Zweifel an der Opec-Einigung
„Historisch“ nennen Fachleute die Opec-Einigung. Doch ob der Preis jetzt steigt, ist noch nicht ausgemacht. Die Verlockung könnte für die Mitglieder zu groß sein.
„Historisch“ nennen Fachleute die Opec-Einigung. Doch ob der Preis jetzt steigt, ist noch nicht ausgemacht. Die Verlockung könnte für die Mitglieder zu groß sein.
Bislang hat das billige Öl den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln in der Coronakrise mehr als ausgeglichen. Das könnte sich jetzt ändern.
Das Ölkartell Opec und seine Partner haben sich geeinigt: In den Monaten Mai und Juni soll die tägliche Menge um 9,7 Millionen Barrel reduziert werden. Mit der historisch einmaligen Kürzung soll der in der Corona-Krise rasant gefallene Ölpreis stabilisiert werden.
Die Opec+ hat sich mühsam auf eine eher enttäuschende Förderkürzung geeinigt. Doch die G20 konnten diese nicht absegnen. Am Sonntagabend will die Opec+ noch einmal verhandeln.
Die größten Ölförderländer wollen deutlich weniger Öl fördern als bisher, um den Verfall des Ölpreises zu stoppen. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihre Partnerländer vereinbarten, die Produktion im Mai und Juni um zehn Millionen Barrel pro Tag zurückzufahren. Allerdings muss Mexiko der Vereinbarung noch zustimmen.
Um den Verfall des Ölpreises zu stoppen, wollen die Opec-Länder die Produktion um zehn Millionen Barrel pro Tag senken. Die Vereinbarung steht jedoch unter einem Vorbehalt.
In einer Videokonferenz sollen sich Russland, Saudi-Arabien und weitere Ölstaaten im Grundsatz auf eine Reduzierung der Ölförderung um 10 Millionen Barrel am Tag verständigt haben. Vieles an dem Beschluss ist aber noch unklar.
Die amerikanische Notenbank bringt am Gründonnerstag die Märkte auf Trab. Am Ölmarkt sorgt das Opec-Treffen für ebenso viel Auf und Ab.
Die EU-Finanzminister verhandeln weiter über ein Virus-Hilfspaket, die Opec-Staaten beraten über den niedrigen Ölpreis und die ersten Erntehelfer aus Osteuropa werden eingeflogen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Turbulenzen um eine der für die Volkswirtschaft wichtigsten Ressourcen haben nicht nur mit der Corona-Krise zu tun.
Ein einziger Tweet von Donald Trump lässt den Ölpreis am Donnerstag um mehr als 40 Prozent steigen – dann geht’s zunächst wieder abwärts. Was kommt noch?
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Der niedrige Ölpreis und vielleicht auch Hamster-Reflexe haben die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft steigen lassen. Das führt zu langen Lieferzeiten und höheren Preisen.
Das eigene Auto ist eine kleine Schutzzone in der Corona-Krise. Auch der niedrige Spritpreis reizt zum Selbstfahren.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf ums Öl – mit offenem Ausgang. Für Amerikas Fracker ist es ein Desaster. Kann Deutschland als Importland profitieren?
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Der Ölpreis ist in dieser Woche so stark eingebrochen, wie zuletzt vor knapp 30 Jahren während des Golfkrieges. Denn Russland hat die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation OPEC scheitern lassen. Steckt dahinter der Machtkampf mit Amerika?
Die Fördergesellschaft Saudi Aramco will ihre Fördermenge weiter anheben. Dafür muss sie auch die strategische Lagerbestände antasten. Russland kündigt umgehend eine Reaktion an.
Öl wird mit einem Schlag deutlich billiger. Davon profitieren Verbraucher und Unternehmen. Doch warum fallen dann die Aktienkurse so stark?
Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn kräftig gefallen und hat am Montagmorgen nochmal 30 Prozent nachgegeben. Benzin und Diesel könnten aber noch aus einem anderen Grund günstiger werden.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben Asiens Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Vor allem Japan trifft es hart, doch auch Australiens Aktienmarkt leidet erheblich.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Erstmals seit mehr als zehn Jahren könnte die globale Nachfrage nach Öl sinken – weil ein Virus dafür sorgt, dass Teile der Wirtschaft Chinas darniederliegen. Die Ölländer reagieren mit kräftigen Förderkürzungen.
Sorgen um eine schlechte Ernte treiben den Kakaopreis an den Märkten. Zudem soll ein Preisaufschlag armen Kakao-Bauern helfen. Verbraucher müssen daher wohl mehr für die tägliche Tafel zahlen.
Das Säbelrasseln in der Golfregion beeinträchtigte die Weltwirtschaft bislang nicht dauerhaft. Aber bleibt das so oder droht eine neue Ölkrise? Entscheidend ist eine Frage.
Russlands Öl-Reserven sind riesig. Mit der Energiewende stellt sich allerdings eine neue Frage: Wird so viel Öl in Zukunft überhaupt noch gebraucht?
Das Ölkartell will von Januar an abermals die Ölförderung drosseln. Die Ölpreise steigen mit der Bekanntgabe deutlich an.
Die Opec senkt ihre mittelfristige Prognose für die Ölnachfrage. Öl und Benzin sind zuletzt an der Tankstelle wieder teurer geworden.
Ungeachtet internationaler Konflikte notiert der Ölpreis bei weniger als 60 Dollar – und auch Benzin wird wieder billiger. Das hat etwas mit der weiterhin sinkenden Nachfrage zu tun.
Weil sie mehr Öl fördern wollen als die Opec erlaubt, will das südamerikanische Land die Gemeinschaft verlassen. Bereits einmal hat Ecuador seine Mitgliedschaft suspendiert.
Für viele Analysten kommt es überraschend: Die Inflationsrate beträgt im September nur noch 1,2 Prozent. Verbraucher dürften es begrüßen – und wer mehr Geld im Portemonnaie hat, kauft auch mehr.
Die Ölpreise legen zum Wochenauftakt deutlich zu. Am Markt rückt die Förderpolitik der Opec stärker in den Fokus.
Handelskonflikte wecken die Sorge vor einer wegbrechenden Ölnachfrage. Autofahrer können deshalb günstiger tanken. Mögliche Gegenmaßnahmen der Opec könnten das aber schon bald ändern.
Verbraucher sollen besser vor Kriminellen geschützt werden. Deshalb müssen sich Nutzer digitaler Zahlungsdienstleister künftig doppelt ausweisen. Trotz einiger Ausnahmen wird das Leben im Netz unbequemer.