„Wir werden einen Teil des Gewinns neu verteilen“
Wo zahlen Amazon und Co. künftig ihre Steuern? Unter dem Dach der OECD arbeiten die Staaten an einer neuen Steuerwelt. Der zuständige Abteilungsleiter Achim Pross skizziert, wie sie aussehen wird.
Wo zahlen Amazon und Co. künftig ihre Steuern? Unter dem Dach der OECD arbeiten die Staaten an einer neuen Steuerwelt. Der zuständige Abteilungsleiter Achim Pross skizziert, wie sie aussehen wird.
Erhöhe der Staat die Steuern, säge er an dem Ast, auf dem er sitze, sagt Volker Wissing. Auch höhere Schulden zur Bekämpfung der Pandemiefolgen sieht der FDP-Generalsekretär kritisch.
Viele Steuerberater sind derzeit überlastet, weil sie ihre Mandanten bei Anträgen für Corona-Hilfen unterstützen. Die Koalition plant deshalb, die Abgabefristen um drei Monate auszudehnen.
FDP-Chef Christian Lindnder hat im Falle einer Regierungsbeteiligung seiner Partei Steuererhöhungen ausgeschlossen. Das werde es mit der FDP nicht geben, sagte er auf dem Digital-Parteitag der Liberalen.
Der Onlinehändler Amazon hat in Europa wieder kaum Steuern gezahlt – und der Versuch der EU-Kommission, daran etwas zu ändern, ist jetzt vor Gericht gescheitert, wie zuvor schon bei Apple. Woran liegt das?
Wer wegen einer Krankheit aus dem Familienheim auszieht, muss mit dem Wegfall der Steuerbefreiung in voller Höhe rechnen. Allerdings gibt es eine Ausnahme.
Rentner müssen zu viel Steuern zahlen – so lautet ein Vorwurf, über den jetzt das oberste Finanzgericht entscheidet. Die Hoffnung auf eine Rückzahlung ist groß.
Viele Eheleute verstehen sich als wirtschaftliche Einheit, leben aber in der Zugewinngemeinschaft. Mit dem Wechsel in einen anderen Güterstand vermeiden reiche Alleinverdiener Steuerhinterziehung.
Joe Biden schert sich nicht um wirtschaftspolitische Traditionen und schickt Amerika in ein Großexperiment, das als Kontrastprogramm zum Neoliberalismus stilisiert wird. Das kann auch schiefgehen.
Andauernde Proteste gegen eine mittlerweile zurückgezogene Steuerreform haben in Kolumbien bereits zahlreiche Tote gefordert. Nun ist der Finanzminister zurückgetreten – und Präsident Iván Duque steht unter Druck.
„Merkel muss ein Machtwort sprechen“, sagt Verbandspräsident Reiner Holznagel. Eine Krise sei nicht der richtige Zeitpunkt für solch eine „Stellen-Klüngelei ist“, heißt es von der FDP.
Kryptowährungen erleben derzeit einen Hype – und doch findet sich im Einkommensteuergesetz kein Eintrag. Wer sich schon über steuerfreie Gewinne freut, sollte allerdings Vorsicht walten lassen. Ein Gastbeitrag.
Nach der Wahl könnte eine grün-rot-rote Koalition Deutschland regieren. Wohin würden Grüne, SPD und Linke finanzpolitisch steuern?
Deutschland ist weiterhin das Land, das Alleinstehende und Doppelverdiener am höchsten mit Steuern und Sozialabgaben belegt. Auch Familien zahlen überraschend viel.
Die VW-Dieselaffäre weitet sich aus. 34 Personen sind nun in den Untersuchungen wegen überhöhten Ausstoßes von Stickoxid angeschuldigt – unter anderem wegen Beihilfe zum Betrug.
Steuern, Zoll und Liefergebühren können bei Online-Bestellungen in Nicht-EU-Ländern böse überraschen, wie sich seit dem Brexit zeigt. Doch bald kostet auch die Handyhülle aus China mehr.
Die hessische Wirtschaft wird nach der Pandemie anders sein als davor. Politiker haben derzeit nur die nächsten Schwierigkeiten der Corona-Bekämpfung im Blick. Doch ist es an der Zeit, über die Wirtschaftspolitik nach Corona zu reden.
Amerika ist beim Ringen um die Neuverteilung der Besteuerungsrechte auf einmal voll dabei. Aus eigenem Interesse.
Gerade in Entwicklungsländern fördert das Steuersystem oft noch soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen. Der IWF will das jetzt ändern und Unternehmen und Reiche zur Kasse bitten. Dafür legt er sich sogar mit der Weltbank an.
Die amerikanische Regierung will die Steuern für Unternehmen erhöhen, andere Staaten sollen bitteschön folgen. Mit dem Manöver will Präsident Biden mehr Geld einnehmen – und zugleich die heimischen Konzerne konkurrenzfähig halten.
Im Durchschnitt zahlt ein Kirchenmitglied 300 Euro Kirchensteuer im Jahr. Trotz eines drastischen Mitgliederschwunds stiegen die Steuereinnahmen der Kirchen bisher stetig – doch dann kam die Corona-Krise.
Das langerwartete Strafverfahren startet für die Justiz mit einer bösen Überraschung. Der angeklagte Steueranwalt Hanno Berger bleibt in der Schweiz. „Eine Auslieferung kommt nicht in Betracht“, sagt sein Verteidiger.
In Wiesbaden startet der Cum-Ex-Prozess. Der mutmaßliche Strippenzieher Hanno Berger erscheint nicht, er wohnt seit Jahren in der Schweiz. Die Justiz wertet seinen Umzug dorthin als Flucht.
Weil die deutsche Vorschrift nicht europarechtskonform ist, haben Steuerzahler die Wahl.
Warum haben die Bankenaufseher so spät auf die Tricksereien mit Aktien reagiert? Eine Aussage des kommissarischen Bafin-Präsidenten erschreckt.
Wenn Kommunen Steuereinnahmen parken, wollen sie kein Geld verlieren. Das hat einige zur australischen Greensill Bank getrieben, die einen positiven Zins bot. Durch ihre Insolvenz wird es jetzt ungemütlich für die Kämmerer.
Was wusste Olaf Scholz von den Geschäften der Privatbank M.M. Warburg? In Hamburg versucht ein Untersuchungsausschuss Licht in die Steuergeldaffäre zu bringen. Ein bekannter Cum-Ex-Akteur scheitert hingegen mit einer Beschwerde vor Gericht.
Manche Finanzämter verlangen den Solidaritätszuschlag von Menschen, die ihn eigentlich nicht mehr zahlen müssten. Wann die betroffenen Steuerzahler ihr Geld zurückbekommen, ist noch offen.
Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit Steuereinnahmen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Grund ist der sogenannte Progressionsvorbehalt.
Das Bundeskriminalamt fahndet nach einem 41 Jahre alten Mann, der in Rhein-Main mit Scheinrechnungen Steuern hinterzogen haben soll. Die Rede ist von mehr als 45 Millionen Euro.
In Paris beginnt der Berufungsprozess wegen Steuerbetrugs und illegaler Kundenakquirierung. Die Schweizer Bank UBS hofft auf eine Senkung der Milliarden-Buße.
Der Stuttgarter Autohersteller profitiert von staatlichen Subventionen und vom Kurzarbeitergeld – und macht vier Milliarden Euro Gewinn. Ist das in Ordnung?
Julia Klöckner plant eine Abgabe auf Basis gefühlter Wünsche. Dem liegt ein Denkfehler zugrunde. Anreize für bessere Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft könnte man auch ohne neue Steuer setzen – den Mechanismus dafür gibt es schon.
Frauen zahlen mehr für Drogerieprodukte und beim Friseur. Mit Preisdiskriminierung hat das aber in den wenigsten Fällen zu tun.
Eine vorgezogene Erbfolge kann mit Nießbrauch kombiniert werden und zwar nicht nur bei Immobilien. Das Steuersparmodell klappt auch mit Aktiendepots.
Bund und Länder haben zu Beginn des Jahres deutlich weniger Steuern eingenommen. Für das Gesamtjahr rechnen die meisten Ökonomen aber mit einer deutlichen Erholung der Wirtschaft.