reform der Finanzbeziehungen zwischen Kommunen, Ländern und Bund.
Mit der Forderung nach weiteren Steuererhöhungen haben die Grünen ihren Bundesparteitag in Berlin fortgesetzt. Die Delegierten beschlossen bei nur wenigen Gegenstimmen eine zeitlich befristete Vermögensabgabe und eine nachfolgende Vermögenssteuer.
Deutschlands wichtigster und mächtigster Mann hat sich selbst angezeigt. Das Land ist in Aufruhr. Die Talk-Runde bei Maybrit Illner veranstaltet ein heiteres Hinterziehungsraten und ist dem hohen Sünder am Ende gnädig. Es lebe König Uli I.!
München (dpa). Nach der kurzen Auszeit beim rauschhaften Sieg über den FC Barcelona hat für Steuersünder Uli Hoeneß das lange Warten auf die Staatsanwälte aufs ...
mas./sat. BERLIN, 24. April. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat ungeachtet der Aufregung um die Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß, Wurstfabrikant und ...
Der Fernbus wurde allseits begrüßt: als billig, bequem und als Befreiungsschlag gegen die Bahn. Aber wie sieht die Wirklichkeit des Busreisens aus? Ein Selbstversuch.
Die Debatte um Steuerhinterziehung kommt nicht zur Ruhe. Kaum hat ein in London ansässiger Verein von Enthüllungsjournalisten Tarnkonten auch von Deutschen in ...
Hessens Beamte sollen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 5,6 Prozent mehr Gehalt bekommen - ebenso wie die Landesangestellten. Das ist zu viel, wie der Steuerzahlerbund meint.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer wehrt sich mit Blick auf die Steuer-Affäre von Uli Hoeneß gegen den Vorwurf der Kumpanei. Finanzminister Schäuble verteidigt im Bundestag die Straffreiheit bei Selbstanzeigen.
Eine Fußball-Gala in turbulenten Zeiten: Der FC Bayern siegt im Halbfinal-Hinspiel der Champions League 4:0 gegen „Barca“. Für die Katalanen war es das schlimmste Debakel seit einem 0:4 im Champions-League-Endspiel 1994 gegen den AC Mailand.
Spaniens Sozialisten wollen im Kampf gegen Korruption, Geldwäsche und Steuerbetrug den „Bin Ladin“ abschaffen. In der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy hält sich der Beifall einstweilen in Grenzen.
Uli Hoeneß steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung.Von dem verstorbenen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus soll er 20 Millionen DM erhalten haben. Dessen Witwe Margarita ist heute die zweitreichste Frau Frankreichs.
Uli Hoeneß gesteht einen „schweren Fehler“ ein, den er versuche mit seiner Selbstanzeige „zumindest halbwegs wiedergutzumachen“. Der frühere DFB-Präsident Zwanziger befürchtet negative Folgen für den deutschen Fußball. SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück spricht sich weiter für Straffreiheit bei Selbstanzeigen aus.
Die Opec entscheidet über die Ölförderquoten, aus den Vereinigten Staaten kommen Daten zu persönlichen Ausgaben und Einkommen.
Angela Merkel geht auf Abstand zum Bayern-Präsidenten Hoeneß. „Viele Menschen sind jetzt enttäuscht von Uli Hoeneß, die Bundeskanzlerin zählt auch zu diesen Menschen“, sagte Regierungssprecher Seibert. Die SPD nimmt indes den bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer (CSU) ins Visier.
Uli Hoeneß hat sich wegen Steuerhinterziehung selbst angezeigt. Doch er ist nicht der einzige, der Geld in der Schweiz unversteuert ließ. Warum machen erfolgreiche Menschen so etwas? Fühlen sie sich dabei nicht unehrlich? Psychologen haben drei Erklärungen.
Nach der Selbstanzeige von Uli Hoeneß wegen eines Schwarzgeldkontos in der Schweiz wird darüber gerätselt, wieviel Geld er dort wohl „geparkt“ hat. Bei den diskutierten Summen scheint sogar eine Gefängnisstrafe möglich.
Fast 52 Milliarden Euro Steuern sind im März in den Kassen von Bund und Ländern angekommen - trotz wirtschaftlicher Schwächephase auch in Deutschland.
Gegen Uli Hoeneß wird wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die Anti-Korruptions-Kämpferin Sylvia Schenk spricht im Interview über den Steuerfall Hoeneß, schlechte Vorbilder und Unehrlichkeiten im Sport.
T.G. Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Präsidenten von Bayern München, Uli Hoeneß, wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.