„Das ist die längste Krise, nicht die schwerste“
Anleger ziehen Milliarden aus Immobilienfonds der Union Investment ab. Die Fondsgesellschaft hält den Boden für erreicht. Profiinvestoren investierten bereits wieder in Gewerbeimmobilien.
Die DZ Bank verdient 2025 vor allem dank des Versicherer R+V prächtig. Doch offene Immobilienfonds von Union und wackelige Ratenkredite von Easycredit schmerzen. Der Vorstand gibt sich selbstkritisch.
In Immobilienfonds ist Kapital von mehreren Anlegern gebündelt und in Immobilien investiert. Hinsichtlich der Gesellschaftsform und Abwicklung lassen sich Immobilienfonds in verschiedene Kategorien einordnen.
Geschlossen oder offen – Formen des Immobilienfonds
Bei offenen Immobilienfonds handelt es sich um Fonds, die zum größten Teil aus Immobilien bestehen. Anleger können jederzeit Kapital investieren und auch wieder entnehmen. Allerdings gilt seit Juli 2013 eine Haltefrist von zwei Jahren, weiterhin besteht eine einjährige Kündigungsfrist. Im Gegensatz dazu finanzieren geschlossene Fonds meist nur ein einzelnes Projekt. Ist das vorgesehene Kapital eingezahlt, wird der Fond geschlossen. Eine dritte Variante des Immobilienfonds stellt ein REIT (Real Estate Investment Trust) dar. Hierbei agieren meist börsennotierte Kapitalgesellschaften, hinsichtlich der Besteuerung gelten besondere rechtliche Regeln.
Der Ausgabeaufschlag im offenen Immobilienfond
Als nicht festverzinsliche Kapitalanlagen bieten offene Immobilienfonds viel Spielraum und Flexibilität. Als Nachteil wird jedoch der Ausgabeaufschlag betrachtet, der häufig beim Kauf anfällt. Zunehmend werden jedoch auch offene Fonds ohne Aufschlag angeboten, ebenfalls entfällt der Zuschlag beim Direktkauf per Internet.
Immobilienfonds und Bilanzierung
Zum Teil müssen Immobilienfonds nach IFRS (International Financial Reporting Standards) bilanziert werden. Die neuen international gültigen Standards sollen Jahres- und Konzernabschlüsse auch international vergleichbar machen und für mehr Transparenz sorgen. Grundlage bilden verschiedene Standards wie zum Beispiel der IAS 40, der die Bilanzierung der sogenannten Investment Properties regelt.
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