Ortsgespräch zum Himmel
Als „Top of the World“ bezeichnet sich St. Moritz noch immer, doch inzwischen ist man unsanft auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Seit Jahren geht es stetig bergab mit dem einst so mondänen Skiort.
Als „Top of the World“ bezeichnet sich St. Moritz noch immer, doch inzwischen ist man unsanft auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Seit Jahren geht es stetig bergab mit dem einst so mondänen Skiort.
Ferien ja, Pauschalurlaub nein. Kein fixer Anreisetermin, kein Bettenwechsel. Stattdessen entspannt losfahren, ohne Stress mit dem Gepäck. Das geht nur in einem Wohnmobil. Probieren wir es aus.
Wenn man gegen Gentrifizierung kämpfen will, bitte ohne falsche Rücksichten auf die eigenen Anhänger: Hauptschuldige der Berliner Wohnungsmisere sind die jungen, stasi-toleranten Singlehaushalte, die die rot-rot-grüne Regierung wählten.
Von der Auswertungs- und Kontrollgruppe des MfS zum führenden Mitarbeiter des neuen Berliner Senats: Die Linke beruft mit dem Soziologen Andrej Holm einen Aktivisten, der wie geschaffen für eine neue politische Teilung des Landes ist.
Seit einem Vierteljahrhundert streitet Potsdam darüber, wie sein in der DDR überformtes Stadtzentrum künftig aussehen soll. Jetzt ist der Weg frei für eine Neubebauung, die den historischen Grundriss der Stadt aufnimmt.
Für manche war es ein Orchideenfach, für andere die Schule des Lebens im Wohlstand, und für niemanden brotloser Feminismus: Mit Kunstgeschichte weihten sich höhere Töchter der Schönheit und dem guten Dasein an Seite eines Arztes.
Der Hanauer Verein „Strassen-Engel“ baut die ehemalige Gaststätte des Nordbahnhofs um. Entstehen soll ein Ort für Bedürftige. Das Angebot ist nicht nur für Obdachlose gedacht.
An der Stiftstraße entstehen drei Wohnhochhäuser. Der Bauherr prüft auch eine Verbindung zu „My Zeil“. Außerdem kündigt er an, das Bauvorhaben sei kein reines Luxusprodukt.
Acht Quadratmeter groß ist in Paris ein Mini-Apartment. Und auch hierzulande suchen Architekten wegen steigender Mietpreise und teurem Bauland nach minimalen Lösungen.
Uta Geyer suchte eine Brille – mit der sie besser sehen konnte und die ihren Modewünschen entsprach. Aber kaum jemand verkaufte Vintage-Brillen. Da kam ihr eine Gründungs-Idee.
Billig und angesagt wie früher Berlin, Treffpunkt der osteuropäischen Start-up-Szene: Die Königsstadt Polens zieht Studenten aus aller Welt an. So mancher bleibt länger als geplant.
Das Mathildenviertel gilt als Problembezirk. Doch allmählich entdecken Besserverdienende die Vorzüge des Quartiers.
Inhabergeführte Schmuckgeschäfte werden von großen Marken aus den besten Lagen verdrängt. Die Kleinen müssen mit eigenen Stärken überzeugen. Drei spannende Beispiele.
Zwanzig Minuten mit einer Frau kosten 25 Euro - das ist der Tarif im Bordell „Taunus 26“. In der Bahnhofsviertelnacht bekommen Besucher einen Eindruck vom nüchternen Geschäft mit dem Sex.
Weniger Flüchtlinge kommen nach Deutschland, die Unterkünfte bleiben leer. Die Bundesländer bauen ihre Einrichtungen wieder ab, zeigt eine Umfrage der F.A.Z. - nur in den Großstädten sieht es anders aus.
Er soll Mieter vor Mondpreisen bewahren und sagt Vermietern, wann die Mietpreisbremse greift. Doch Kritiker urteilen: Die Daten in den Statistiken bilden vieles ab, nur nicht die Realität.
Eine Tochtergesellschaft von Samsung Life Insurance bietet viel Geld für das Hochhaus. Damit wäre der Kauf die zweitgrößte Einzeltransaktion in Deutschland in diesem Jahr.
Bei dem Versuch, eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Darmstadt zu verhindern, ist die AfD vor dem Verwaltungsgericht gescheitert. Geplant sind Häuser für etwa 900 Asylbewerber.
Wer bei der Wahl seiner Uni Freiheiten hat, wird für seine Entscheidung neben der Qualität der Lehre sicher auch die Attraktivität der Stadt bedenken. Welche deutschen Städte sind bei Studenten derzeit besonders beliebt?
Die Begeisterung für das Stand-Up-Paddeln lässt nicht nach. Aufblasbare Boards dominieren den Markt, zwischen 900 und 1600 Euro kostet ein SUP-Board. Bei all den Varianten lohnt sich das nähere Hinsehen.
Wer sein Geld vor Einbrechern in Sicherheit bringen will, hat ein Problem: Banken schließen Filialen und damit auch Schließfächer.
Nun vermietet sogar der Gase-Konzern Linde Autos, die mit Wasserstoff und Brennstoffzelle fahren. „Der Aha-Effekt, darum geht’s uns“, sagt der zuständige Manager.
Das Leben in der Stadt ist attraktiver geworden und wird immer teurer. Viertel werden aufgewertet. Ärmere halten nicht mehr mit, selbst die Mittelschicht klagt.
Wo kann man in der Stadt noch günstig bauen? Auf dem Dach zum Beispiel und mit Fertigteilen aus Holz.
Nach dem Brexit-Votum kommt der Zug in Richtung Frankfurt in Fahrt. Makler frohlocken, Banker suchen Büros. Aber nicht nur sie ziehen um; Frankfurt ist nicht das einzige Ziel. Der Konkurrenzkampf der Standorte ist voll im Gange.
Klare Worte kommen vom neuen Planungsdezernenten: Mike Josef verrät im Gespräch, was er von privaten Investoren erwartet und was er von Bürgerinitiativen hält.
So auffällig das House of Logistics and Mobility am Frankfurter Flughafen auch ist: Ihm mangelt es an Geld und Mietern. Nun schaltet sich der Rechnungshof ein.
Eine Umfrage unter Immobilienexperten sieht Frankfurt als großen Profiteur des EU-Austritts Großbritanniens. Für den normalen Mieter klingt dies eher nach einer Bedrohung.
Der geplante Umbau der Platensiedlung wurde im Ortsbeirat vorgestellt. ABG-Chef Frank Junker wirbt für ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl im Viertel und sichert Gespräche mit Mietern zu.
Der Dresdner Stadtteil mit seinen Villen hat die Ruhe weg. Doch dass sich die Stadt verändert, spürt man auch hier.
In der Region Sunderland haben 61,3 Prozent der Wähler für den Brexit gestimmt, obwohl hier viele Arbeitsplätze am Binnenmarkt hängen. Kaum einer zweifelt an der eigenen Wahl.
Früher waren Ferienhäuser Liebhaberei, heute gelten sie als lukrative Geldanlage. Der Aufwand allerdings ist groß und der Gewinn längst nicht sicher.
Die Fraktion will eine neue Flüchtlingsunterkunft in einem Darmstädter Gewerbegebiet verhindern. Dies ist jetzt die zweite Aktion der Partei.
Eine vierköpfige Familie lebt im Mittel auf 97 Quadratmetern. Doch gerade in den großen Städten ist der Wohnraum knapp - und nicht jeder kann sich vergrößern.
In London hat die Serpentine Gallery einen von Bjarke Ingels entworfenen Pavillon eröffnet, dazu erstmals vier experimentelle „Summer Houses“. Sie richten den Blick auf Bauutopien und Traditionen.
Olaf Cunitz muss nach nur vier Jahren als Planungsdezernent gehen. Dabei hat er seine Sache nicht schlecht gemacht.