„Das Versagen ist schwer zu begreifen“
Clemens Schick ist Schauspieler, Mitglied der SPD und lebt in Kreuzberg. Ein Gespräch über Steinewerfer, einen Krimi in Katalonien und die Frage, woran Martin Schulz gescheitert ist.
Clemens Schick ist Schauspieler, Mitglied der SPD und lebt in Kreuzberg. Ein Gespräch über Steinewerfer, einen Krimi in Katalonien und die Frage, woran Martin Schulz gescheitert ist.
Auf Frankfurts Immobilienmarkt deutet sich eine Entwicklung an, die günstigen Wohnungsbau erschwert.
Für Studenten ist es keine gute Nachricht: In den Universitätsstädten verschärft sich die Lage am Wohnungsmarkt. Die Studentenapartments neuen Typs schaffen keine Abhilfe – im Gegenteil.
In der Stadt wird das Wohnen teuer. Das liegt auch an den Städtern selbst – und an ihren Bürgerinitiativen.
Studierende in Deutschland müssen immer mehr Miete zahlen, belegt ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft – in manchen Städten um bis zu 70 Prozent. Das liegt aber nicht nur an knappen Wohnungen.
Mit der Freizügigkeit und der Wirtschaftskrise kamen viele Menschen aus Ost- und Südeuropa nach Frankfurt. Doch auf dem hiesigen Arbeitsmarkt haben sie kaum Chancen – auch nicht, wenn sie eine Ausbildung haben.
Maximal ein Drittel des Einkommens für Miete ausgeben: So lautet eine Faustregel. Doch das reicht oft nicht, belegen jetzt auch amtliche Zahlen. Teuer ist das Wohnen längst nicht mehr nur in den großen Städten.
Die Parteien haben im Wahlkampf die Wohnungspolitik für sich entdeckt. Die meisten Politiker beeilen sich, die Interessen der geschröpften Mieter zu bedienen. Doch wen sollen Eigentümer und Häuslebauer wählen?
Kaum eine Partei ist so auf ihren Vorsitzenden fixiert wie die FDP auf Christian Lindner. Wohl auch, weil er die Liberalen aus der schwersten Krise ihrer Geschichte geführt hat.
Regensburger Wirte wollen weniger Betrunkenen-Spiele und ziehen die Reißleine. Sie folgen dem Beispiel anderer Städte.
Man kann Grenzen öffnen, aber nicht die Türen ungebauter Häuser: Das Scheitern der Mietpreisbremse ist kein böser Wille der Vermieter, sondern die Folge von verantwortungsloser Migrations- und Sozialpolitik.
Jeder Steuerzahler sucht Mittel und Wege, um seine Abgaben zu reduzieren. Steuersparmodelle sind allerdings selten eine gute Idee: Damit verlieren Anleger am Ende viel Geld.
An der Berger Straße in Frankfurt liegen Stofftaschen aus, um der Plastiktüte den Garaus zu machen. Ein Versuch mit Anlaufschwierigkeiten.
Konservative Parteien boten in der Bundesrepublik eine Mischung aus Idealen, Populismus und Filz. Man wusste, was man bekam. Mit Merkel haben Traditionelle, die schon länger hier sind, neben der Ehe für Alle nur noch eine unsichere Zukunft.
Mietpreise für Studierende liegen meist weit über der Bafög-Wohnkostenpauschale. Teuerster Standort ist München vor Frankfurt.
Ob Stadtschlossstreit ums Kreuz, Konflikt um die Volksbühne oder Kiezkämpfe: Sobald etwas Symbolisches ins Spiel kommt, sind in Berlin alle hellwach und stürzen sich mit Feuereifer in die Debatte.
Bauen auf der grünen Wiese? In Stuttgart kommen nur wenige Flächen in Betracht. Doch nicht nur deshalb steigen die Kaufpreise immer weiter.
Seit zehn Jahren fördert das Stadtteilbüro die Aufwertung des Bahnhofsviertels. In wenigen Monaten endet die Finanzierung. Ortsvertreter halten die Einrichtung aber für unverzichtbar.
Der Boom am Immobilienmarkt wird immer wilder. Käufer treiben die Preise auf Auktionen in absurde Höhen. Das könnte auch Auswirkungen auf Mietpreise haben.
Von der Innenwelt zur Außenwelt: In Berlins Kneipen spielt sich das Leben ab – und tatsächlich, in kaum einer anderen Metropole gehen die Menschen häufiger in die Schänken. Ein Buch widmet sich nun Berlins Kneipentradition.
Die Mietsteigerungen in einigen deutschen Großstädten seien zu hoch, sagt Justizminister Heiko Maas. Und schlägt zwei Möglichkeiten vor, dem entgegenzuwirken.
Millionenvillen am Seeufer, Großsiedlungen im Südosten: Brandenburgs Landeshauptstadt ist voller Kontraste. Nun ist auch noch ein Streit um das bauliche Erbe der DDR entbrannt.
Seit mehr als zwanzig Jahren steigt der Anteil derer, die die Verhältnisse in Deutschland für ungerecht halten. Die Erfolge des teuren deutschen Sozialstaats werden im eigenen Land nicht (mehr) anerkannt.
Hessische Küche, nicht nur für Touristen: Die Gastronomen-Familie Zarges hat den Zuschlag für das große Restaurant in der neuen Altstadt erhalten. An anderer Stelle geht es dagegen nicht weiter.
Nach einigen Urteilen zugunsten von Vermietern, die Eigenbedarf angemeldet hatten, hat der Bundesgerichtshof die Richtung gewechselt. Bei Eigenbedarfkündigungen aus betrieblichem Bedarf müssten die Mieterrechte stärker berücksichtigt werden.
Die Stadt Hanau will die Innenstadt attraktiv halten. Das Einkaufszentrum Forum Hanau hat einiges verändert, nicht nur zum Guten.
Es muss ja nicht immer Kellnern oder Taxifahren sein: Es gibt auch Studentenjobs, für die es etwas Mut braucht. Eine Auswahl von Produkttester bis Aktmodell.
Luxuriöses Leben und Arbeiten: Das ist der Fokus, dem der erste Neubau auf dem Frankfurter Kulturcampus gilt.
Die Nassauische Heimstätte errichtet mehr als 300 Mietwohnungen nahe dem Offenbacher Kaiserleigebiet. 50 sollen gefördert und zu einem günstigen Mietpreis angeboten werden.
Vodafone muss Miete für die Kabelkanäle der Telekom zahlen. Rund 100 Millionen Euro im Jahr seien zu viel, findet Vodafone – und hat jetzt einen ersten Erfolg erzielt.
Dörfer schrumpfen und vergreisen. Frankfurt dagegen wächst Jahr für Jahr um die Einwohnerzahl einer Kleinstadt. Die Kluft zwischen Stadt und Land weitet sich. Ein Besuch bei drei Familien zeigt, wie Menschen damit umgehen.
Die Mietpreise steigen in den Metropolen auf astronomische Höhen. Dem will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel einen Riegel vorschieben: mit quartierbezogenen Mindestquoten für Wohnungen in Gemeinnützigkeit.
Restaurants sollen Kunden in Einkaufsstraßen und Shopping-Center locken. Das kann funktionieren, muss aber nicht.
In vielen Städten fehlt es an bezahlbaren Wohnungen für Studenten. Wohnheimplätze sind rar. Das macht mancherorts erfinderisch.
Was für ein Jahr! Es wurde gebaut wie im Rausch, reguliert wie im Wahn und zum ersten Mal seit Jahren aus der Stadt geflüchtet. Bleiben werden superoptimierte Minibutzen, Wohn-Wolkenkratzer und ein echtes Schmuckstück.
Auch nach acht Jahren Krise in der Schifffahrt ist kein Ende in Sicht. Fondsanlegern droht der Totalverlust. Und Banken müssen viel für faule Kredite vorsorgen. Selbst dann, wenn Schiffskredite nur einen kleinen Teil ihres Kreditbuches ausmachen.