Fragwürdiges Inflationskonzert
Der Kanzler bittet zur Neuauflage der „Konzertierten Aktion“ gegen die hohe Preissteigerungsrate. Das erstaunt gleich aus mehreren Gründen – und könnte gehörig danebengehen.
Der Kanzler bittet zur Neuauflage der „Konzertierten Aktion“ gegen die hohe Preissteigerungsrate. Das erstaunt gleich aus mehreren Gründen – und könnte gehörig danebengehen.
In der Generaldebatte des Bundestages regt der Bundeskanzler eine außergewöhnliche Maßnahme an gegen die steigenden Preise. Dafür gibt es Vorbilder.
Konzern-Chef Rolf Buch rechtfertigt den Schritt mit der hohen Inflation. Ansonsten würden viele Vermieter in Schwierigkeiten geraten.
Dem Weißen Haus gehen die Ideen aus im Kampf gegen die Inflation.
Die Inflation im Euroraum hat im Mai einen neuen Rekord erreicht. In Estland steig die Teuerung über die Marke von 20 Prozent. Der Druck auf die EZB wächst.
Die Inflationsrate erreicht den höchsten Wert seit 1974. Die Staats- und Regierungschefs der EU streiten in Brüssel über die richtige Russland- und Ukraine-Politik. Und in Hessen wird ein neuer Ministerpräsident gewählt.
Hessische Verbraucher müssten deutlich mehr Geld fürs Heizen, Autofahren und ihren Lebensmitteleinkauf ausgeben als vor einem Jahr. Weitere Preissprünge sind bereits programmiert.
Am Markt herrscht nun mehr Sicherheit, dass die EZB die Zinsen erhöhen muss. Das hilft der Gemeinschaftswährung.
Die Löhne steigen, aber mit den Verbraucherpreisen halten sie nicht mit: Die hohe Inflation frisst das Geld der Deutschen auf. Experten rechnen nicht mit einer schnellen Besserung.
Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen zum Sondergipfel zusammen. Auch in NRW regiert bald wohl Schwarz-Grün. Und im Prozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp entscheidet nun die Jury.
Mehr als die Hälfte aller Erwerbspersonen mit niedrigem Einkommen sorgt sich um ihre wirtschaftliche Lage. Dadurch habe auch das Vertrauen in die Bundesregierung abgenommen.
Die Europäische Zentralbank sieht höhere Risiken für die Finanzstabilität – nicht zuletzt rechnet sie mit fallenden Immobilienpreisen. Unterdessen wird öffentlich eifrig über Zinserhöhungen diskutiert.
Es ist ein Hoffnungsschimmer für deutsche Unternehmen. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes legte die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,2 Prozent zu.
Börsenexpertin Anja Kohl fährt die sozialpolitischen Krallen aus. Bei Frank Plasberg erteilt sie Lektionen zu Preissteigerungen, mit denen anwesende Abgeordnete eigentlich etwas anfangen könnten. Wenn sie sich nicht an überholte Konzepte klammerten.
Der ukrainische Präsident richtet sich per Videoschalte an das Weltwirtschaftsforum in Davos. Die bisherigen Sanktionen seien unzureichend. Nun wird gefordert, Russland müsse gänzlich von der Weltwirtschaft abgeschnitten werden.
Die großen Ölverbraucher-Staaten sollen sich auf einen Höchstpreis einigen, zu dem sie Öl kaufen – das schlägt der deutsche Wirtschaftsminister in Davos vor. Er ist nicht der Einzige.
Mit dem Zinsanstieg wird das Immobiliengeschäft schwieriger. Wegen des Mangels an Arbeitskräften und Materialien werden Neubauten immer teurer. Doch große und längerfristige Krisen sind noch nicht in Sicht.
Im April kletterte die Inflation im Vereinigten Königreich auf 9 Prozent. Liegt die Teuerung wirklich zu achtzig Prozent jenseits der Kontrolle der Notenbank? Es droht ein epochales Versagen durch zu lockere Geldpolitik.
Die Rohölpreise bleiben hoch. Nun soll in zwei Wochen in Deutschland die Energiesteuer auf Kraftstoff sinken. Die Politik verheißt Spritpreise unter 2 Euro. Tankstellenbetreiber befürchten Chaos.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte verzeichneten im April laut Statistischem Bundesamt den höchsten Anstieg seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Ökonomen vorerst kein Ende der Preissteigerungen – auch für Verbraucher.
Ein von Ökonomen geforderter späterer Renteneintritt im Kampf gegen die Inflation stößt auf scharfe Kritik. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert spricht von „feuchten neoliberalen Träumen“. Der DGB nennt den Vorschlag eine „mutlose Leistungskürzung“.
Taugt Gold in der aktuellen Situation, um sich gegen die heftig gestiegene Inflation abzusichern? Kurzfristig offenbar nur bedingt.
Der Chef der britischen Zentralbank erwartet weiterhin Preissteigerungen im Bereich Energie und Lebensmittel. Weiter steigende Inflationsraten würden sich auch auf Löhne und Arbeitslosigkeit auswirken.
Die Inflationserwartungen der privaten Haushalte erreichen den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Das ist auch deshalb heikel, weil die Inflation außer Kontrolle geraten kann, wenn die Erwartungen zu sehr in die Höhe schießen.
Mehr als zehn Jahre ist es her, dass im Euroraum zuletzt die Zinsen angehoben wurden. Jetzt ist es bald wieder so weit. Wird jetzt alles wieder wie früher? Ein Blick auf Sparen, Bausparen – und Lebensversicherungen.
Angesichts der Konjunkturrisiken sowie der Inflationssorgen geht es wieder nach unten. Ein Befreiungsschlag ist gegenwärtig nicht zu erwarten.
Die Geldentwertung erreicht den höchsten Stand seit Herbst 1981. Ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht. Viele Unternehmen wollen ihre Preise noch erhöhen.
US-Präsident Biden steht aufgrund steigender Preise für Benzin und Lebensmittel unter Druck. In einer Fernsehansprache verweist er auf erste Erfolge seiner Politik und attackiert zugleich die Republikaner.
Der amerikanische Präsident Biden führt die Teuerung auf die durch die Pandemie ausgelösten Unterbrechungen globaler Lieferketten und auf den russischen Angriffskrieg zurück.
Zum 1. Juli steigt der Freibetrag, für den kein Entgelt mehr nötig ist, von 50.000 auf 500.000 Euro. Dann sollen 99,9 Prozent der insgesamt mehr als 9 Millionen Kunden nichts mehr für ihre Einlagen zahlen müssen.
Eine Allianz aus sechs Parteien will den türkischen Präsidenten Erdogan besiegen. Kemal Kilicdaroglu ist optimistisch, dass dies gelingt. Er setzt auf die desillusionierte Jugend.
Die hohe Inflation in den USA setzt sowohl die Biden-Regierung, als auch die Bevölkerung unter Druck. Mit kostenfreiem Internet für Haushalte mit geringem Einkommen sollen die Lebenshaltungskosten gesenkt werden.
Pandemie, Lieferkettenprobleme und der Krieg in der Ukraine lasten schwer auf Menschen und Unternehmen – und für den Staat ist ein Plus in beachtlicher Höhe in Sicht. Wie kann das sein?
In der Türkei leiden die Menschen unter der rasant steigenden Inflation. Im April betrug sie 70 Prozent. Das ist der amtliche Wert. Doch Berechnungen von Ökonomen kommen auf ganz andere Zahlen.
Zum vierten Mal in Folge hebt die Notenbank den Leitzins an. Er liegt nun bei 1,0 Prozent. Hintergrund der strafferen geldpolitischen Ausrichtung ist die hohe Inflation, die zuletzt auf 7 Prozent gestiegen ist.
Die Inflation in der Türkei hat noch einmal zugelegt. Vor allem die Erzeugerpreise verteuern sich: Sie stiegen im April um 121 Prozent.