Ich wusste nicht, dass er auch Karate kann
Eklektizismus siegt: Der Kinoschaukämpfer Bruce Lee inszenierte sich in seiner späten kurzen Weltkarriere als Avantgardist der antikolonialen Subjektivität.
Eklektizismus siegt: Der Kinoschaukämpfer Bruce Lee inszenierte sich in seiner späten kurzen Weltkarriere als Avantgardist der antikolonialen Subjektivität.
Tag um Tag Konfuzius lesen, das Verhältnis zur Partei überdenken: China hat Hunderttausende Uiguren in Umerziehungslager gesperrt – die Angst der muslimischen Minderheit reicht bis nach Deutschland.
Die Entlassungspapiere aus Mauthausen reichen den deutschen Behörden nicht aus, um Mrs. Ferwalter Entschädigung zuzusprechen. Im Roman "Jahrestage" muss sie ihr Schicksal in der Sprache ihrer Verfolger aufschreiben.
Die Ausbildung zum Psychotherapeuten ist bisher ein teurer Luxus ohne akademische Maßstäbe. Eine Reform soll das ändern. Sie geht aber noch nicht weit genug.
Eine Mehrheit der amerikanischen Senatoren stimmte trotz Bedenken für eine Berufung der Kandidatin des Präsidenten. Haspel hat sich zwar von Folter distanziert, doch gibt es Sorgen sie sei zu Trump-treu.
Im Prozess um den Tod der achtjährigen Johanna vor 19 Jahren versucht der Angeklagte, den Mordvorwurf zu entkräften. Er entwirft vor dem Gießener Landgericht das Bild vom unvollendeten Sexualverbrechen mit schrecklichem Ende.
Angeblich ging es im Kreis Stefan Georges und bei seinen Nachahmern um „pädagogischen Eros“. Seit die Opfer sprechen, ist klar: Es ging auch um Missbrauch.
Eine Untersuchungskommission fördert in Australien erschreckende Praktiken der Banken zutage. Das System ist erschüttert. Vorstände und Aufsichtsräte fallen.
Wirtschaftswissenschaftler haben die Finanzkrise nicht kommen sehen. Schlimmer noch: Sie haben seitdem nichts dazugelernt.
„Er stirbt sowieso“ – Diese Bemerkung einer Trump-Mitarbeiterin über den krebskranken Senator John McCain hat Entsetzen ausgelöst. Mittlerweile soll Kelly Sadler um Entschuldigung gebeten haben.
Das schwierige Verhältnis des Westens zu Russland stößt vor allem im Osten Deutschlands auf Unverständnis. Warum ist das so?
Das C im Namen der CSU ist nicht nur ein Symbol. Es ist der Auftrag, die christliche Überzeugung als Basis unserer Gesellschaft lebendig zu halten – auch im öffentlichen Raum. Ein Gastbeitrag.
Die Eurokrise hat viele Klischees wiederbelebt. Aber auch im wirklichen Leben ist Europa sehr vielfältig - was Folgen hat.
Die Fifa und ihre Repräsentanten sind ein Inbegriff der Korruption und des Nepotismus. Trotzdem fiebern wir der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland entgegen. Warum eigentlich? Vielleicht verraten uns das neue WM-Bücher.
In der Krise Europas hält Habsburg Lehren parat. Die britische Weltherrschaft sieht man in Indien anders als in England. Das nächste große Ding der Geschichtsforschung ist das Großreich.
Der Einfluss der westlichen Welt lässt Mikrokulturen indigener Völker und Stämme ihre Traditionen aufgeben. Der Fotograf Günther Pfannmüller hat ihre Kultur in seinem Projekt „Auf der Suche nach Würde“ festgehalten.
Der Widerstand einer Gruppe von Asylbewerbern gegen die Abschiebung eines Togoers in Ellwangen war eine Ausnahme, glaubt Polizei-Gewerkschafter Jörg Radek. Im Interview berichtet er von ganz anderen Problemen.
Die liberalen Demokratien in der westlichen Welt sind bedroht, findet der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Deshalb hat er jetzt eine internationale Initiative mitbegründet.
Sascha Becker ist Lehrer für praktische Philosophie in Wuppertal. Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt er, warum er von einem Kopftuchverbot für Schülerinnen nichts hält. Für die Gegner hat er eine klare Botschaft. Dritter und letzter Teil der Mini-Serie.
Aserbaidschan soll sich in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ein positives Image erkauft haben. Auch eine CDU-Abgeordnete steht im Verdacht der Korruption. Deshalb soll der Bundestag nun reagieren.
Wie die Kanzlerin mit Donald Trump umgeht, ist typisch für die deutsche Außenpolitik: moralisierend, scheinheilig – und vollkommen ineffektiv. Der Franzose Macron hingegen umarmt ihn mit Erfolg. Ein Gastbeitrag.
Welchen Beitrag elektronische Geräte zur Verbesserung des Schreibens leisten sollen, ist schleierhaft. Als Deutschlehrer kann man vor dem unbedingten Willen der Politik zur Digitalisierung der Schulen nur warnen. Ein Gastbeitrag
Am Rande des Treffens mit Frankreichs Präsident Macron überrascht Trump mit ungewöhnlich milden Tönen in Richtung Pjöngjang. Ein anderer Deal steht hingegen weiterhin vor dem möglichen Aus.
Das blau-weiße MSC-Siegel gilt als Auszeichnung für nachhaltig gefangenen Fisch. Doch die Organisation gerät immer stärker in die Kritik – vor allem seit sie den Thunfischfang vor Mexiko erlaubt hat, bei dem auch Delfine sterben.
Das größte soziale Netzwerk der Welt ist zu mächtig, findet der oberste deutsche Wettbewerbshüter. Und nun?
Gerald Knaus, Vordenker des Flüchtlingspakts mit der Türkei, plädiert dafür, Asylverfahren auf zwei Monate zu begrenzen und Migranten bis zur Abschiebung einzusperren. Weil das die menschlichste Lösung sei.
100 Millionen Dollar Schadenersatz forderte die amerikanische Regierung von Doping-Sünder Lance Armstrong. Doch nun wird es keinen Prozess geben: Möglich macht das ein Deal.
Der mittlerweile lebenslang gesperrte Sportarzt Luis Garcia del Moral hat offenbar schon früher über Doping-Praktiken im Radsport berichtet. Die Verbände verfolgten die Fälle aber nicht.
Nach und nach füllt Donald Trump die Posten bei der amerikanischen Notenbank. Die Auswahl des Präsidenten offenbart einen klaren Trend.
In China gibt es immer mehr protestantische Hauskirchen. Der Staat sieht die Wiedergeburt des Religiösen nicht gern, aber duldet sie.
Jetzt im Frühjahr sind sie wieder zu sehen, nicht länger versteckt unter Pullovern und Jacken: Tattoos. Ist ihre Popularität ein Zeichen für die Rückkehr des magischen Denkens?
Warum müssen neue Luxuswohnungen so hässlich sein? Die Antwort liegt im Grund und Boden. Die Architekturwelt stellt deshalb eine viel grundsätzlichere Frage.
Bauern werden von Handelskonzernen unfair behandelt, findet die EU-Kommission. Jetzt denkt sie sich neue Regeln aus, die das ändern sollen.
Die Dating-App Bumble ist wie Tinder – nur freundlicher zu Frauen. Die Gründerin kommt sogar vom direkten Konkurrenten – und hat mit ihrer neuen Plattform viel Erfolg. Jetzt nimmt Tinder den Kampf auf.
Die Mozilla-Stiftung war mit dem Firefox-Browser einst ein Superstar der Branche. Heute bestimmen andere den Standard. Und doch ist die Chance auf eine Rückkehr vielleicht so groß wie nie.