Der Ansturm auf Immobilienfonds
Viele große Immobilienfonds wollen kein Geld mehr. Gut für Anleger, dass es jetzt einige neue Fonds gibt. Die werben mit hohen Renditen, kosten derzeit aber auch vergleichsweise viel.
Viele große Immobilienfonds wollen kein Geld mehr. Gut für Anleger, dass es jetzt einige neue Fonds gibt. Die werben mit hohen Renditen, kosten derzeit aber auch vergleichsweise viel.
Offene Immobilienfonds erreichen jetzt eine höhere Vermietungsquote. Das ist gut für die Wertentwicklung. Am stärksten gestiegen ist die Quote des „Grundbesitz global“ der Deutschen Bank.
Offene Immobilienfonds kaufen immer öfter Logistikgebäude. Die lohnen sich mehr als Bürohochhäuser, glauben sie. Und haben auch einen Grund dafür.
Offene Immobilienfonds werden von Privatanlegern überrannt, während geschlossene Fonds stagnieren. Mit letzteren lässt sich jedoch mehr Rendite erzielen. Woran liegt also die Zurückhaltung?
Der Schock nach Brexit lässt nicht nach. In Großbritannien sind mittlerweile sieben Immobilienfonds mit einem Milliardenvermögen geschlossen. Welche Auswirkungen drohen Deutschland?
Immer mehr britische Immobilienfonds schließen. Was wie eine Randnotiz erscheint, ist die erste spürbare Folge des Brexit und bedroht die finanzielle Stabilität Großbritanniens.
Noch vor wenigen Jahren litten die Fonds an einem Mangel an Vertrauen. Nun haben sie angesichts der Niedrigzinsen mit einem Übermaß zu kämpfen.
Offene Immobilienfonds dürften angesichts großer Zuflüsse künftig weniger einbringen. Der Abstand zu Bundesanleihen ist dennoch größer denn je.
Die Deutschen kaufen nicht nur gerne Immobilien, sondern auch Immobilienfonds. Jetzt aber wird es einigen Fondsgesellschaften zu viel.
Offene Immobilienfonds wissen nicht, wohin mit ihrem Geld, doch mangelt es an Spitzenimmobilien. Die Fonds müssen daher mittlerweile gewisse Abstriche in Kauf nehmen.
Der Immobilienverwalter Patrizia will künftig auch Fonds an Kleinanleger verkaufen. Deren Rendite soll bei 4 bis 6 Prozent liegen. Damit reagiert das Unternehmen auf einen Trend.
Schon mit kleinen Summen können Anleger bei Immobilienfonds oder Gesellschaften einsteigen. Dann locken Renditen von sechs Prozent und mehr. Doch nicht jedes Angebot hält, was es verspricht.
Offene Immobilienfonds stehen vor einer Renaissance. Nach den Schließungen in der Finanzkrise werden jetzt die ersten neuen Fonds aufgelegt. Es winken gute Renditen.
Seit der letzten Reform ist das Mittelaufkommen offener Immobilienfonds um mehr als die Hälfte eingebrochen. Das hat eine Studie der Ratingagentur Scope herausgefunden. In der Branche ist man uneins, wie die Lage einzuschätzen ist.
In Hamburg beginnt der Prozess gegen Heinrich Maria Schulte, den einstigen Geschäftsführer von Wölbern Invest. Er soll 147 Millionen Euro aus Immobilienfonds des Unternehmens abgezweigt haben.
Das Emissionshaus Paribus hat wie angekündigt nach der Übernahme das Management der angeschlagenen Wölbern-Gruppe rasch ausgetauscht.
Ich bin unter die Genossen gefallen. Meine Volksbank hat mir ein Haus verkauft - nun ja, zumindest zum Teil. Und nun ist es bald nur noch die Hälfte wert. Dabei steht es mitten in Berlin am Brandenburger Tor! Da läuft was schief.
Vom 22. Juli an gelten neue Regeln für offene Immobilienfonds. Die Fondsbranche nutzt dies, um den Verkauf kräftig anzukurbeln. Die meisten Anleger dürften davon jedoch kaum eingeschränkt werden.
Ob mitten in London oder am Europaplatz in Wien: Offene Immobilienfonds haben neue Investitionsobjekte gefunden, die sich für die Anleger zu lohnen scheinen.
Interne Sitzungsprotokolle belegen: Kleine und große Fondsgesellschaften befinden sich im offenen Konflikt. Auslöser sind die vorgesehenen Regeln für offene Immobilienfonds.
Ein Verbot offener Immobilienfonds konnte die Fondsbranche abwenden. Nun wollen die Lobbyisten verhindern, dass diese Investmentvehikel nur noch an vier Tagen im Jahr handeln können.
Geschlossene Immobilienfonds sind hochriskant. Das hat eine Qualitätsprüfung der Stiftung Warentest ergeben. Kein Fonds wurde mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet, lediglich acht Fonds erhielten die Note „befriedigend“.
Anbieter entdecken die Lücke bei der Kinderbetreuung und bringen Immobilienfonds auf den Markt, die auf den Bau von Kitas spezialisiert sind. Das erste Angebot verspricht eine Rendite von 7 Prozent.
Wer kein ganzes Haus kaufen will, kann sich Anteile an einem Immobilienfonds kaufen. Bisher gab es offene Immobilienfonds, aus denen Anleger ihr Geld jederzeit abziehen konnten. Doch das soll sich ändern.
Während Fonds auf Immobilienaktien Wertzuwächse von 100 Prozent in drei Jahren verzeichneten, schnitten offene Immobilienfonds im gleichen Zeitraum sehr mager ab.
Der Anbieter von Immobilienbeteiligungen Kanam plant den Abverkauf der Immobilien, die sich im Fonds Kanam Grundinvest befinden. Bis 2016 muss der Fonds aufgelöst werden - nun soll die Verkaufsstrategie angepasst werden.
Offene Immobilienfonds sind in der Krise, viele wie der SEB Immoinvest wurden schon abgewickelt. Anleger sollten geduldig sein: Ihre Anteile schnell über die Börse zu verkaufen, zahlt sich wahrscheinlich nicht aus.
Der kriselnde offene Immobilienfonds SEB Immoinvest wird abgewickelt. Das gab die Fondsgesellschaft in Frankfurt bekannt.
Am Montag öffnet die SEB Immoinvest ihren geschlossenen Fonds. 6,3 Milliarden Euro Kundenvermögen sind dort seit zwei Jahren eingefroren. Offene Immobilienfonds verspielen den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit.
Der Vermögensverwalter SEB Asset Management lässt den Markt über das Überleben des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest richten. Am 7. Mai könnte er wieder geöffnet werden.
Anleger haben Milliarden in Immobilienfonds investiert und wollen jetzt ihr Geld zurück. Doch die Fonds rücken es nicht raus. Zu schnell abschreiben sollte man die Anlage in Immobilien aber nicht.
Der Handel mit Anteilen an eingefrorenen Fonds an der Börse Hamburg ist rege. Die Käufer hoffen offenbar auf höhere Verkaufserlöse der Fonds SEB Immoinvest und CS Euroreal.
Der Immobilienfonds Kanam Grundinvest wird aufgelöst und den Anlegern ausbezahlt. Nun geht die Krise der offenen Immobilienfonds in eine neue Runde.
Nicht nur der Immobilienfonds CS Euroreal, auch der SEB Immoinvest bleibt geschlossen. Die Sparer sitzen in den einst als liquide gepriesenen Produkten fest.
Damit sie ihre Anleger ausbezahlen können, müssen viele Anbieter großer offener Immobilienfonds bedeutende Objekte veräußern.
Der Börsenhandel mit Anteilen am Axa Immoselect und am Degi International ist rege. Verkäufer müssen hohe Abschläge in Kauf nehmen.