Südkorea fordert Entschuldigung
Es ist der dritte Tag in Folge, an dem Vertreter von Nord- und Südkorea über einen Ausweg aus der aktuellen Krise verhandeln. Nun stellt Seoul klare Forderungen.
Es ist der dritte Tag in Folge, an dem Vertreter von Nord- und Südkorea über einen Ausweg aus der aktuellen Krise verhandeln. Nun stellt Seoul klare Forderungen.
Bis in den frühen Morgen haben die Verhandlungsführer miteinander gerungen. Am Sonntag sollen Gespräche über die Entschärfung der Krise fortgesetzt werden.
Kurz vor Ablauf eines Ultimatums des Nordens an den Süden Koreas haben Pjöngjang und Seoul sich auf ein Treffen im Grenzort Panmunjom verständigt. Machthaber Kim Jong-un entsendet einen engen Vertrauten.
Vor der Küste Südkoreas liegt Jeju-Do, eine Insel, bizarr und paradiesisch zugleich. Und im Westen unbekannt.
Südkoreas Vorzeigekonglomerat Samsung hat sich für Infektionen mit dem Mers-Virus in einem seiner Krankenhäuser entschuldigt. Die Regierung arbeitet derweil an einem Konjunkturstimulus.
Ein nordkoreanischer Soldat ist über die schwer bewachte Grenze nach Südkorea geflohen. Dass eine solche Flucht gelingt, ist extrem selten, erst recht von Soldaten.
In Südkorea verbreitet sich die gefährliche Lungeninfektion Mers. Tourismus und Geschäftsverkehr in ganz Asien leiden. Immer mehr Nachbarländer ziehen Konsequenzen.
Die Viruserkrankung Mers hat in Südkorea schon sechs Menschen das Leben gekostet. 2500 weitere stehen unter Quarantäne – die Einhaltung dieser Isolation will die Regierung überwachen, indem sie die Handys der Betroffenen ortet.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Südkorea beäugt die Abwertung des japanischen Yen mit Argusaugen. Die Exportindustrie erleidet Gewinneinbußen. Amerika rügt derweil die Regierung in Seoul, weil sie sich der Aufwertung des heimischen Won entgegenstelle.
Song Byeok gelang die Flucht aus Nordkorea, im zweiten Versuch. Seitdem malt er sich die Vergangenheit vom Leib – und träumt vom Ruhm und von der Liebe einer Frau.
Die Messerattacke auf den amerikanischen Botschafter in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul Nordkorea als „gerechte Bestrafung“ gelobt. Die Polizei prüft derweil einen kriminellen Hintergrund des Täters.
Ein bewaffneter Mann hat den amerikanischen Botschafter in Südkorea angegriffen. Der Diplomat wurde verletzt. Der Täter hatte schon einmal einen ausländischen Diplomaten attackiert.
Bislang machten Frauen in Fernost vor allem dann Karriere, wenn sie aus einer mächtigen Familie stammten. Ein spektakulärer Fall könnte das ändern. Die deutsche Quote stößt aber sogar bei Frauen auf Widerstand.
In einer populären Fernsehshow erklärt Daniel Lindemann den Südkoreanern, wie seine Landsleute ticken. Das hat ihn zum Star gemacht.
Der immer schärfere Wettbewerb auf dem Smartphone-Markt macht Samsung zu schaffen. Der südkoreanische Elektrokonzern musste im vergangenen Jahr den ersten Ergebnisrückgang seit 2011 hinnehmen.
Südkorea geht davon aus, dass Nordkorea auf dem Weg zur Atommacht einen großen Schritt vorangekommen ist. Die Fähigkeit zur Bestückung von Raketen mit atomaren Sprengköpfen sei auf einem „signifikantem Stand“, heißt es in einem neuen Bericht.
Südkoreanische Christen wollen über die Festtage Licht in den Norden bringen. Doch Pjöngjang droht mit Artilleriebeschuss. Der Weihnachtsbaum an der Grenze hat Tradition – nicht aber als Symbol des Friedens.
Deutsche Diplomaten sollen Südkorea auf dem Weg zu einer Wiedervereinigung mit dem Norden beraten. Außenminister Steinmeier versichert, Deutschland wolle „nicht als Lehrmeister auftreten“. Auch Pjöngjang buhlt um Berlins gute Dienste.
Südkoreas Wirtschaft wächst immer noch stärker als die der meisten anderen Länder in Asien. Die Nervosität der Anleger nimmt aber zu. Auch weil ein starker Won die Gewinne der so wichtigen Exportindustrie schmälert.
Da Kim Jong-un am Freitag nicht bei den Jubiläumsfeierlichkeiten der Kommunistischen Partei war, sprießen die Spekulationen: Wurde er entmachtet oder ist er krank? Auf eine politische Schwächung deutet wenig hin.
Die Erfolgsgeschichte des Elektronikherstellers Samsung ist zuletzt etwas ins Stocken geraten. Nun investiert das Unternehmen kräftig: Für über 11 Milliarden Euro baut Samsung eine neue Chip-Fabrik in der Nähe von Seoul.
Seit Februar waren die Wiedervereinigungsverhandlungen zwischen Nord- und Südkorea nach fortwährenden Provokotionen Pjöngjangs unterbrochen. Jetzt ist auf den Asienspielen offenbar ein Durchbruch gelungen.
In Seoul werden die Flaggen eingeholt ++ In Granada holt ein deutscher Schütze Silber ++ Und ein Golfer wir von einem Ball getroffen ++ Sport kompakt am Donnerstag
Der Papst reist nach Südkorea, wo die Zahl der Katholiken rascher wächst als in jedem anderen Land in Asien. Präsidentin Park hat aber ein zwiespältiges Verhältnis zur Kirche.
Wenige Stunden vor dem Beginn des fünftägigen Papstbesuchs in Südkorea hat Nordkoreas Armee Raketen ins Meer abgefeuert. Zwei nordkoreanische Flüchtlinge schwammen unterdessen in den Süden.
Das gab es noch niemals zuvor. Eine Frau hat die höchste Auszeichnung für Mathematik erhalten, die Fields-Medaille.
Monatelang hat die Polizei den geflüchteten Patriarchen der „Sewol“-Eignerfamilie gesucht. Nun wurde bekannt: Der Milliardär war offenbar schon kurz nach dem Untergang der Fähre ums Leben gekommen.
Südkoreas Fußballteam gab bei der WM eher eine schwache Vorstellung. Dasselbe droht der Wirtschaft. Die Regierung sorgt sich um den Haushalt.
In Ostasien bahnt sich eine Verschiebung der Beziehungen an. Während Japan und Nordkorea sich schöne Augen machen, haben China und Südkorea begonnen, heftig miteinander zu flirten.
Erstmals besucht ein chinesischer Staatspräsident Seoul, ohne sich vorab in Pjöngjang zu zeigen. Begleitet wird der Staatsbesuch Xi Jinpins von einem Störfeuer aus Japan – das Land will einen Teil der Sanktionen gegen Nordkorea aufheben.
Der Schock über das Fährunglück mit fast 300 Toten sitzt in Südkorea tief. Die Opposition wollte die Kommunalwahl zum Referendum über das schlechte Krisenmanagement der Regierung machen. Es kam anders.
Der Börsengang der Freizeit- und Modesparte des südkoreanischen Konzerns steht fest. Die Erlöse daraus haben vor allem einen Zweck – den bevorstehenden Konzernumbau erleichtern.
Die Furcht vor einer weniger laxen Geldpolitik der Fed besteht auch an der Börse Seoul. Das hindert die Anleger nicht, zu investieren.
Als Reaktion auf den Untergang der Fähre „Sewol“ kündigt Südkoreas Präsidentin unter Tränen an, die Küstenwache aufzulösen. Abermals entschuldigt sich Park Geun-hye für die unzureichende Rettungsarbeit. Der erhoffte politische Befreiungsschlag bleibt aus.
Die abgestürzten Drohnen, die im März und April in Südkorea gefunden wurden, kamen aus Nordkorea. Das hätten Analysen ergeben, heißt es in Seoul. Die Funde hatten die Spannungen zwischen beiden Ländern abermals erhöht.